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DIe EVENTS DES IFH KÖLN
26. März 2021

Um kurz nach 14 Uhr gab René Dreske, erster Vorsitzender bei Eventpartner AGAD (Arbeitgeberverband Großhandel-Außenhandel-Dienstleistungen e.V.), den Startschuss in einen informationsgefluteten Nachmittag im Rahmen der neuen digitalen Eventreihe „B2BEST DIGITAL“. Ankündigungen wie „Weltpremiere“ und „neue Inhalte“ machen die nach und nach in den Zoom-Raum eintrudelnden Teilnehmer:innen von Beginn an neugierig auf das hochkarätige Programm rund um das Fokusthema „B2B-Plattformen“. Nach seiner Antrittsrede sowie Vorstellung der beiden Partner Episerver – als Sponsor der Veranstaltung – sowie Creditreform – als Sponsor des neuen „B2BEST Barometers“ – übergibt Dreske das Wort an IFH KÖLN Geschäftsführer Dr. Kai Hudetz, der nicht weniger euphorisch gemeinsam mit Christian Kramer, Branchenmanager Groß- und Außenhandel bei Creditreform, exklusiv die Ergebnisse des neuen B2BEST Barometers präsentiert.

B2B-Branche geht es gut

Im Gegensatz zum B2C-Handel geht es der B2B-Branche nach eigenen Angaben gut – das zeigt die Stimmungsabfrage des ersten B2BEST Barometers, das von nun an quartalsweise wirtschaftliche Lage, Digitalisierungsgrad sowie Trendthemen im Großhandel beleuchtet. Trotz allem Optimismus: Auch hier wirkt Corona als Brandbeschleuniger und Treiber der Digitalisierung – und der Handlungsdruck wächst. Zwar betreibt mittlerweile fast die Hälfte der befragten Unternehmen einen Onlineshop, ein Drittel außerdem Plattformen, dennoch fehlt es zugleich an jungen Mitarbeiter:innen mit digitalem Know-how. Die ausführlichen Ergebnisse des ersten B2BEST Barometers finden Sie hier.

Mehr Partner, als Wettbewerber

Digitalisierung, Onlinehandel – es dauert nicht lange bis einem der Gedanke an „Amazon“ in den Kopf schießt. Mit Amazon Business ist der Onlinegigant auch im B2B-Handel zugegen und erfolgreich – wenngleich Florian Böhme, Director DACH, in seinem Vortrag herausstellt: Amazon sieht sich mehr als Partner und weniger als Wettbewerber. In seinem Vortrag „Partnerschaft als Innovationstreiber: Gemeinsam verstehen, was der Kunde will“ macht er Händlern und Herstellern in puncto Personal Hoffnung: Bis 2030 werden 75 Prozent der Belegschaften Millennials, also technisch und digitalaffine Mitarbeiter:innen, sein. Und das sei auch nötig, denn zukünftig gelte es vor allem, in drei Handlungsfeldern zu punkten:

  • Automatisierung von Routine-Einkäufen
  • Self-Service Tools
  • Daten in Echtzeit

Spagat zwischen Tradition und Innovation im B2B-Mittelstand

Mit einem „Moin“ aus Stuttgart begrüßt Heiko Onnen, Geschäftsführer von WUCATO, die Zuschauer:innen der B2BEST DIGITAL. Auch er sagt klipp und klar: „Es gibt viel ungenutztes Potenzial in puncto Digitalisierung.“ Insbesondere der Mittelstand mache es sich schwer und stecke in einem Spagat zwischen Tradition und Innovation. Anhand von Daten des ECC KÖLN zeigt er in seinem Vortrag „It’s a match: Digitaler Vertrieb + persönlicher Kundenkontakt“, dass B2B-Kund:innen an verschiedenen Touchpoints im Beschaffungsprozess entweder digitalen oder persönlichen Kontakt präferieren. Seine Message: Digitaler Vertrieb und persönlicher Kundenkontakt passen sehr wohl zusammen. Und: Automatisierung ja, aber man solle den Mittelstand dabei nicht aus den Augen verlieren.

B2B-Beschaffer:innen sind auch B2C-Kund:innen

Dass E-Commerce im B2B komplexer ist, als im B2C – das braucht unser letzter Speaker Marc Bohnes, Product Management Director bei Episerver, wohl kaum einem der Teilnehmer:innen zu erklären. Dennoch solle man sich seiner Meinung nach vor Augen führen, dass die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben – nicht erst seit Corona – immer mehr verschwimmen. Seinen Vortrag nutzt er daher, den Zuschauer:innen zu zeigen, was B2B-Unternehmen von B2C-Strategien lernen können. Dabei widmet er sich in Sachen Customer Experience vor allem drei großen Themenblöcken:

  • Schnelle Lieferung
  • Größere Produktfülle
  • Social Media Kanäle

Insbesondere Social Media werde von vielen B2B-Unternehmen noch oft vernachlässigt, obwohl soziale Netzwerke gewinnbringend zur Wettbewerbsdifferenzierung eingesetzt werden könnten. Denn – so lautet sein Fazit: „Ein:e B2B-Käufer:in ist auch immer ein:e B2C-Konsument:in!“

Deep Dives, Clubhouse – und die nächste B2BEST DIGITAL!

Nach so viel Input sollte es auf der B2BEST DIGITAL aber noch nicht vorbei sein. Die Attribute BRANDAKTUELL und EXKLUSIV waren abgehakt, jetzt ging es an den Part INTERAKTIV. In drei Deep Dive Sessions hatten alle Teilnehmer:innen noch einmal die Möglichkeit, Fragen an die drei Referenten loszuwerden.

Auch für all diejenigen, die kein Ticket unseres ausverkauften Events ergattern konnten, gab es gleich nach der Veranstaltung auf Clubhouse die Möglichkeit zum Austausch. Geschäftsführer Dr. Kai Hudetz, B2B-Expertin Mailin Schmelter und Vanessa Weber von ECC CLUB Mitglied Werkzeuge Weber, luden zum „B2BEST After Talk“ ein. Hier wurde nicht nur das Event rekapituliert, sondern noch einmal zusammengefasst: Plattformen sind auch im B2B-Handel ein wichtiger Vertriebsweg – jetzt gilt es, den Mut zu haben, Neues zu wagen!

Die überwältigende Resonanz zu unserer Auftaktveranstaltung macht Lust auf mehr und so freuen wir uns, schon jetzt die nächste B2BEST DIGITAL am 6. Mai 2021 zum Thema „Kundenerlebnisse im B2B“ anzukündigen.

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