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15. November 2022

Es geht in die heiße Phase: Die Händleraktionen rund um Black Friday und Cyber Monday stehen vor der Tür und damit auch das Jahresendgeschäft für Händler und Hersteller. Nachdem dieses im letzten Jahr bereits von Lieferengpässen betroffen war, beschäftigt den Handel aktuell die Frage: Wie sieht es nun in Zeiten der Preissteigerungen aus? Antworten liefern wir im aktuellen Trend Check Handel, der zeigt: An den Aktionstagen Black Friday und Cyber Monday wird die aktuelle Konsumzurückhaltung nach Angaben der Konsumentinnen und Konsumenten bereits sichtbar werden und Käufe fallen ersatzlos aus – wie soll dann erst das Weihnachtsgeschäft werden?

Der Preis ist heiß

Händler müssen sich auch nach den Aktionstagen Ende November auf schwierige Zeiten einstellen. Der Preis bestimmt auch in der Weihnachtszeit das Kaufverhalten. Vor allem der Vergleich von Preisen fällt in diesem Jahr deutlich stärker ins Gewicht als in den vergangenen Jahren. Und die aktuellen Entwicklungen wirken sich auch auf die Weihnachtsgeschenke aus: Diese werden bei vielen Konsument:innen in diesem Jahr teils deutlich kleiner ausfallen; teilweise wird aktuell bereits dafür gespart.

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Doch auf eins haben die Preissteigerungen keinen Einfluss: den Zeitpunkt der Weihnachtseinkäufe. Während etwa zehn Prozent die Weihnachtsgeschenke bereits eingekauft hat, ziehen rund fünf Prozent der Konsument:innen erst ein paar Tage vor Weihnachten los. Damit liegen die Werte auf dem Niveau des letzten Jahres.

Weihnachtsmärkte als große Verlierer der Preissteigerungen

Immerhin: Corona wird nur noch wenig Einfluss auf das Einkaufsverhalten haben und auch die Innenstädte werden ein wenig höher frequentiert als noch zu Hochzeiten der Pandemie, aber die Preissteigerungen beeinflussen das Weihnachtsgeschäft deutlich – und das nicht nur bei Geschenken. In anderen Bereichen wird sehr viel mehr gespart. Es wird somit insgesamt ein weihnachtliches Sparjahr. Nur auf eines möchten die Deutschen vergleichsweise weniger verzichten: Das Weihnachtsessen. Der Festtagsschmaus ist und bleibt etwas besonders.

Hingegen herrscht das größte Sparpotenzial beim Besuch von Weihnachtsmärkten. Dabei will knapp die Hälfte der Konsument:innen weniger ausgeben als im Jahr zuvor. Da ist es auch wenig überraschend, dass die Vorfreude auf die Weihnachtsmärkte eher gedämpft ist und diese seltener aufgesucht werden als vor der Coronakrise. Es zeigt sich zudem: Weihnachtsmärkte sind eher gesellschaftliche Events, die Innenstädte und angrenzenden Händler profitieren eher weniger davon. Auch das Christmas Shopping auf dem Weihnachtsmarkt selbst fällt weitestgehend aus. Somit wird der stationäre Handel, der bereits seit längerem mit Frequenzrückgängen zu kämpfen hat, vermutlich keinen großen Nutzen aus den Weihnachtsmärkten ziehen können. Daher gilt es für die Geschäfte, eine außergewöhnliche Customer Experience für die eigenen Kund:innen zu schaffen und die Vorteile des stationären Handels herauszustellen, um sich so optimal in den aktuellen Krisenzeiten zu positionieren.

Sie wollen mehr wissen?

Den gesamten Trend Check Handel gibt es hier zum kostenlosen Download.

Tiefere Insights gibt es auch am 8. Dezember um 11 Uhr im Web Talk „Black Friday, Weihnachtsgeschäft und Co. – 2021 vs. 2022“.

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