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Das Coronavirus bleibt auch diesen Monat weiter ein zentrales Thema in deutschen Apotheken. Doch auch andere Themen beeinflussen den Apothekenalltag. Der APOkix im Mai greift deshalb das Thema Diskretion und Datenschutz auf, um unter anderem herauszufinden, wie Apotheken mit den Herausforderungen der vor zwei Jahren in Kraft getretenen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bisher zurechtgekommen sind. Im Rahmen des APOKix wurden dahingehend 200 Apothekenleiter*innen nach ihrer Meinung befragt.

Doch zunächst ein Blick auf die aktuellen Geschehnisse rund um die Corona-Entwicklungen: Auch im Mai sind Apotheken bei Fragen und Anliegen rund um das Thema Corona und den dazugehörigen Schutzmaßnahmen eine zentrale Anlaufstelle für Bürger*innen in Deutschland. Und es bleibt dabei, dass große Verunsicherung unter vielen Apothekenkunden bezüglich des Virus herrscht und sich viele Kund*innen mit Fragen und Anliegen an Apotheken wenden.

Sicherheit und Datenschutz ist Standard

Die Mehrheit der befragten Apothekenleiter*innen fühlt sich in puncto Diskretion und Datenschutz sehr gut aufgestellt. Dazu zählen Maßnahmen wie beispielsweise Belege und Rezepte nach jeder Beratung vom HV-Tisch zu entfernen und Bildschirme so auszurichten, dass Dritte keinen Einblick erhalten. Datensicherung wird über Maßnahmen wie externe Festplatten ermöglicht. Des Weiteren haben mehr als die Hälfte der Apotheken ein Impressum auf ihrer Website eingerichtet, den Datentransfer über ein Apothekenrechenzentrum gesichert sowie Diskretionslinien am Boden eingezeichnet und Schilder aufgestellt, die ihre Kund*innen auf diskretes Verhalten hinweisen.

Die DSGVO Herausforderungen konnten gemeistert werden

90 Prozent der im APOkix befragten Apothekenleiter*innen gaben an, dass sie die Regelungen der DGSVO zunächst vor große Herausforderungen gestellt haben. Doch gleichzeitig gaben 81 Prozent der Befragten an, dass sie die Regelungen rund um die DSGVO mittlerweile gut in ihren Apotheken umsetzen konnten. Jedoch bleiben weiterhin bei 63 Prozent der Befragten Unsicherheiten in der konkreten Umsetzung der DGSVO bestehen, da sich diese teilweise nur schwierig ins Tagesgeschäft integrieren lassen. Auch nur die Hälfte der Befragten Apothekenleiter*innen sind der Ansicht, dass sich Patienten durch die DSGVO sicherer fühlen können als zuvor.

Generell lässt sich sagen, dass sich Apotheken derzeit in puncto Datenschutz und Datensicherheit zufriedenstellend repräsentieren. 91 Prozent der Befragten sind sich jedoch auch einig, dass sich die Herausforderungen rund um das Thema Datenschutz in den kommenden Jahren und im Zuge der Digitalisierung weiter verschärfen werden. Die Datenschutz-Grundverordnung wir dabei auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Bildnachweis: © Robert Kneschke Fotolia

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