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12. März 2024

Seit Jahren schon steigt die Bedeutung von Nachhaltigkeit. Besonders seit dem Vormarsch der Gen Z wird das Thema noch einmal mehr unterstrichen. Denn schließlich sind das die Käufer von morgen, welche sich für den Planeten und die Umwelt einsetzten, auf den Straßen demonstrieren und nachhaltige Konzepte im Einzelhandel fordern. Dadurch steigt gleichzeitig auch die Relevanz der Begriffe Repair, Reuse und Recycle: Produkte müssen nicht immer sofort ausgetauscht oder entsorgt werden, jedoch fehlt Konsument:innen oft einfach die Möglichkeit  Produkte reparieren zu lassen. Viele Händler reagieren bereits auf diesen Trend und führen eigene Secondhandsortimente ein, oder bieten Dienstleistungen wie Reparaturservices an. Zudem erkennen immer mehr „Green“ Startups das Potenzial und sprießen schon seit Jahren teilweise sehr erfolgreich mit nachhaltigen Konzepten aus dem Boden. Händler, die jetzt nicht reagieren, könnten den Anschluss verpassen.

Reuse – Secondhandprodukte

Der Nachhaltigkeitstrend begünstigt den Secondhandmarkt. Dieser wächst seit Jahren an und konnte allein zur Pandemiezeit (2021) um 15,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Das Wachstum hielt auch nach der Pandemie weiter an, sodass der Secondhandmarkt im Jahr 2022 ein Marktvolumen von 14,8 Milliarden Euro erreichen konnte. Begünstigt wurde das Wachstum 2023 zudem noch von inflationär bedingt gestiegenen Preisen, denn Secondhandware schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

Neben klassischen Flohmärkten etablieren sich auch immer mehr Online-Marktplätze mit Gebrauchtware. Diese unterscheiden sich in ihren Ausprägungen und können in B2C und C2C-Vertrieb unterteilt werden. Konsument:innen fühlen sich beim Einkauf über Händler oftmals sicherer bezüglich Bezahlvorgängen, Qualität der Ware sowie Versand und ziehen diese den Einkäufen bei Privatpersonen vor. Für Händler besteht dadurch eine neue Chance, denn immerhin nimmt der B2C-Anteil für Gebrauchtware mit 66 Prozent den deutlich größeren Anteil ein.

Recycle und Repair

„Aus recyceltem Material“: Recycling wird schon längst in vielen Bereichen umgesetzt. Reparaturleistungen dagegen sind im Handel bisher eher vereinzelt zu sehen. Immer weniger junge Menschen schlagen den Weg eines Handwerksberufs ein. Dies macht sich beispielsweise im Bereich der Schuster deutlich. Aufgrund von dadurch fehlenden Möglichkeiten zur Reparatur von Produkten, bildet sich für Händler eine neue Chance entsprechende Leistungen anzubieten. Das stärkt nicht nur das nachhaltige Image, sondern lockt Konsument:innen einmal mehr in das Geschäft. Immer mehr Marken nutzen diese Chance und bieten für eigene Produkte Reparaturen an, so auch beispielsweise auch große Brands wie Ikea oder Zara.

Konsumverzicht

Auch der völlige Verzicht nimmt im Zuge des Nachhaltigkeitsgedankens oftmals Relevanz ein. Immer mehr Verbraucher:innen überlegen sich einmal mehr, ob ein Produkt nun überhaupt eingekauft werden muss. Verzichten Konsument:innen zugunsten der Umwelt oder spielen hier doch eher die inflationär bedingten Preissteigerungen eine Rolle?

Antworten auf diese Fragen beikommen Sie im Video…

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