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Wirtschaftsministerkonferenz berät zu Auswirkungen der Coronapandemie, auch der Punkt „Ladensterben verhindern – Innenstädte beleben“ steht auf der Tagesordnung. Das Konsortium „Stadtlabore für Deutschland“ bietet mit Pilotprojekten skalierbare Lösungsansätze für Innenstadtstandorte.

Am morgigen Dienstag treten mit der Verlängerung des „Lockdown Light“ auch verschärfte Maßnahmen für den Einzelhandel in Kraft – ein weiterer Schlag für den stationären Handel in der Coronakrise. Um Lösungen und neue Praxisansätze für die Erneuerung der Innenstädte zu finden, haben sich die „Stadtlabore für Deutschland“ als Konsortium für Innovationen in Innenstadtlagen und für bundesweiten Wissenstransfer zusammengefunden. Die beteiligten Städte und Expert*innen bieten ein breites Wissen, von dem Städte und Politik bundesweit profitieren können.

„Standorte vernetzen, Ansätze in der Praxis testen und Erfahrungen teilen! Unser neu gegründetes Konsortium schafft Expertise für viele Themen, denen sich die Innenstädte, der Einzelhandel und die Immobilienwirtschaft nun stellen müssen. Wir hoffen, dass die Bundes- und Landesregierungen hier den Schulterschluss mit uns suchen“, so Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH KÖLN, das die Koordination des Konsortiums übernimmt.

Die Stadtlabore: Testen, Erfahrungen sammeln und bundesweit umsetzen

Die einzelnen, geografisch und inhaltlich unterschiedlich positionierten Stadtlabore widmen sich verschiedenen Themen und nehmen als Praxisschnittstellen eine zentrale Rolle ein. Ähnlich den Inkubatoren in der Start-up-Branche sollen in den Stadtlaboren zu relevanten Themen umsetzungsorientiert Konzepte getestet werden, um kosteneffizient Erfahrungen zu sammeln. Diese sollen dann im nächsten Schritt Interessierten zugänglich gemacht werden und im Idealfall Innovationen bundesweit skalieren. Schwerpunkte sind Innovationen rund um Digitalisierung und Neugestaltung von Handelsflächen, ein Dialog mit der Immobilienwirtschaft vor Ort, neue Qualifizierung lokaler Akteure, Resilienzkonzepte oder ein besserer Durchblick und Zugang zu Fördergeldern – Themen, die bereits Mitte Oktober beim runden Tisch ‚Ladensterben verhindern – Innenstädte beleben’ vom Bundeswirtschaftsministerium diskutiert wurden und nun konkret umgesetzt werden sollen.

Als Stadtlabor des Nordens widmet sich die Stadt Bremen immobilienbezogenen Fragestellungen. Im Labor des Westens, in Mönchengladbach, liegt der Fokus auf Innovation rund um die Qualifizierung von lokalen Akteursgruppen. Nürnberg, als Labor des Südens, engagiert sich im Themenfeld „Quartiersentwicklung“. Als Speziallabor für Digitalisierung erprobt die Stadt Langenfeld Lösungen rund um die digital gestützte Verbesserung von Innenstadtbesuchen. Verbunden mit dem Aufruf nach weiteren städtischen Speziallaboren sucht das Konsortium auch eine Stadt im Osten, die sich ebenfalls den Stadtlaboren für Deutschland anschließen und Zukunftsthemen behandeln möchte.

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Stadtlabore für Deutschland Grafik

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Über das Konsortium

Unter Koordination des IFH KÖLN folgt das Konsortium für Innovationen
in Innenstadtlagen und für
bundesweiten Wissenstransfer dem Aufruf des Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier Konzepte für zukunftsfähige Innenstädte und den stationären Einzelhandel zu finden.

Folgende Städte sind mit ihren Stadtlaboren beteiligt:

  • Stadtlabor des Nordens: BREMEN - Kreative Neu-Nutzung leerstehender Ladengeschäfte
  • Stadtlabor des Westens: MÖNCHENGLADBACH – Qualifizierungscenter für lokale Akteure
  • Stadtlabor des Südens: NÜRNBERG mit dem Innovationsquartier Attraktive Innenstadt „IQ-A“
  • Stadtlabor zum Thema Digitalisierung: LANGENFELD

Mehr zur neuen Initiative „Die Stadtlabore“ auf dem Blog des IFH KÖLN.  

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