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Spannende Projekte aus der IFH Welt
5. Mai 2020Boris Hedde

3+ ist die Schulnote, die Innenstadtbesucher sowohl 2016 als auch 2018 Deutschlands Innenstädten in puncto Attraktivität im Durchschnitt gegeben haben. Schon damals wurde abgeleitet, dass die Bewertung nicht ausreicht, um für Anbieter im Bereich Handel, Gastronomie, Dienstleistung und Handwerk ein Umfeld zu ermöglichen, das Zukunftsfähigkeit sicherstellt.

Nun stehen die Innenstädte durch den im Rahmen der Coronakrise auferlegten Shutdown vor weiteren Herausforderungen!

Selbst wenn es die Handelsunternehmen und lokalen Anbieter meistern, die Durststrecke bis zur Öffnung der Innenstadt wirtschaftlich zu überleben, wie sollen sie es schaffen, sich für die Zeit danach neu aufzustellen? Mit der Entwicklung der Krise werden Konsument*innen nochmals mehr auf den digitalen Einkauf konditioniert. Auf der Strecke bleibt die gesellschaftlich und sozial bedeutsame physische Mitte der Gesellschaft – die Innenstadt. Diese gilt es nun dringlicher denn je zu erneuern!

Wie kann dieser Erneuerungsprozess geschehen?

Investor*innen gehen in Zeiten eines Shutdowns nicht ins Risiko. Immobilienbesitzer sind im Zweifel nicht auffindbar, weil Eigentümer nicht mehr vor Ort sind oder sich Immobilien im Besitz von Investmentfonds befinden. Zudem machen sich viele Dienstleister die Krise zu nutzen, um vermeintlich schnelle Lösungen zu offerieren. Lokale Akteure werden in und nach der Krise kaum die Ressourcen haben, wertige Angebote zu qualifizieren und auf der Suche nach Strategien sein, um ihr Geschäft auch zukünftig zu sichern.

Vor diesem Hintergrund wird die Initiative „Innenstadt und Corona-Krise: WIFÖ packt an!“ ins Leben gerufen. Wir vom IFH, VITAIL, das Kompetenzforum für Handel und vitale Innenstädte, sowie führende, zukunftsgewandte Wirtschaftsförderungsgesellschaften machen es sich gemeinsam zur Aufgabe, Akteure und Verantwortliche von Innenstädten zu vernetzen und Zukunftslösungen zu identifizieren. Dafür wurde zunächst eine LinkedIn-Gruppe gegründet. Gemeinsam sollen darüber Vertreter von Wirtschaftsförderungen, der Stadtverwaltungen sowie City- und Stadtmarketing in den Dialog treten, um Ideen und Lösungen für Innenstädte in der Krise zu teilen und zu bewerten. Zudem werden aus dem Kreis heraus Ansätze entwickelt, wie Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung zur Bewältigung der Krise agieren können und wie Zukunft der Innenstadt gestaltet werden kann.

Ein weiterer wichtiger Ansatz zur Rettung der deutschen Innenstädte: Die direkte Ansprache der Politik! Dieser Schritt wird vom Bundesverband und NRW-Landesverband der Wirtschaftsförderungen gegangen, indem eine Stellungnahme  an den Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier sowie an Andreas Pinkwart Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen versendet wurde. Wir freuen uns, dass wir dabei über die Wirtschaftsförderung in Mönchengladbach und unsere aktuellen Forschungsergebnisse des IFH Köln Expertise aus der Gruppe „WIFÖ packt an“ einbringen konnten.
Den gesamten Brief finden Sie unten stehend zum Nachlesen.

„Innenstadt und Corona-Krise: WiFö packt an!“

Beschreibung der Gruppe:

Selbst wenn die lokalen Anbieter aus Handel, Gastronomie, Dienstleistung und Handwerk es schaffen, die Durststrecke bis zum Ende des Shutdowns wirtschaftlich zu meistern, wie wird ihnen im Anschluss geholfen, sich für die Zeit danach neu aufzustellen?

Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Stadtentwicklung übernehmen eine große Verantwortung nicht nur als lokaler Kümmerer, Koordinator und Konzeptionierer, sondern auch bei der Bewertung von Lösungsansätzen. Genau deshalb soll im Dialog der LinkedIn-Gruppe aufgezeigt werden, welche Ideen und Maßnahmen vielversprechend sind, wo Hilfe möglich ist und wie Erneuerung für die Zeit danach starten kann.

Regeln:

Wir agieren freundlich, offen und konstruktiv – partnerschaftlich auf Augenhöhe.

Dabei teilen wir gemeinsam Know-how, Erfahrung und schätzen echte Expertise – es geht nicht um Einzel-Schicksale, sondern das Voranbringen der vielen Standorte und ihrer Akteure.

Verstehen, Planen, Machen ist die Direktive, mehrwertschaffender Dialog ist das Ziel.

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