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Deepdive der aktuellen ECC-Payment-Studie Vol. 24 des ECC KÖLN und Prof. Dr. Malte Krüger beleuchtet die Trends im Payment-Markt.

Konsument*innen treiben neue Zahlungsverfahren voran

In der EU sind seit November 2017 schnelle Überweisungen in unter 15 Sekunden (engl. SEPA Instant Payment) möglich. Instant Payment wickelt den Geldtransfer von einem Girokonto zu einem anderen in Echtzeit ab und der Zahlungsempfänger verfügt direkt nach dem Abschluss der Transaktion über den Betrag. Das Verfahren wird nach und nach eingeführt und löst damit zunehmend den bisherigen Prozess ab, Überweisungen zu sammeln und dann stapelweise abzuarbeiten.

Die Ergebnisse der ECC-Payment-Studie Vol. 24 zeigen, dass rund ein Viertel der Konsument*innen bereits SEPA-Echtzeitüberweisung genutzt hat und weitere 50 Prozent sich die Nutzung zukünftig vorstellen können. Besonders interessant für Konsument*innen ist die Nutzung von Instant Payment bei sofortigem Versand der Ware (66 %) und bei Zahlungen, bei denen heute Eil-Überweisungen nötig sind (65 %). Darüber hinaus geht aus den Ergebnissen der ECC-Payment-Studie Vol. 24 hervor, dass die Händler ihr Payment-Angebot entsprechend den Zahlungswünschen der Konsument*innen anpassen. Aus Händlersicht trägt Instant Payment nicht nur zur Vermeidung von Zahlungsausfällen bei (61 %), sondern insbesondere auch zur Steigerung der Kundenzufriedenheit (60 %). Insgesamt glaubt knapp die Hälfte der Händler, dass Instant Payment sich mittelfristig als zusätzliches Zahlungsmittel durchsetzen wird, vor allem weil es von den Endkund*innen immer mehr verlangt wird. Den Händlern selbst kommt es beim Zahlungsempfang weniger auf die direkte Verfügbarkeit an, vielmehr ist für sie die Zahlungssicherheit entscheidend (57 %).

Ausweitung von P2P auf P2B im Handel stößt auf Interesse

Ein weiterer Payment-Trend bezieht sich auf formlose digitale Zahlungen (engl. Person-to-Person (P2P) Payment) zwischen Privatpersonen, ohne Eingabe von Bankverbindung oder TAN. Meist ist für P2P-Zahlungen die E-Mail-Adresse oder Handynummer des Empfängers oder der Empfängerin ausreichend und die Zahlung kommt sofort (in Echtzeit) an. Die Ergebnisse der ECC-Payment-Studie Vol. 24 zeigen, dass Konsument*innen P2P-Zahlungen insgesamt offen gegenüberstehen: Jede/r Vierte hat diese Möglichkeit bereits genutzt. Der bekannteste Anbieter ist PayPal (97 %), aber auch paydirekt (71 %) und VISA Direkt (62 %) sind als P2P-Anbieter bekannt. Eine Überlegung wert ist daher der Einsatz von formlosen digitalen Zahlungen auch im Handel durch eine Ausweitung von P2P auf P2B (engl. Person-to-Business). Konsument*innen finden die Idee grundsätzlich interessant und würden formlose digitale Zahlungen vor allem beim Einkauf über das Internet nutzen. Das Interesse ist besonders hoch bei mobile- und smartphoneaffinen Konsument*innen, den sogenannten Smart Consumern.

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