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Die Rechnung ist das beliebteste Online-Zahlungsmittel der Deutschen, hat aber in der Kundengunst zuletzt Einbußen hinnehmen müssen, wie unsere neue ECC-Payment-Studie Vol. 20. eindrücklich zeigt. Andere Top-Zahlungsverfahren konnten zeitgleich Fans gewinnen.

Aktuell bieten Online-Händler ihren Kunden im Schnitt 5,3 Payment-Optionen an, wie die Ergebnisse der ECC-Payment-Studie Vol. 20 zeigen. Die Zahl der angebotenen Zahlungsarten auf Seiten der Online-Händler bleibt damit im Vergleich zur Vorjahreserhebung stabil. Damit wird der kontinuierliche Ausbau des Payment-Angebotes von Seiten der Shop-Betreiber, der bis zum Jahr 2011 zu beobachten war, nicht fortgeführt. Die deutschen Online-Händler scheinen überwiegend „ihren“ Payment-Mix gefunden zu haben. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie Neuerungen im Payment-Markt oder veränderte Konsumentenwünsche ignorieren: Innerhalb des Portfolios wird weiter optimiert und von Zeit zu Zeit werden Neuerungen geprüft und Zahlungsverfahren ersetzt.

Welche Verfahren wünschen sich Konsumenten?

Die ECC-Payment-Studien der letzten Jahre zeigen, dass sich in der Gunst der Online-Shopper im Wesentlichen vier Zahlungsverfahren etabliert haben. Am häufigsten bezahlen Konsumenten ihre Online-Shopping-Käufe per Rechnung, PayPal, Kreditkarte oder Lastschrift. Ein Blick auf die Lieblingszahlungsverfahren (siehe Grafik) zeigt aber: Auch die SOFORT-Überweisung holt in Sachen Beliebtheit auf. Die Rechnung – lange Zeit absoluter Konsumentenfavorit – führt die Liste der Lieblingszahlungsverfahren zwar nach wie vor an, verlor zuletzt aber in der Kundengunst. Andere Top-Zahlungsverfahren aus Konsumentensicht konnten zeitgleich neue Fans gewinnen. So schiebt sich PayPal auf dem zweiten Platz immer näher an die Rechnung heran. Zurzeit zahlen vier von zehn Konsumenten beim Online-Kauf am liebsten per Rechnung; bei der letzten Erhebung galt dies noch für jeden Zweiten. PayPal wird mittlerweile von rund 31 Prozent der Online-Shopper am liebsten genutzt und konnte damit in der Gunst der Shopper um rund 2,5 Prozentpunkte zulegen.

Es verwundert nicht, dass die Rechnung unter anderem bei sicherheitsbedürftigen „Rare Shoppern“ – die höchstens einmal im Quartal im Netz kaufen – besonders beliebt ist: Fast 45 Prozent der „Rare Shopper“ bevorzugen klar die Rechnung, um ihre Online-Einkäufe zu bezahlen. Auch für überdurchschnittlich viele Shopper über 50 Jahren (49,8 %) und Personen mit wenig Vertrauen in Zahlungsanbieter (47,1 %) ist die Rechnung die Nummer eins. PayPal wiederum spricht vor allem Konsumenten an, die es gerne schnell und bequem haben – vor allem „Heavy Shopper“ (39,6 %). Da Konsumenten jedoch immer häufiger im Netz shoppen, gehen wir davon aus, dass die Rechnung in Zukunft weiter an Relevanz verlieren wird.

Die Differenzierung im Payment-Markt wird immer schwieriger. Player, die den Markt jetzt noch substantiell angreifen wollen, müssen genau überlegen, wo ihre Stärken liegen.

Alles Weitere in der Studie!

 

 

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