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Spannende Projekte aus der IFH Welt
26. August 2020Julia Meier

Die Digitalisierung hält Einzug in sämtliche Bereiche unseres Lebens. Sowohl privat als auch beruflich sind digitale Kanäle und Produkte nicht mehr wegzudenken – spätestens seit der immer noch vorherrschenden Covid19-Pandemie. Wir haben mit Dr. Stefan Uebelacker, Managing Director bei unserem ECC CLUB Mitglied openpack, gesprochen, welche Einflüsse Coronakrise, Digitalisierung und Nachhaltigkeit auf die Kunden aus der Wellpappenindustrie haben.

Grade in den letzten Jahren sprechen wir vermehrt über das Thema Nachhaltigkeit, Vermeidung von Plastik und Müll im Allgemeinen. Wie macht sich dies in der Wellpappenwelt bemerkbar? Welche Entwicklungen sind zu beobachten?

Wellpappe leistet von Beginn an einen Beitrag zum Klimaschutz. Sie basiert auf nachwachsenden Rohstoffen, liefert damit einen sehr hohen Beitrag und beschert den Kunden dieser Branche einen sehr guten ökologischen Fußabdruck. Wenn wir in die Wellpappenwerke blicken, sind es die Mitarbeiter*innen, Maschinen und die Prozesse, die besonders im Fokus stehen. Die Chancen zur Digitalisierung wollen daher viele wahrnehmen und suchen den besten Einstieg für ihr Unternehmen.

Natürlich ist auch Covid-19 derzeit in aller Munde. Der Onlinehandel hat zu Lockdownzeiten einen extremen Schub bekommen und somit lässt sich vermuten, dass dies auch für die Wellpappenbranche zutrifft. Wie erlebt ihr diese außergewöhnliche Zeit? Was wird bleiben?

Wir sehen, dass digitale Themen seit Covid-19 viel stärker in den Fokus unserer Kunden, den Wellpappenwerken, rücken. Neben Maschinendatenanalysen – IIoT und Predictive Analytics, um einige Stichworte zu nennen – rücken moderne Kommunikationswege, wie Video-Meetings und intelligente Wissensdatenbanken spürbar in den Vordergrund. Die Branche wird mutiger: Die Krise bewies, dass manche Dinge mit digitalen Lösungen auch einfacher funktionieren können.

Wo seht ihr bezüglich der Digitalisierung noch Verbesserungspotential?

Wenn wir mit potenziellen Kund*innen in Kontakt treten, müssen wir das Thema Digitalisierung selten von Grund auf neu erklären. Viele haben bereits interessante Ideen oder Strategien, wie sie vorgehen wollen. Die richtigen Kooperationspartner für die richtigen Ideen zu finden kostet im Voraus viel Zeit. Das führt zu Unwohlsein und Digitalisierungsvorhaben werden in Frage gestellt. Kooperationen finden im Mittelstand bereits statt, allerdings dürfen sie nicht in starren Pflichtenheften enden. Wichtig: Digitalisierung ist kein einmalig umgesetztes Projekt, sondern ein voranschreitender Prozess, der regelmäßig eine Neujustierung benötigt – hier spielt das Thema Agilität eine entscheidende Rolle. Mein Tipp: Verschiedene Sichtweisen einholen und eine Vision formulieren. Danach: An den Plattformgedanken anknüpfen.

Wir freuen uns, euch als Mitglied unseres ECC CLUB willkommen heißen zu dürfen! Was hat euch zu der Mitgliedschaft bewogen?

Der ECC CLUB bietet viele Vorteile und einen guten Zugang in die Verpackungswelt. Gerade als Startup sind Kooperationspartner und Partnerschaften von ausschlaggebender Bedeutung. Der ECC CLUB hat darüber hinaus noch direkten Zugang zu Expert*innen aus der Branche, deren Expertise uns bei der Entwicklung sehr weiterhelfen wird. 

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