
Der Detailblick in die drei Haus-/Heimtextilsektoren zeigt schon mehr Bewegung: Bettwaren inklusive HTB-Wäsche und Gardinen-/Deko-Stoffe liegen moderat (1,0 beziehungsweise 1,5 %) im Plus. Das Geschäft mit Textilen Bodenbelägen trägt jedoch mit knapp fünf Prozent Minus wesentlich zur Gesamtmarktstagnation bei.
Dabei stehen Teppichböden & Co. doppelt unter Druck: Sie sind teilweise nicht mehr gut im Konsumbewusstsein der Verbraucher verankert und zusätzlich der Konkurrenz von Hartböden ausgesetzt. So zeigt der Vergleich von textilen und nicht-textilen Bodenbelägen ein eindeutiges Bild – sowohl retrospektiv als auch in der Prognose: Hartbeläge befinden sich langfristig im Wachstumskanal, während Teppichböden & Co. lediglich die Talfahrt bei einem Umsatzniveau von 2,1 bis 2,2 Milliarden Euro stoppen können. Die Konkurrenz nicht-textiler Bodenbeläge, und hier besonders elastischer Bodenbeläge (Stichwort: Designbeläge beziehungsweise LVT), begrenzen den Markt für textile Bodenbelege erheblich.
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