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Aktuelles Branchenbarometer des IFH KÖLN zeigt: Der Uhrenmarkt konnte als einzige Handelsbranche ein zweistelliges Plus einfahren. Schlusslicht des Märkte-Rankings sind Pelze & Lederbekleidung.

Köln, 15. Mai 2013 – Erste Hochrechnungen aus dem IFH-Branchenbarometer zeigen das dritte positive Ergebnis in Folge für die deutschen Handelsbranchen: 2012 ist das Gesamtvolumen aller 60 Branchen um 1,5 Prozent auf insgesamt 635,4 Milliarden Euro angestiegen. Damit hat sich der Auftrieb des Gesamtvolumens, das sich mit 53 Milliarden Euro über dem des Krisenjahres 2009 auf einem sehr hohen Niveau bewegt, zwar etwas abgeschwächt, die inländische Nachfrage zeigt sich aber in nahezu unverändert robuster Verfassung. Auch die Prognose ist weiterhin positiv: Laut der IFH-Experten dürfte sich das Gesamtvolumen aller Märkte bis 2017 um fast 48 Milliarden Euro auf dann 683 Milliarden Euro erhöhen.

Uhrenmarkt führt Branchenranking an

Das Ranking der einzelnen Märkte wird in diesem Jahr vom Uhrenmarkt angeführt. Als einzige Branche konnte der Handel hier ein zweistelliges Plus von 11,2 Prozent verzeichnen. „Das gute Ergebnis des Uhrenmarktes hängt sowohl mit dem Wachstum im Bereich der Luxusuhren als auch mit der beständigen Nachfrage nach der breiten Masse batteriebetriebener Armbanduhren zusammen“, erklärt Uwe Krüger, Senior Consultant am IFH KÖLN. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Märkte Musikinstrumente (plus 8,2 %) und Leuchten & Lampen (plus 7,7 %).

Die Flop 3 des Rankings werden von dem Fashion-Markt für Pelze & Lederbekleidung angeführt: Mit einem Jahresminus von 13 Prozent bildet dieser Markt mit Abstand das Schlusslicht der Tabelle. Ebenfalls schwach abgeschnitten haben Gardinen/Deko-Stoffe (minus 7,2 %) und textile Bodenbeläge (minus 3,3 %) aus dem Geschäftsfeld Home & Interior sowie PBS-Artikel (minus 5,5 %). Auffällig sei allerdings, so Krüger, dass die Abstände zwischen den Gewinner- und Verlierermärkten im Jahresvergleich 2011/2012 etwas kleiner seien, als in den Jahren zuvor.

Fashion-Branche stagniert

Ein Blick auf die untersuchten Geschäftsfelder (gruppierte Konsumgütermärkte) zeigt: Stark abschneiden konnte auch das Geschäft mit Elektrogeräten und Consumer Electronics. Das gesamte Geschäftsfeld lag 2012 mit 3,5 Prozent im Plus – weit vor den übrigen Geschäftsfeldern. Schlusslicht bilden hier die Fashion-Branchen, die zusammen genommen nahezu unverändert bei 52,5 Milliarden Euro stehengeblieben sind.

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Über das IFH-Branchenbarometer

Das IFH-Branchenbarometer stellt eine kontinuierliche Beobachtung von 60 Konsumgütermärkten und darin hinterlegten ca. 500 Hauptwarengruppen dar. Die Branchendaten umfassen sowohl Umsatzzahlen der vergangenen Jahre als auch eine 5-Jahres-Prognose. Detaillierte Zahlen zur Marktentwicklung inklusive Vertriebswegeentwicklung (10-Jahresfenster) der einzelnen Märkte sind in Form übersichtlicher Tabellen und Grafiken über das IFH KÖLN zu beziehen. 

 

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