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18. November 2020Prof. Dr. Werner Reinartz

Die Konzeption des eigenen Geschäftsmodells ist eine der grundlegendsten strategischen Entscheidungen, die Unternehmer und Manager treffen. Es wird festgelegt, wie Wert geschaffen wird und welche Stakeholder wie daran partizipieren. Und es legt fest, wie man im Wettbewerb verankert ist. Geschäftsmodelle sind naturgemäß nichts Statisches, erfahren aber durch die digitale Transformation einen ganz erheblichen Impakt. Es drängen nicht nur ganz neue Player in etablierte Branchen ein, sondern es eröffnen sich auch für die etablierten Unternehmen ganz neue und teilweise radikale Möglichkeiten der Nutzengenerierung. Gerade im Handel und der Konsumgüterwirtschaft zeigt sich deutlich die Bedeutung und Dynamik von Geschäftsmodellinnovationen. Digitale Technologien erlauben neue effektive Geschäftsmodelle, die den Nutzen für alle beteiligten Stakeholder deutlich steigern können.

Vor diesem Hintergrund, zielt die IFH FÖRDERER Schwerpunktstudie 2020 darauf ab, die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Wie können Geschäftsmodellinnovationen generell verstanden und ‚kartografiert‘ werden?
  • Welches Bild lässt sich aktuell für die ausgewählten, großen Branchen der Konsumgüterindustrie (DYI & Garten, Fast Moving Consumer Goods, Wohnen & Einrichten) zeichnen – und zwar sowohl für Händler als auch für Hersteller?
  • Welche Trends deuten sich an und welche Handlungsimplikationen ergeben sich damit?
Grafik Matrix Geschäftsmodellinnovationen

Während die drei von uns betrachteten Branchen DIY & Garten, Möbel Wohnen & Einrichten und FMCG in den vergangenen Jahren noch weitestgehend vor disruptiven Konkurrenten geschützt waren, zeigen sich heute auch hier vermehrt GMI-Aktivitäten. Händler und Hersteller sollten auf diesen erhöhten Wettbewerbsdruck mit eigenen GMIs reagieren und können dafür vier verschiedene GMI-Strategien anwenden:

(a) die Vorsichtige Evolution,

(b) die Engagierte Evolution,

(c) die Vorsichtige Revolution und

(d) die Engagierte Revolution.

Diese ergeben sich aus den beiden darunterliegenden Dimensionen, nämlich dem Innovationsgrad und dem Innovationsdruck. Für Händler und Hersteller empfiehlt es sich ein Portfolio an GMIs mit unterschiedlicher Strategie aufzubauen. So können sie Risiken, Erfolgschancen und Potentiale für nachhaltige Wettbewerbsvorteile ausbalancieren.  Die Analyse der Branchen zeigt die strukturellen Unterschiede zwischen den Bereichen auf, identifiziert aber auch branchenübergreifende, inhaltliche GMI-Trends, wie z.B. Plattform, Sharing Economy und Smart Product Innovationen, die Aufschluss darüber geben, in welche Richtung sich der Markt entwickelt.  Darüber hinaus zeigen wir auf, wie Händler und Hersteller GMIs prozessual in die Unternehmensführung einbetten sollten und nicht nur als bloße Reaktion auf Marktveränderungen praktiziert werden sollen.

Die komplette Studie steht im IFH-Shop zum kostenfreien Download zur Verfügung.

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