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4. November 2020Matthias Golly
Mann hält Vortrag vor Gruppe von Menschen in Konferenzraum

Bei unserem digitalen Roundtable zum Thema „Fraud Prevention im E-Commerce“ tauschten sich am 29. Oktober 2020 Expert*innen zum aktuellen Status Quo und zukünftigen Möglichkeiten bei der Bekämpfung von Betrug intensiv aus. Alle waren sich einig: Die Mustererkennung beim Betrug und die möglichst detaillierte Bewertung von Kundendaten ist und bleibt eine klare Herausforderung. Nur gemeinsam und mit einem Blick über den Tellerrand kann Betrug verhindert werden.

Lebendiger Austausch über alle Branchen hinweg

Unter der Moderation unseres Geschäftsführers Dr. Kai Hudetz fanden sich zehn Teilnehmer*innen aus deutschen Top-E-Commerce-Unternehmen zusammen, um ein nicht nur aktuell hochrelevantes Thema zu diskutieren: Betrugsprävention im E-Commerce. Alle Teilnehmer*innen sind in ihren jeweiligen Unternehmen Expert*in auf dem Gebiet der Fraud Prevention – mit langjähriger Erfahrung darin, wie Betrüger im E-Commerce agieren und welche analytischen Ansatzpunkte benötigt werden, um Betrugsvorfälle und -versuche bestmöglich zu minimieren.

Zum Auftakt des Roundtables präsentierten Stephan Peters von der SCHUFA Holding AG und Dirk Mayer von der Risk.Ident GmbH spannende Perspektiven auf Betrugsprävention und animierten die Teilnehmer*innen, dieses Thema mit ihren Augen zu betrachten. Nachfolgend präentierte Dr. Kai Hudetz spannende Insights aus der aktuellen IFH-Studie (in Zusammenarbeit mit der SCHUFA) zur Betrugsprävention, die in Kürze veröffentlicht wird. Hierfür wurden zum einen E-Commerce-Experten interviewt sowie weiter eine Konsumentenbefragung durchgeführt. 

Betrug ist mehr als nur Betrug

Nach diesem mit Informationen und Perspektiven gefüllten Part, waren die Teilnehmer*innen eingeladen, sich untereinander und mit den Vertretern von SCHUFA, Risk.Ident und dem IFH auszutauschen. So entstanden eine lebendige Diskussion sowie ein offenes Gespräch über die eigenen aktuellen Vorgehensweisen zur Bekämpfung von Betrug. Deutlich wurde, dass jedes Unternehmen derzeit individuelle Ansätze verfolgt und sich unterschiedlicher Informationsquellen bedient – eine vielschichtige Mischung an internen wie externen Dienstleistern für Analyse, Bewertung und Zahlungsabsicherung. Neben den klassischen Mustern zum First- sowie Third-Party-Betrug und Account-Takeover wurden weiterhin auch Themen wie Prozesskosten bei der Betrugsbekämpfung, Gutscheinbetrug und Geldwäsche betrachtet.

Nur gemeinsam zum Erfolg

Auch wenn Betrugsprävention durch Unterstützung von automatisierten Prozessen und künstlicher Intelligenz zielgerichteter und effektiver geworden ist: Der Mensch, sein Wissen und sein Verstand werden zur wirksamen Bekämpfung von Betrug noch länger eine Rolle spielen. Ohnehin sollten – so die einstimmige Meinung der Teilnehmer*innen – die relevanten Akteure, also Unternehmen, Auskunfteien, FinTechs und Politik, um nur einige zu nennen, sehr viel stärker zusammenarbeiten. Nur so könnten aktuelle Betrugsmuster branchen- und unternehmensübergreifend schnell erkannt und wirksame Maßnahmen eingeleitet werden. Gemeinsam zum Erfolg gegen Betrug im E-Commerce kann hier als Devise gelten.

Wir danken Stephan Peters von der SCHUFA Holding AG, Dirk Mayer von der Risk.Ident GmbH und allen Teilnehmer*innen für diesen spannenden und erkenntnisreichen Abend.

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