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Die Digitalisierung des stationären Handels schreitet nur langsam voran, dabei besteht höchster Handlungsbedarf: Während die Frequenz vor allem in kleinen und mittleren Innenstädten zurückgeht, steigen die Kundenanforderungen an die Händler immer weiter. Eine Möglichkeit, diesen Entwicklungen auch im stationären Geschäft entgegenzukommen bzw. die Digitalisierung als Chance für mehr Effizienz und Beratungsqualität zu nutzen, ist der Einsatz digitaler Medien. Daher hat das IFH KÖLN im Rahmen der akademischen Partnerschaft ECR Deutschland sowie der Mittelstand 4.0-Agentur Handel die Akzeptanz virtueller Produktregale bei Konsumenten unter die Lupe genommen.

Nützlichkeit ist Voraussetzung für Akzeptanz virtueller Produktregale

Das Ergebnis: Konsumenten sind der Nutzung virtueller Produktregale gegenüber aufgeschlossen, wenn sie nützlich sind und einen Mehrwert liefern. Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität werden von den Kunden schlichtweg vorausgesetzt und gehören zu den Basisanforderungen. Als besonders nützlich werden virtuelle Produktregale empfunden, wenn sie ein breites und tiefes Produktangebot zeigen, welches sogar über die vor Ort vorhandenen Varianten hinausgeht und relevante Informationen liefern.

Shopping Shelf im Innovation Store im Knaubermarkt Pulheim

Besonders beliebt ist die Nutzung virtueller Produktregale in den Branchen CE & Elektro sowie Bücher & digitale Medien. Dabei sind die Erwartungen – wie im Onlinehandel hoch: Bei der Abbildung der Produkte über virtuelle Regale werden gute Produktfotos von den Kunden vorausgesetzt. Außerdem wünschen sich die Nutzer Funktionen wie ausgeprägte Filterfunktionen oder Produktbewertungen aber auch die Bestellung, Produktvideos und Kaufempfehlungen sind beliebte Funktionen.

Virtuelle Produktregale, Verkaufstablets & Co. – Beispiele für den Einsatz digitaler Medien am PoS

Aber nicht nur durch virtuelle Produktregale kann der PoS sinnvoll digitalisiert werden – der Einsatz digitaler Medien in stationären Geschäften ist vielfältig. So können ganze Geschäftsmodelle auf dem Einsatz digitaler Medien als Produktregale oder Erweiterung dieser fußen.

Shopping Shelf bei EP in Köln

Zum Beispiel bei dem Optiker „Edel Optics“ in Hamburg, der 2009 mit einem Online-Shop für Markensonnenbrillen startete und 2011 seine Filiale eröffnete. Ein Großteil des Sortiments wird dort ausschließlich über platzsparende Tablets dargestellt, da man auf eine überschaubare Ladenfläche setzt. Bei Interesse der Kunden können die entsprechenden Brillen kurzfristig aus dem Lager geholt werden. Häufiger werden digitale Medien jedoch bereits als Verkaufsunterstützung oder „Regalerweiterung“ eingesetzt. Bei Görtz können Mitarbeiter und Kunden beispielsweise über Tablets oder PCs auf den Online-Shop zugreifen und sich so weitere Produktvarianten anschauen oder Verfügbarkeit in anderen Filialen anzeigen lassen.

Fazit

Das Einsatzgebiet digitaler Medien ist breit und bietet zahlreiche Chancen für den stationären Handel. Die Konsumenten jedenfalls sind der zukünftigen Nutzung virtueller Produktregale aufgeschlossen. Klar kommunizierte Mehrwerte sind dabei Voraussetzung für die Nutzung und animieren potenzielle Nutzer, das virtuelle Produktregal in Anspruch zu nehmen. Entscheidend für den Erfolg ist es, die Bedürfnisse an Anforderungen der Zielgruppe zu kennen und die Umsetzung professionell und mehrwertstiftend vorzunehmen.

Wollen auch Sie wissen, wie Sie digitale Medien optimal im stationären Geschäft einsetzen? Dann sprechen Sie uns an, wir erstellen ihnen gerne ein individuelles Angebot!

 

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