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Noch ist das Bäckerhandwerk der wichtigste Distributeur im Brot- und Backwarenmarkt. Gerade der Außer-Haus-Verzehr hat 2015 für Frequenz und Umsätze gesorgt. Seit Jahren gehen jedoch Anteile an den Lebensmitteleinzelhandel verloren.

Brot- und Backwaren gingen im vergangenen Jahr am häufigsten über die Theken des Bäckerhandwerks. Dazu zählen klassische Bäckereien und Konditoreien, Vorkassenbäcker, Discountbäcker sowie die Backwarentheke im Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Das zeigt der neuen „Branchenfokus Brot- und Backwaren“, mit dem das IFH KÖLN und die BBE Handelsberatung den Markt unter die Lupe nehmen. Mit 32 Prozent halten die Bäckereien und Konditoreien den größten Anteil am sogenannten Inner-Haus-Verzehr im Brot- und Backwarenmarkt. Von allen Vertriebsformen setzten sie im vergangenen Jahr am meisten mit Backwaren, die klassischerweise in den eigenen vier Wänden verzehrt werden – also Brot, Brötchen oder Kuchen –, um.

„Das boomende Geschäft mit Snacks und belegten Brötchen – dem Außer-Haus-Verzehr – hat dem Bäckerhandwerk 2015 erkennbar unter die Arme gegriffen und für Frequenz und Umsätze gesorgt. Insgesamt war es ein gutes Jahr. Dennoch zeigt der Blick zurück, dass seit Jahren Marktanteile an den LEH verloren gehen“, so Dr. Susanne Eichholz-Klein, Leiterin der Retail Consultants am IFH KÖLN.

Der LEH konnte zwischen 2008 und 2015 durchschnittlich jährlich um 1,5 Prozent wachsen – obwohl der Trend zum vermehrten Snacken unterwegs das traditionelle Brotregal stark unter Druck setzt. Backautomaten realisieren aber nach wie vor hohe Wachstumsraten. Gerade in Kombination mit Frische-Convenience-Angeboten gibt es noch Potenziale für die Branche.

„Die vorhandenen und neuen Convenience-Konzepte gewinnen nach und nach an Marktanteilen und auch an Zuneigung bei den Verbrauchern. In unseren Nachbarländern (CH, A, F, GB) sind diese Convenience-Konzepte bereits schon stärker hinsichtlich ihrer Marktdurchdringung.  Auch unter der Berücksichtigung der wachsenden Anzahl an Singlehaushalte und der Schnelllebigkeit  unserer Zeit, können die Convenience-Konzepte in Zukunft weiter punkten“, so Andreas Reindl, Consultant bei der BBE Handelsberatung.

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