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Apotheken erhalten nur sehr selten Beschwerden über mangelnde Diskretion oder Datenschutz. Das zeigt der aktuelle APOkix des IFH KÖLN. Um Kundendaten zu schützen, setzen Apotheker auf eine Vielzahl von Maßnahmen. Die Konjunkturindizes sinken im November erkennbar. Die Prognose für die Geschäftsentwicklung ist so pessimistisch wie seit Mai 2012 nicht mehr.

Sensible Kundendaten verantwortungsvoll zu behandeln, ist für Apotheken von zentraler Bedeutung. Rund 94 Prozent der Apotheken fühlen sich derzeit in puncto Datenschutz und Diskretion sehr gut aufgestellt. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen APOkix-Umfrage des IFH KÖLN unter gut 230 Apothekenleiterinnen und -leitern. Nur knapp zwei Prozent der Befragten erhalten häufig Beschwerden von Patienten, die ihre Privatsphäre nicht ausreichend respektiert sehen. In 95 Prozent der Apotheken beschweren sich Kunden jedoch nur selten oder nie über unzureichenden Datenschutz oder mangelnde Diskretion.

Vielfältige Datenschutzmaßnahmen

Um Datenschutz und Diskretion zu gewährleisten, hat die Hälfte der Apotheken einen Datenschutzbeauftragten ernannt. Einfache Datenschutzmaßnahmen – wie Belege und Rezepte nach jeder Beratung vom Verkaufstisch zu entfernen oder den Computerbildschirm bei der Beratung vor dem Einblick anderer Kunden zu schützen – werden am häufigsten ergriffen. Es stehen jedoch auch digitale Aspekte im Fokus. So achten drei von vier APOkix-Teilnehmern besonders auf den Schutz der bei ihnen gespeicherten Kundendaten. Knapp 63 Prozent der Befragten sichern zudem ihren Datentransfer, zum Beispiel an Apothekenrechenzentren, ab.

Konjunktur: Erwartungen so trüb wie lange nicht mehr

Im November blicken die APOkix-Teilnehmer äußerst pessimistisch in die Zukunft. Der Index für die erwartete Geschäftsentwicklung fällt um gut 15 Punkte auf 47,7 Punkte – und damit so tief wie seit Mai 2012 nicht mehr. Mehr als sechs von zehn Apothekern gehen davon aus, dass sich ihre wirtschaftliche Situation in den kommenden zwölf Monaten verschlechtern wird.

„Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes, dass die deutsche Preisbindung für verschreibungspflichtige Arzneimittel gegen EU-Recht verstößt und damit nicht für außerhalb Deutschlands ansässige Versandapotheken gilt, trübt die Stimmung der Apothekerinnen und Apotheker deutlich“, so Dr. Markus Preißner, Wissenschaftlicher Leiter am IFH KÖLN.

Auch der Index für die aktuelle Geschäftslage sinkt im November ab und erreicht nur noch 80 Punkte. Vier von zehn APOkix-Teilnehmern bewerten ihre derzeitige Situation neutral, nahezu ebenso viele Befragte geben jedoch eine negative Einschätzung ab.

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Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • 94,3 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ihre Apotheke in puncto Diskretion und Datenschutz aktuell bereits sehr gut aufgestellt ist.
  • 1,7 Prozent der Befragten erhalten häufig Beschwerden von Patienten, die ihre Privatsphäre nicht ausreichend respektiert sehen.
  • 52,2 Prozent der Befragten haben in ihrer Apotheke extra einen Datenschutzbeauftragten ernannt.
  • Der Konjunkturindex für die aktuelle Geschäftslage sinkt im November auf 80,0 Punkte.
  • Der Konjunkturindex für die erwartete Geschäftsentwicklung sinkt im November auf 47,7 Punkte.

Über den APOkix

Der Apotheken-Konjunkturindex APOkix des IFH KÖLN ist das Stimmungsbarometer im deutschen Apothekenmarkt. In den monatlichen Onlinebefragungen werden Apothekeninhaberinnen und -inhaber zur Einschätzung ihrer aktuellen und erwarteten Umsatzlage befragt. In monatlich wechselnden Zusatzfragen werden zudem aktuelle Marktthemen beleuchtet. Der APOkix wird unterstützt von der NOWEDA eG Apothekergenossenschaft und dem Deutschen Apotheker Verlag.

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