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Die Dezember-Ergebnisse des APOkix des IFH KÖLN zeigen, dass sich die Apothekerinnen und Apotheker in Deutschland 2014 vor allem auf ihre Kernkompetenz im Bereich der heilberuflichen Leistungen konzentrieren wollen. Die Geschäftslage ist weiterhin positiv – auch die Geschäftserwartung liegt im grünen Bereich. 

Köln, 09. Januar 2014 – Die Monatsfrage der regelmäßigen APOkix-Erhebung (Apothekenkonjunkturindex) im Dezember zeigt, dass sich die deutsche Apothekerschaft weiter gegen die zunehmende Konkurrenz aus dem Drogeriemarktumfeld abzugrenzen versucht. Rund 90,6 Prozent der Befragten gaben an, sich vor diesem Hintergrund noch stärker als bisher auf ihre heilberuflichen Leistungen konzentrieren zu wollen. Damit hat der Wert im Vergleich zu 2012 noch einmal einen Prozentpunkt zugelegt. Als hierbei ebenfalls immer noch wichtig, werden mit knapp 85 Prozent apotheken-exklusive Mehrwerte als Differenzierungsmerkmal eingestuft – obwohl dieser Aspekt im Vergleich zu den beiden vergangenen Jahren leicht an Prozentpunkten verloren hat (2012: 96,2 %). Das Thema Prävention hingegen hat leicht an Bedeutung gewonnen. Knapp 84 Prozent der befragten Apothekerinnen und Apotheker gaben an, sich hier verstärkt einbringen zu wollen.

Ausreichende Noten für die Gesundheitspolitiker

Die Ergebnisse der aktuellen Auswertung zeigen auch, dass die befragten Apotheken die Gesundheitspolitik 2013 insgesamt mit „ausreichend“ bewerten – im Vergleich zu den Vorjahren wird damit eher eine moderate Beurteilung erreicht. Im Vergleich zu der 5,1 von 2012 konnten sich die Politiker fast um eine ganze Durchschnittsnote verbessern (2013: 4,3). Auch die Leistungen der Standesvertretungen haben sich aus Sicht der Apothekerschaft verbessert. Zwar erreichen auch sie nur ein ausreichend (4,2), konnten sich aber um einen halben Notenpunkt steigern. Jeder Zehnte beurteilte die Leistungen der Standesvertretungen sogar gut.

Geschäftslage: Apothekerschaft weiterhin positiv gestimmt – Erwartung erstmals über 100 Punkten

Nach der furiosen Aufholjagd 2013 kann sich der Indexwert für die aktuelle Geschäftslage der Apotheken in Deutschland auch im Dezember bei guten 119,1 Indexpunkten halten. Jede dritte Apotheke beurteilt ihre aktuelle Geschäftslage positiv. Nur 18,5 Prozent der APOkix-Teilnehmer sind mit ihren aktuellen Umsätzen unzufrieden. Vor allem große Apotheken können aktuell profitieren: Über die Hälfte der teilnehmenden Apotheken mit mehr als zwei Millionen Euro Umsatz jährlich beurteilen ihre Geschäftslage eher oder sehr positiv. Auch der Blick ins neue Jahr zeigt einen besseren Wert als noch zum Jahreswechsel 2012/2013. Der Indexwert für die erwartete Geschäftslage knackt erstmals die neutrale 100-Punkte-Marke und landet im Dezember bei 108,9 Indexpunkten. Rund 56 Prozent der befragten Apothekerinnen und Apotheker gehen davon aus, dass sich die Geschäftslage auch in den kommenden zwölf Monaten weiterhin stabil entwickeln wird. 2012 waren nur rund 42 Prozent der Befragten dieser Auffassung.

Lesebeispiel: Die Werte berechnen sich jeweils als Differenz zwischen den Anteilen positiver und negativer Beurteilungen der aktuellen bzw. erwarteten Geschäftslage plus 100. Im November 2010 übersteigt der Anteil positiver Beurteilungen der aktuellen Umsatzsituation den Anteil negativer Einschätzungen um 4  Prozentpunkte. Daraus ergibt sich ein Wert von 104 Punkten.
Basis: n = 303
Quelle: IFH Pharma Experts

 

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APOkix – Das Stimmungsbarometer der Apotheken in Deutschland

Der Apotheken-Konjunkturindex APOkix ermittelt monatlich die wirtschaftliche Stimmung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker. Mit der „Frage des Monats" werden Einschätzungen zu aktuellen Marktthemen erhoben. Der APOkix dient der deutschen Apothekerschaft als Sprachrohr und bietet der Branche, seinen Vertretern und Marktpartnern fundierte Informationen über Geschäftslage und Geschäftserwartungen sowie aktuellen Themen. Teilnehmen können Leiterinnen und Leiter öffentlicher Apotheken in Deutschland. Voraussetzung ist eine einmalige Registrierung per Fax oder online. Initiator des APOkix ist das Kölner Institut für Handelsforschung (IFH KÖLN). Das IFH ist ein Forschungs- und Beratungsunternehmen mit empirisch basierten Businesslösungen für den Handel und agiert seit Jahrzehnten als Partner des Apothekenmarktes sowie der pharmazeutischen Großhändler und Hersteller. Dem IFH allein obliegt die methodische, inhaltliche und technische Federführung der monatlichen APOkix-Kurzbefragungen. Die NOWEDA eG Apothekergenossenschaft unterstützt den APOkix als Premium-Sponsor. Premium-Medienpartner ist der Deutsche Apotheker Verlag

 

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