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Online-Payment: Aus Konsumentensicht kann niemand die Rechnung und PayPal vom Thron stoßen

Autorin: Svenja Brüxkes | Datum:

Rechnung, PayPal und die Lastschrift sichern sich auch in diesem Jahr wieder einen Platz auf dem Treppchen der Lieblingszahlungsverfahren der deutschen Online-Shopper. Das zeigt die neue ECC-Payment-Studie Vol. 22, für die das ECC Köln in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte Krüger Online-Shopper und Shop-Betreiber befragt hat. Die Studie zeigt auch, dass die Rechnung und PayPal ihre Führungsposition sogar ausbauen können: Aktuell zählt die Rechnung für knapp 87 Prozent der Online-Shopper zu den bevorzugten fünf Zahlungsverfahren. Knapp 78 Prozent der befragten Konsumenten rechnen PayPal ihren Top 5 Verfahren zu. Die Präferenzen der Konsumenten festigen sich somit in diesem Jahr weiter.

Für Payment-Dienstleister wird es also schwieriger, Konsumenten von alternativen Bezahlmethoden zu überzeugen und diese erfolgreich am Markt zu etablieren. Für Onlinehändler hingegen wird es zunehmend zur Pflicht, die Bezahllieblinge im Check-out des eigenen Online-Shops anzubieten, um Konsumenten an der virtuellen Kasse nicht zu verlieren. Ein Blick auf das aktuelle Payment-Portfolio zeigt jedoch, dass immer noch einige Händler auf das Angebot der Top-Zahlungsverfahren der Konsumenten verzichten. Auch wenn rund 78 Prozent der befragten Onlinehändler PayPal und 71 Prozent die Rechnung anbieten, ergibt sich dennoch eine Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage, die fatale Folgen – den Kaufabbruch – haben kann.

Smart Consumer bevorzugen PayPal knapp vor der Rechnung

Ein Blick auf die Lieblingsverfahren der besonders smartphoneaffinen Smart Consumer – die uns als Early Adopter einen Ausblick auf das zukünftige Konsumentenverhalten erlauben – zeigt: Im Vergleich zu den Präferenzen aller befragten Konsumenten tauschen die beiden Platzhirsche Rechnung und PayPal die Plätze. Während rund 76 Prozent der Smart Consumer die Rechnung unter ihren Top 5 Zahlungsverfahren sehen, sind es bei PayPal sogar beinahe 80 Prozent. Dies dürfte unter anderem auf die einfache Nutzung von PayPal auf dem Smartphone zurückzuführen sein. Denn ist die App des Payment-Services einmal installiert und sind die Daten hinterlegt, können Konsumenten den Einkauf inklusive Bezahlung sehr einfach erledigen. Das wird nicht nur den Vorlieben der Smart Consumer gerecht, sondern entspricht auch dem zunehmenden Trend nach Convenience und Schnelligkeit.

Rechnung wird von Konsumenten positiver wahrgenommen

Convenience und Schnelligkeit sind auch in der Konsumentenwahrnehmung bedeutende Faktoren, die mitunter das Image eines Zahlungsverfahrens prägen. Insgesamt betrachtet, bewerten Konsumenten die Rechnung mit 4,6 von möglichen fünf Punkten etwas besser als PayPal (4,43). In der Wahrnehmung ordnen die Befragten der Rechnung im Vergleich zum Payment-Rivalen insbesondere die Werte Seriosität, Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit zu. PayPal hingegen steht bei den befragten Konsumenten in der Gegenüberstellung insbesondere für Schnelligkeit und Modernität und schneidet in diesen Punkten besser ab als die Rechnung. Gleichauf sind die beiden Bezahllieblinge jedoch, wenn es um die Einfachheit und Sympathie geht. In puncto Wahrnehmung liefern sich die beiden Rivalen also ein Kopf-an-Kopf Rennen mit Stärken und Schwächen auf beiden Seiten.

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Mehr über Angebot und Nachfrage von Zahlungsverfahren sowie viele weitere spannende Insights rund um das Thema Payment im E-Commerce finden Sie jetzt in der ECC-Payment-Studie Vol. 22.

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