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Innovationen soweit das Auge reicht – Eindrücke von der EuroShop 2017

Autorin: Svenja Brüxkes | Datum:

Vom 5. bis 9. März fand in Düsseldorf die diesjährige EuroShop statt und präsentierte unzählige Innovationen für den Handel von morgen und übermorgen. Das ECC Köln hat sich den Bereich EuroCIS und damit das Themenfeld Retail Technology einmal genauer angesehen. Die vielseitigen Eindrücke möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Gut informiert durch Digitalisierung am PoS – Electronic Shelf Labels

Preisschilder dienen oft als Orientierung, Informationsträger und Vergleichsgrundlage beim Einkauf. Die altbekannten, gedruckten Papierschilder werden jedoch vermehrt durch elektronische Anzeigen, die Electronic Shelf Labels, ausgetauscht. Denn eine Umstellung vom analogen zum digitalen Preisschild bringt viele Vorteile für Händler und Konsumenten. Zum einen können Preise durch die digitale Anzeige dynamisch angepasst werden, z. B. bei Aktionen oder kurzfristigen Rabatten. Zum anderen kann das elektronische Label weit mehr als nur den Preis kommunizieren. Denn auch weitere Informationen über das jeweilige Produkt können auf dem Display angezeigt werden, beispielsweise Details zu den Inhaltsstoffen oder ein Werbespot. Das erregt Aufmerksamkeit, trägt zur Unterhaltung bei und bietet den immer anspruchsvolleren Konsumenten von heute ein besonders Einkaufserlebnis.

Selbst ist der Konsument – Self Scanning nicht nur am Check-out

Selbstbedienungskassen kennen vermutlich die meisten Deutschen und ein Großteil hat den autonomen Kassier-Vorgang sicherlich zumindest einmal ausprobiert. Mobile Handscanner erweitern die Selbstbedienungskasse nun und geben dem Konsumenten noch mehr Unabhängigkeit beim Einkauf. Die mobilen Geräte können vom Konsumenten am Eingang des Geschäfts an der Ladestation abgeholt werden. Doch bevor ein Gerät genutzt werden kann, sollte der Kunde sich beim jeweiligen Händler registrieren – ähnlich wie bei einer Kundenkarte. Anschließend müssen Konsumenten sich nur kurz im Geschäft einloggen, das entsprechend freigeschaltete Gerät aus der Ladestation entnehmen und der Einkauf kann beginnen.

Der Unterschied zum normalen Einkauf? Bevor ein Produkt im Einkaufswagen landet, wird der Barcode auf der Verpackung vom Konsumenten mit dem Handscanner gelesen. Eine Übersicht des Einkaufswageninhaltes wird anschließend auf dem Display angezeigt – inklusive Preis. Löschen können Kunden fehlerhaft gescannte Produkte durch eine entsprechende Storno-Funktion und erneutes Scannen des Barcodes.

Ist der Streifzug durch die Regale abgeschlossen, gibt der Kunde das Gerät entweder an der Kasse ab und bezahlt mit der bevorzugten Bezahlmethode oder nutzt ein spezielles Check-out-Terminal für Handscanner. Letztere Methode kommt wiederum ohne weiteres Personal aus und lässt den Kunden das Kassieren selbst ausführen. Bezahlt wird hierbei entweder über das entsprechende Terminal oder eine App auf dem Handy des Konsumenten.

Ein Hinweis für besorgte Händler: Diebstahl ist hier zwecklos. Denn durch Sensoren am Ausgang sowie stichprobenartige Überprüfungen der Warenkörbe wird Dieben das Handwerk gelegt.

Speed of Light – geblendet von Innovation

Es ist schier unglaublich zu hören, dass LED-Lampen Informationen kommunizieren können. Wie das geht und was im Hintergrund passiert ist sehr komplex. Aber um es einmal einfach zu sagen: Die LED-Lampe wird schlichtweg so schnell ein- und ausgeschaltet, dass sie einen für Smartphones, Laptops, Tablets und Co. verständlichen Code kommuniziert. Für das menschliche Auge ist das Flackern der Lampe nicht sichtbar. Aber das jeweilige Endgerät ist durch das Licht der Lampe in der Lage, Informationen zu Netzwerken, Produkten, Dienstleistungen und vielem mehr abzurufen. Die Informationen und übermittelten Daten können ganz unterschiedlicher Natur sein und die Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie sind nahezu endlos. Allein ein kurzer Gedanke über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Licht gibt einen kleinen Vorgeschmack.

In einem Restaurant kann beispielsweise das Buffet mit solchen LED-Lampen beleuchtet werden, um Informationen zu Inhaltsstoffen der Lebensmittel zu kommunizieren. Der Konsument kann diese mit seinem Smartphone abrufen.  Ein anderes Beispiel ist ein beleuchtetes Schaufenster, in dem Informationen zur den ausgestellten Produkten auch nach Feierabend über das Licht kommuniziert werden können – egal ob Preis, Verfügbarkeit oder direkte Bestellbestätigung.  Auch in jedem Haushalt können solche LED-Lampen eingesetzt werden, um so beispielsweise das WLAN-Signal zu transportieren und somit eine noch schnellere Verbindung zum Internet zu ermöglichen.

Es bleibt also spannend im Retailing des 21. Jahrhunderts. Die sich rasant entwickelnden Technologien überraschen immer wieder und zeigen, dass das unvorstellbare doch irgendwie möglich ist.

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