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Gemeinsam durch die Krise – der Einzelhandel hält zusammen

Autorin: Juliane Steiert | Datum: 03.04.2020

©Rido shutterstock

In schwierigen Zeiten sind Zusammenhalt und Solidarität gefordert. Auch im Rahmen der aktuellen Coronakrise versuchen immer mehr Menschen, sich zu vereinen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Dies geschieht nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch im Handel. Mittlerweile wurden einige Initiativen oder Angebote ins Leben gerufen, die Händlern helfen sollen, diese Krisenzeit zu überstehen. Wir stellen hier einige Aktionen vor, um auch unseren Beitrag zu leisten und zu helfen.

ECC WEBINAR DAYS

Das IFH Köln stellt in den kommenden Wochen und Monaten ein spannendes Webinar-Angebot auf die Beine. Die ECC Webinar Days geben den Anstoß dafür. Danach werden wir ab dem 2. April regelmäßig zwei Webinare pro Woche organisieren. Diese werden immer dienstags und donnerstags um 11 Uhr stattfinden. Unsere IFH Referenten werden jeweils 20 Minuten ein Thema vortragen und danach 10 Minuten für Ihre Fragen zur Verfügung stehen. Wie auch bei den ECC Webinar Days wird es im Anschluss die Möglichkeit geben, eine Sprechstunde mit dem Referenten zu vereinbaren. Los geht’s am 2. April um 16 Uhr mit Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln, die darüber spricht, wie Händler durch Customer Centricity ihre Kunden datengetrieben erreichen können. Hier geht’s zur Anmeldung für das Webinar.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

ECC-Club

Für alle stellt die Corona-Krise und ihre Auswirkungen eine der größten Herausforderungen überhaupt dar.  Vor allem der Handel ist in besonderer Weise von der aktuellen Notlage betroffen. Wir möchten mit unserer ECC-Club-Community dafür sorgen, dass Sie Zugang zu wichtigen Daten und Fakten haben und darüber hinaus Kontakt zu einem nicht nur in dieser Zeit bedeutsamen Netzwerk erhalten und bieten Ihnen folgendes an: Sie erhalten für 2020 eine kostenfreie Premium-Mitgliedschaft im Wert von 1.200 €. So können Sie ab sofort kostenfrei auf unsere Studien zugreifen, im Herbst unsere Veranstaltungen besuchen und vieles mehr. Der Beitrag wird erstmalig 2021 berechnet. Das Angebot richtet sich an alle mittelständischen Händler, die nicht mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen und gilt bei Eintritt bis zum 30.06.2020.

Alle Informationen finden Sie hier.

Retail Hack - Der Business-Hackathon vom IFH Köln

Die größte je dagewesene Herausforderung für den Handel kann nur gemeinsam gemeistert werden – dies gilt im Krisenmodus, aber auch für die Zeit danach. Daher haben wir beim IFH gemeinsam mit der Initiative „Händler helfen Händlern“ einen Business Hackathon „Retail Hack“ ins Leben gerufen. Das Ziel: Die Zeit nach dem Shutdown in den Blick nehmen und Konzepte für die Zukunft zu entwickeln – Unternehmnes-, Branchen- und Disziplinübergreifend. Verantwortliche aus Handels- und Herstellerunternehmen, aber auch Vertreter*innen von Dienstleistern rund um die Handelswelt sind herzlich willkommen sich für den Hackathon zu bewerben.

Die Durchführung findet am 15.04.2020 von 13-17 Uhr und am 17.04.2020 von 11-13 Uhr statt.

Mehr Infos rund um „Retail Hack“ und die Bewerbung gibt es hier.

Kompetenzzentrum Handel

Auch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel unterstützt Einzelhändler in dieser Krisenzeit. Ein kostenloses Webinar zum Thema „Die Krise überwinden – so geht’s“ wurde eingerichtet. Frank Rehme, Geschäftsführer und Innovator, zeigt den Teilnehmern, wie jede/r das Beste aus der Situation machen kann und beantwortet in einem kostenfreien Webinar alle Fragen. Das Webinar findet am 26. März um 10 Uhr statt und die Anmeldungen sind jetzt geöffnet. Auch über das Webinar hinaus bieten ihnen die Experten des Kompetenzzentrums Handel ihre Unterstützung an.

Hier geht es zur Anmeldung.

Händler helfen Händlern

Führende Köpfe aus mitteständischen Handelsunternehmen haben sich zusammengeschlossen und ehrenamtlich die Initiative „Händler helfen Händlern“ ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Marcus Diekmann, CEO von Rose Bikes, wird eine LinkedIn Gruppe als Wissensplattform, die betroffene Unternehmer*innen informiert und untereinander vernetzt, aufgebaut. Zunächst soll diese Initiative eine Informationsplattform sein, in der Hilfsprogramme und -fonds von Land, Bund, EU, Banken, KfW oder sonstiger Einrichtungen zur Existenzsicherung geteilt werden. Außerdem geht es darum, gemeinsam kreativ zu sein und Impulse für neue Businessmodelle zu kreieren. Partner und Unterstützer dieser Initiative sind bisher die Händler Rose Bikes und BabyOne, Softwarehersteller Shopware, das IFH Köln sowie die Medienpartner Handelsblatt, Textilwirtschaft, Internet World Business, neuhandeln, Location Insider und changelog.blog.

Mehr Informationen zu der Initiative gibt es hier.

Zur LinkedIn Gruppe gelangen Sie hier.

Shopware

Der Shopsystem-Hersteller und ECC-Club Mitglied Shopware hat ein umfassendes Lösungspaket mit verschiedenen Digitalisierungsangeboten entworfen. Die einzelnen Angebote richten sich sowohl an stationäre Händler als auch an Unternehmen (B2B) sowie Kommunen. Darüber hinaus stellt Shopware kleinen und mittelständischen Unternehmen im stationären Handel für drei Monate ein kostenloses Shopsystem zur Verfügung. Eine zentrale Website dient als Anlaufpunkt für kleine und mittelständische Händler, um ihnen den Umstieg auf E-Commerce zu erleichtern. Zusätzlich entwickelt Shopware mit seiner Entwickler-Community im Rahmen eines Hackathons eine Marktplatz-Lösung für Städte und Gemeinden.

Sie finden alle weiteren Informationen zu dem Angebot auf der neuen Website.

idealo

Auch unser ECC-Club Mitglied idealo unterstützt Händler, die aufgrund der Corona-Krise ihr Geschäft schließen mussten. Die stationären Händler, die in den letzten 12 Monaten nicht bei idealo gelistet waren, können jetzt von der "idealo Starthilfe"-Aktion profitieren. Diese beinhaltet eine kostenlose Listung auf idealo bis einschließlich 30. Juni 2020. Die Listung ist auch ohne eigenen Onlineshop möglich. In der Zeit bis Ende Juli fallen keine Verkaufsprovision, Klickkosten, oder eine idealo Direktkauf Payment Fee an.

Mehr Informationen zur Aktion "idealo Starthilfe" finden sie hier.

Zalando

Vor etwa zwei Jahren hat Zalando das Programm Connected Retail ins Leben gerufen, wodurch eine Brücke zwischen Online-Nachfrage und stationärem Angebot geschlagen wird. Zalando hat angesichts der sehr schwierigen Lage für stationäre Händler kurzfristig zwei Änderungen im Connected Retail Programm beschlossen. Die Kommission für Warenverkäufe über Zalando werden auf 0% heruntergesetzt. Dies gilt für jeden verkauften Artikel unabhängig vom Warenwert. Außerdem zahlt Zalando die Einnahmen aus Connected Retail wöchentlich und damit schneller aus, um die Liquiditätssituation zu verbessern. Das Angebot gilt vom 01. April bis zum 31. Mai 2020 für alle bereits bestehenden und neu hinzukommenden stationären Händler im Connected Retail Programm. Alle Händler mit Produkten, die auch bei Zalando angeboten werden, können teilnehmen.

Die detaillierten Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Actindo

Die Actindo AG greift mit seinem Mittelstandsprogramm Unternehmen in der aktuellen Corona-Krise unter die Arme. Ausgewählt von den Sponsoren der Förderinitiative stehen ihnen jetzt IT-Produkte und Dienstleistungen im Bereich E-Commerce oder Digitalisierung zu vergünstigten Kosten oder teilweise sogar zum kostenfreien Einsatz im eigenen Unternehmen zur Verfügung. Namhafte Sponsoren und Medienpartner wie Shopify, t3n und heidelpay unterstützen die Initiative. Die Idee der Förderinitiative ist einfach: Sponsoren stellen ihr aktuelles Produktportfolio für mittelständische Unternehmen kostenfrei oder vergünstigt zur Vergabe bereit und interessierte mittelständische Unternehmen bewerben sich. Jeder Sponsor wählt unter seinen Bewerbern aus und stellt diesen seine ausgeschriebenen Förderpreise zur Verfügung.

Erfahren Sie jetzt mehr zum Mittelstandsprogramm von Actindo.

Locamo

Der Onlinemarktplatz für lokale Händler Locamo richtet sich an Einzelhändler, die ihr Geschäft auf behördliche Anweisung vorübergehend schließen mussten oder denen die Kunden schlichtweg ausbleiben. Diese können ihre Umsatzausfälle abfedern, indem sie ihre Produkte auf locamo.de anbieten. Dafür fallen keine Grundgebühren an und es gibt ein Sonderkündigungsrecht. Dieses Angebot gilt zunächst bis 30. Juni 2020, wird aber um drei Monate verlängert, falls die Coronakrise länger andauern sollte.

Hier geht es zu der Aktion von Locamo.

eBay

Auch eBay hat sich ein Soforthilfeprogramm zur Unterstützung kleiner Unternehmen und lokaler Einzelhändler überlegt. Es gibt sowohl Maßnahmen für Verkäufer, die bereits bei eBay handeln, als auch für Verkäufer mit stationärem Geschäft. Außerdem wird neuen Händlern der Start bei eBay erleichtert. Der Servicestatus der Verkäufer auf eBay wird bis zum 20. Juni vor einer Herabstufung geschützt, da viele Verkäufer aktuell nicht in der Lage sind, ihre Artikel in der angegeben Bearbeitungszeit zu versenden oder eine Bestellung überhaupt zu bearbeiten. Außerdem können gewerbliche Verkäufer die Verkaufsgebühren um 30 Tage aufschieben, um ihre Liquidität zu schützen.

Die Mitteilung von eBay finden sie in der eBay-Community.

Lozuka

Die Plattform Lozuka bietet regionalen Händlern die Möglichkeit, ihre Produkte während der Coronakrise kostenlos auf der Plattform anzubieten. Das Angebot ist vor allem für Direktvermarkter von Grundnahrungsmitteln und Supermärkte gedacht, aber auch Apotheken oder Sanitätshäuser haben die Chance, ein eingeschränktes Sortiment ihrer Produktpalette kostenfrei auf der Plattform anzubieten. Auch wenn die Aktion aktuell noch zeitlich begrenzt ist, kann sie nach dem Überstehen der Krise in einen Regulärbetrieb überführt werden.

Mehr Informationen zu der Aktion finden Sie hier