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Digital Fitness Check: Drei Aspekte, die Sie an Ihrem Geschäftsmodell überprüfen sollten

Autorin: Mailin Schmelter | Datum:

Die digitale Disruption hat den Handel fest im Griff. Ob klassisch stationärer Handel, Online-Pure-Player oder Multikanalhändler: Innovative Technologien und die fortschreitende Digitalisierung von Daten, Prozessen und Services stellen Händler aller Kategorien vor Herausforderungen, bieten aber vor allem Möglichkeiten, sich dem ständigen Wandel zu stellen.

Unternehmen wie Amazon, Netflix und Google, die nicht dem klassischen Ansatz des zielstrebigen Gewinnzuwachses folgen, sondern vielmehr branchenübergreifend in immer neue, oft technologisch orientierte Projekte investieren, setzen bestehende Unternehmen und deren Geschäftsmodelle unter Druck. Doch wie kann der Handel diesen Veränderungen begegnen? Welche Fragen sollten sich Unternehmen stellen, um die relevanten Handlungsfelder zu identifizieren? Welche Aspekte des eigenen Geschäftsmodells sollten Sie vor dem Hintergrund der Digitalisierung überprüfen?

Die Bestimmung des Ausgangspunktes, also die Analyse der „Digital Fitness“ ist ein fundamentaler Meilenstein auf dem Weg in die digitale Transformation. Wann genau ein Unternehmen „digital fit“ ist, unterscheidet sich natürlich je nach Komplexität der Geschäftsprozesse und der Wertschöpfungskette. Um den digitalen Fitnessgrad zu bestimmen, sollten aber im Allgemeinen die folgenden drei Punkte überprüft werden:

1. Datenqualität und Prozesse

Die digitale Ausrichtung des Datenmanagements und der Prozesse im Unternehmen bildet das Fundament für die weitere Transformation. Unternehmen sollten sich daher die Frage stellen, ob die Produktdatenqualität ausreichend gegeben ist, welche Systeme (WaWi, ERP, PIM, CRM) bereits eingesetzt werden und welche neuen Schnittstellen für einen reibungslosen Durchlauf von jeder Art von Informationen geschaffen werden müssen – das alles mit dem Kunden und seinen Bedürfnissen stets im Blick. Prozessabläufe zu flexibilisieren und Silos aufzubrechen, ist dazu in den meisten Unternehmen unerlässlich.

2. Kundenkanäle

Wie sieht es in puncto Digitalisierung darüber hinaus in Vertrieb und Marketing aus? Welche zusätzlichen Kontaktpunkte stiften Kunden echten Nutzen und sollten daher neu geschaffen oder vertieft werden? Die Kundenkontaktpunkte bzw. Kanäle zum Kunden als zentrales Element des Geschäftsmodells sollten im Rahmen der Digitalisierung ausgeweitet werden. Die Digitalisierung führt zu einer fundamentalen Veränderung der Customer Journey über alle Branchen hinweg. Nur durch die exzellente Ausgestaltung aller Kanäle und der darauf aufbauenden Verknüpfung können die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden im digitalen Zeitalter befriedigt werden.

3. Kundennutzen

Unternehmen sollten darüber hinaus prüfen, welche zusätzliche Services angeboten werden können, um so den Kundenmehrwert und die -zufriedenheit zu erhöhen. Gleichzeitig führt die konsequente Ausrichtung des Unternehmens auf die Kundenbedürfnisse zu einer weiteren möglichen Veränderung des Geschäftsmodells: Aus der Digitalisierung der Vertriebswege und der gezielten Analyse und Nutzung der gesammelten Kundendaten, können Angebote anbieter- und branchenübergreifend kombiniert und vertrieben werden. Letztendlich kommt es darauf an, sich den ständig ändernden technologischen Rahmenbedingungen und dem Informations- und Kaufverhalten der Kunden nicht nur anzupassen, sondern Trends zu erkennen und diese durch optimierte Geschäftsmodelle zu bedienen.

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