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„Die Shop-Plattform ist ein wichtiger Grundbaustein für den Erfolg und das Wachstum des Onlineshops“ – Interview mit ECC-Club-Mitglied Websale AG

Autorin: Christina Bunnenberg | Datum:

Johannes W. Klinger
Vorstandsvorsitzender
Websale AG

ECC-Club-Mitglied Websale bietet eine intelligente SaaS-Shop-Plattform aus Software, Betrieb und Support direkt vom Hersteller. Wir haben für unsere ECC-Club-Interviewreihe mit Johannes Klinger, Vorstandsvorsitzender der Websale AG, über die Anforderungen an zukunftsfähige Shop-Systeme, Trends 2017 und die Chancen für den mittelständischen Onlinehandel gesprochen.

 

 

 

Die sich wandelnden Kundenanforderungen zwingen auch den Onlinehandel zu immer mehr Agilität. Worauf sollten Onlinehändler bei der Wahl des Shop-Systems achten, damit sie auch Morgen technisch noch gut gerüstet sind?

Johannes Klinger: Die Leistungen des Shopsystems, seine langfristigen Betreuungsaufwände und die Dauer seiner Nutzbarkeit beeinflussen maßgeblich den Erfolg des Online-Shops. Daher sind bei der Auswahl des Shop-Systems neben finanziellen Kriterien einige zusätzliche Anforderungen für einen nachhaltig erfolgreichen Onlinehandel essentiell

Die Shop-Plattform muss zu jedem Zeitpunkt ihres Lebenszyklus funktional auf der Höhe der Zeit, rechtssicher und nach aktuellen Sicherheitsstandards entwickelt und betrieben sein. Das muss der Hersteller und Betreiber garantieren. Zum anderen gehört es zu seinen Aufgaben, die Shop-Plattform kontinuierlich sowie nachvollziehbar weiterzuentwickeln und zu pflegen. Zudem muss das Front-End das die Käufer bedienen, gut designbar sein und bleiben, um Marke, Werte und Produkte verkaufsförderlich im Sinne des Unternehmensziels zu präsentieren. Wichtig hierbei ist, dass sämtliche im Shop vorhandenen Funktionen und Oberflächen auch bei jedem Software-Update vollständig funktionsfähig erhalten bleiben, ohne stets erneute Anpassungen vornehmen zu müssen.

Schließlich braucht ein funktionierender Betrieb einen qualifizierten und persönlich ansprechbaren kompetenten Support. Ohne Hin- und Herschieben der Verantwortlichkeit zwischen den unterschiedlichen Schnittstellen zu Drittanbietern und -systemen, dem Hosting und dem Softwarehersteller muss der Support ein zentraler Ansprechpartner für alle Shop-Belange sein.

Worauf dürfen Shop-Betreiber aus Ihrer Sicht 2017 nicht mehr verzichten? Welche Trends werden wir standardmäßig sehen?

Johannes Klinger: Das Thema „Mobile-First“ sollte gerade für Onlinehändler schon lange kein Trend mehr sondern bereits fest in der Agenda verankert sein. Die Zahlen sprechen für sich, über die Hälfte aller Onlineeinkäufe werden bereits über mobile Endgeräte vorbereitet oder abgeschlossen.

Viele Händler nehmen als Ausgangsbasis für ihre mobile Optimierung den Desktop Shop. Dies wird dem Mobile-First Gedanken oft aber nur zu einem kleinen Teil gerecht. Der Sammelbegriff „mobiles Endgerät“ selbst täuscht darüber hinweg, dass die User Experience auf dem Desktop und Tablet durchaus anders ausfällt als auf dem Smartphone. Grob gilt, je größer das Display, desto mehr Zeit nehmen sich Nutzer für Recherche oder Surfen. Das wiederum hat Folgen auf die Art und Weise wie Inhalte bereitgestellt werden sollten. Käufer, die ihren Kauf mit dem Smartphone abschließen sind viel mehr an schnellen Abläufen interessiert, hier zählen also datensparsame, angepasste Bilder und zunächst knappere Inhalte die nur auf Wunsch in vollem Umfang abgerufen werden. D. h. statt eines lediglich vom Desktop responsive abgeleiteten Shops oder eines der häufig anzutreffenden  "kastrierten" mobilen Shops, muss der gute mobile Shop wie der Desktop-Shop alle Inhalte und Funktionen bieten, aber auf intelligente und anwenderfreundliche mediengerechte Weise. Mit zwei grundlegend unterschiedlich aufgebauten und optimierten Shop-Varianten, eine für große Displays und eine für kleine Displaygrößen, die dann beide im responsive Design aufgebaut sind und sich somit optimal auf die beiden unterschiedlichen Endgeräteklassen und Benutzerbedürfnisse ausrichten lassen, sind Händler optimal aufgestellt, um auch ihre Mobile-Strategien umzusetzen.

Und der Mittelstand? Wie können sich aus Ihrer Sicht auch kleinere Shops noch gegen die großen Player behaupten?

Johannes Klinger: Um sich neben den großen Playern zu positionieren und im Onlinemarkt weiter zu wachsen, sollten kleine und mittelständische Online-Shops insbesondere ihr Profil schärfen. Die Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen mit entsprechend optimierten Produkten und zielgruppenspezifischen Shop-Texten und -designs stellt eine sehr erfolgreiche Möglichkeit dar, sich abzuheben und stark am Markt zu positionieren. Weil nur die wenigsten Händler das Glück haben, als Einziger ein gefragtes Produkt anbieten zu können, sollten sie sich stattdessen in einem hinreichend großen, aber klar abgrenzbaren Markt als unverwechselbar positionieren. Der richtige Mix aus Produktspezialisierung und Produktkompetenz verbunden mit hoher Service- und Beratungsleistung und einer zielgruppengenauen Ansprache ist hier entscheidend.

Was schätzen Sie am meisten am ECC-Club?

Johannes Klinger: Neben den kompetenten Studien zu Hintergründen und wichtigen Trends, die den E-Commerce-Markt in Zukunft bewegen werden, steht das Networking mit anderen Branchenexperten und Entscheidern des Handels im Vordergrund. Diese Mischung aus Forschung und Praxis schätzen wir sehr. Dies gibt uns wichtige ergänzende Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung unserer zukunftsweisenden Shop-Technologie für besonders erfolgreiche Onlineversender.

 

 

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