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Der Apothekenkonjunkturindex des IFH KÖLN im Februar zeigt, dass die Erkältungszeit und die damit verbundene Behandlung von Erkältungen im Rahmen der Selbstmedikation eine große Bedeutung für den Ertrag der Apotheken hat. Die Konjunkturindizes zur Geschäftslage und -erwartung steigen im Februar erneut an.

Die Erkältungszeit ist für Apotheken von großer wirtschaftlicher Relevanz. So geben 85 Prozent der im Rahmen des Apothekenkonjunkturindex APOkix befragten Apothekenleiter*innen an, dass der Verkauf von Produkten zur Behandlung von Erkältungen im Rahmen der Selbstmedikation eine hohe Bedeutung für den Ertrag der eigenen Apotheke hat. Rund die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass Erkältungspatienten ihre Medikamente zur Selbstmedikation zunehmend im Internet bestellen. Knapp jede/r fünfte Apothekenleiter*in gibt an, dass viele Patienten nur für die Beratung in die Apotheke kommen, ohne empfohlene Präparate zu kaufen.

Abgabe wirksamer Arzneimittel und Lotsenfunktion

Knapp 60 Prozent der Erkältungspatienten lösen in der Apotheke ein Rezept ein. Rund jeder Vierte erwirbt zusätzlich zu den verschriebenen Präparaten rezeptfreie Medikamente. Mehr als 40 Prozent kommen ohne Rezept in die Apotheke und möchten ihre Erkältung im Rahmen der Selbstmedikation behandeln. An drei von vier Erkältungspatienten mit Selbstmedikationswunsch werden wirksame verschreibungsfreie Arzneimittel abgegeben. Gut jedem Fünften wird (auch) eine nicht medikamentöse Therapie empfohlen, rund jedem Sechsten ein Arztbesuch nahegelegt.

Positive Beurteilung der Geschäftslage

Im Vergleich zum Vormonat stieg der Konjunkturindex für die aktuelle Geschäftslage im Februar um 1,8 auf 99 Punkte. Bezogen auf den Vorjahresmonat war ein Plus von 9,7 Punkten zu verzeichnen. Die im Rahmen des APOkix befragten Apothekenleiter*innen schätzen auch die erwartete Geschäftsentwicklung in den kommenden 12 Monaten positiver als im Vormonat und im Vorjahresmonat ein. Der Index stieg im Februar gegenüber dem Vormonat um 4,8 auf 72,0 Punkte. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Plus von 6,7 Punkten.

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Daten und Grafiken aus dieser Pressemitteilung dürfen nur im Rahmen journalistischer oder redaktioneller Zwecke genutzt werden. Die werbliche und kommerzielle Nutzung sowie Aufbereitung für eine vertragsbasierte Weitervermarktung sind untersagt. Dies gilt insbesondere für Statistikportale.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • Für 85 Prozent der Apothekenleiter*innen hat der Verkauf von Produkten zur Behandlung von Erkältungen im Rahmen der Selbstmedikation eine hohe Bedeutung für den Ertrag ihrer Apotheke
  • 42 Prozent der Erkältungspatienten suchen die Apotheke im Rahmen der Selbstmedikation auf – 25 Prozent lösen ein Rezept ein und kaufen zusätzlich rezeptfreie Präparate. Rund 33 Prozent lösen ausschließlich Rezepte ein.
  •  An Patienten mit Selbstmedikationswunsch werden in 76 Prozent der Fälle rezeptfreie Medikamente abgegeben – 22 Prozent wird eine nicht medikamentöse Therapie empfohlen, 17 Prozent ein Arztbesuch.
  •  Der Konjunkturindex für die aktuelle Geschäftslage steigt im Februar auf 99 Punkte.
  •  Der Konjunkturindex für die erwartete Geschäftslage in den kommenden 12 Monaten steigt im Februar auf 72 Punkte.

Über den APOkix

Der Apothekenkonjunkturindex APOkix des IFH KÖLN ist das Stimmungsbarometer im deutschen Apothekenmarkt. In den monatlichen Onlinebefragungen werden Apothekeninhaber*innen zur Einschätzung ihrer aktuellen und erwarteten Umsatzlage befragt. In monatlich wechselnden Zusatzfragen werden zudem aktuelle Marktthemen beleuchtet. Für den APOkix im Februar wurden im Zeitraum vom 03.02.2020 bis zum 16.02.2020 211 Apothekenleiter*innen online befragt. Die APOkix-Teilnehmer stammen aus dem gesamten Bundesgebiet und repräsentieren sowohl größere als auch kleinere Apotheken, wie auch Apotheken in städtischen und ländlichen Gebieten. Die Zusatzfrage in diesem Monat beschäftigte sich mit der Erkältungszeit. Der APOkix wird unterstützt von der NOWEDA eG Apothekergenossenschaft und dem Deutschen Apotheker Verlag. Die aktuellen APOkix-Ergebnisse können unter www.apokix.de kostenfrei heruntergeladen werden.

Über das IFH KÖLN – Die Experten für Handel im digitalen Zeitalter

Als Brancheninsider liefert das IFH KÖLN Information, Research und Consulting zu handelsrelevanten Fragestellungen im digitalen Zeitalter. Das IFH KÖLN ist erster Ansprechpartner für unabhängige, fundierte Daten, Analysen und Strategien, die Unternehmen erfolgreich und zukunftsfähig machen. Durch die Betrachtung von Märkten, Kunden und dem Wettbewerb, bietet das IFH KÖLN einen 360°-Blick für die Strategieableitung bei handelsrelevanten Themen. In maßgeschneiderten Projekten werden Kunden bei strategischen Fragen rund um Digital-Strategien, bei der Entwicklung neuer Märkte und Zielgruppen oder bei Fragen der Kanalexzellenz unterstützt. Mit der Digital-Brand ECC KÖLN ist das IFH KÖLN seit 1999 im E-Commerce aktiv und bearbeitet Zukunftsthemen im Handel.
Weitere Informationen unter www.ifhkoeln.de 

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