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24. Februar 2021

Durch die Coronakrise hat der Onlinekanal einen gewaltigen Push erlebt. Bei vielen Unternehmen hat daher auch das Thema Social Media an Relevanz gewonnen. Wo der B2C-Bereich schon gut aufgestellt ist, besteht im Geschäftskundensegment noch Nachholbedarf. Welche Netzwerke aktuell genutzt werden und welche Bedeutung der Verkauf über diese Plattformen im B2B-Sektor hat, zeigt der aktuelle B2Bkix, eine Initiative der IntelliShop AG in Zusammenarbeit mit dem ECC KÖLN.

Hohes Potenzial von Social Media

Insbesondere die Erhöhung von Reichweite und Sichtbarkeit spielen für die B2B-Entscheider bei der Nutzung von sozialen Kanälen eine Rolle, aber auch die Kundeninteraktion und die Neukundengewinnung sind für die meisten B2B-Unternehmen wichtige Faktoren bei ihren Social Media-Aktivitäten. Der direkte Verkauf über soziale Netzwerke ist derzeit noch wenig relevant und findet eher im Endkundenbereich Anklang.

Mit Abstand am häufigsten nutzen die befragten B2B-Unternehmen Facebook, gefolgt von Xing und LinkedIn. Das größte Potenzial liegt jedoch bei YouTube: Ein Viertel der B2B-Unternehmen plant, das Netzwerk in Zukunft zu nutzen. Auch Twitter und WhatsApp, die aktuell für die B2B-Unternehmen eine eher untergeordnete Rolle spielen, werden wohl zukünftig eine höhere Nutzungsrate im Geschäftskundensegment erreichen können.

Nur wenige Herausforderung bei der Nutzung von Social Media

Und das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft: Rund drei Viertel der B2B-Unternehmen wollen ihre Social Media-Aktivitäten in den kommenden zwölf Monaten (weiter) ausbauen. Nur rund ein Fünftel der im B2Bkix Befragten sieht sich dabei mit Herausforderungen wie fehlendem Know-how beim Personal oder einem hohen Pflegeaufwand eines solchen Kanals konfrontiert. Anders als im Endkundengeschäft, in dem die Sichtbarkeit in sozialen Medien unabdingbar für den Erfolg des Unternehmens ist, geht im Geschäftskundensegment etwa jedes dritte Unternehmen davon aus, die eigene Kundschaft nicht über solche Kanäle erreichen zu können.

Social Commerce noch ausbaufähig

Ein Shopping-Button bei Facebook oder die Integration des eigenen Onlineshops bei Instagram – diese Features sind längst in den Alltag vieler Konsument:innen integriert, allerdings eher im B2C-Bereich. Social Commerce erlebt aufgrund der Schließung der Geschäfte in der Coronakrise einen Hype. Viele Geschäfte versuchen ihre sonst stationären Verkäufe online abzubilden und greifen dabei vermehrt auf den Verkauf via Social Media zurück. Im Geschäftskundenbereich wird die Bedeutung aktuell (noch) nicht so hoch eingeschätzt: Während derzeit nur einer von zehn B2B-Entscheidern Social Commerce als sehr wichtig empfindet, geht rund ein Drittel der Befragten von einer sehr hohen Relevanz in den nächsten fünf Jahren aus. Zwar sehen zwei Drittel der B2B-Unternehmen das Thema Social Commerce eher im B2C-Sektor, dennoch denken die meisten Befragten, dass Social Media auch im Geschäftskundensegment Kaufimpulse und -anreize schaffen kann.

Auch wenn Social Commerce im B2B noch nicht allzu verbreitet ist, da sich nicht alle Produkte gleichermaßen über Social Media verkaufen lassen, bietet der Verkauf über diese Kanäle dennoch eine gute Ergänzung zur reinen Kommunikation und Vernetzung über soziale Netzwerke.

Den aktuellen B2Bkix und alle Informationen zur Erhebung finden Sie unter https://b2b-ecommerce-index.de/.

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