
Nach wie vor greift rund ein Drittel der Konsument:innen auf den Onlinekanal zurück. Damit stagniert der Onlineshift im dritten Jahr in Folge.
Spontankäufe verlieren an Bedeutung. Nur noch 23 Prozent entscheiden sich kurzfristig, ob sie zuschlagen. Gleichzeitig steigt seit 2021 kontinuierlich die Zahl derer, die sich vorab über Produkte informieren. 2025 gibt jede:r Zweite an, schon vor den Aktionstagen zu recherchieren.


Die festliche Zeit fällt dieses Jahr weniger üppig aus: Viele Konsument:innen planen, ihre Ausgaben für Weihnachtsmarktbesuche (38 %), Adventskalender (37 %) und Weihnachtsbäume (37 %) zu reduzieren. Gleichzeitig achten über die Hälfte (54 %) stärker auf Preisvergleiche als in den Vorjahren. Bei 40 % werden Geschenke kleiner ausfallen. Ähnlich zum Vorjahr, planen 13 Prozent asiatische Onlinemarktplätze zum Kauf von Geschenken zu nutzen.
Trotz verhaltener Konsumstimmung behaupten sich asiatische Marktplätze: Temu führt mit 32 % der Käufe und steigender Bestellhäufigkeit (von 21 % auf 25 %). Dahinter folgen Shein (16 %), AliExpress (9 %) und Wish (7 %). Neu im Rennen: Amazon Haul. Seit Juni in Deutschland verfügbar, erreicht die Plattform bereits 13 % Kaufrate – gleichauf mit Shein. Mit einer Bestellhäufigkeit von 59 % liegt Amazon Haul deutlich vor den asiatischen Wettbewerbern.

