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Starke Nachfrage nach digitalen Impfzertifikaten trifft auf breites Angebot in Apotheken. Das Ausstellen der Zertifikate in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut (RKI) verläuft weitgehend reibungslos. Die Konjunkturindizes zur Geschäftslage und -entwicklung werden weiterhin positiv bewertet.

Der APOkix, das Stimmungsbarometer der Apotheken in Deutschland, beschäftigt sich im Juli mit dem digitalen Impfzertifikat in Apotheken. Fazit: Eine starke Kundennachfrage trifft auf ein breites Apothekenangebot. So geben 95 Prozent der befragten Apothekeninhaberinnen und -inhaber an, dass derzeit vermehrt Kundinnen und Kunden in ihre Apotheken kommen, um sich über das digitale Impfzertifikat zu informieren bzw. sich dieses ausstellen zu lassen. Und die hohe Nachfrage wird befriedigt: 94 Prozent der Apotheken stellen zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits digitale Impfzertifikate aus. Neun von zehn (92 %) der befragten Apothekeninhaberinnen und -inhaber sind dabei der Meinung, dass die Einbeziehung der Apotheken in das Ausstellen der digitalen Impfnachweise ein wichtiger Bestandteil sei, um wieder Normalität in den Alltag der Bevölkerung zu bringen.

Zusammenspiel von Apotheken und RKI läuft reibungslos

Trotz stellenweiser, anfänglicher Schwierigkeiten bei der Registrierung und beim Erstellen der Impfzertifikate infolge von Serverabstürzen und -überlastungen, funktioniert das Zusammenspiel von Apotheken und Robert Koch-Institut (RKI) nun weitgehend einwandfrei. Mehr als drei Viertel der im APOkix befragten Apothekeninhaberinnen und -inhaber (76 %) bestätigen, dass die Weitergabe der Kundendaten an das RKI problemlos funktioniert. Auch das Generieren und der Versand der QR-Codes durch das RKI erfolgen laut 67 Prozent der Befragten schnell und unkompliziert. Dennoch stellt das Ausstellen der digitalen Impfnachweise 44 Prozent der Apotheken nach eigenen Angaben vor große Herausforderungen, beispielsweise hinsichtlich der Einrichtung eines separaten Arbeitsplatzes mit Laptop/Tablet und bezogen auf den Abgleich von Personal- und Impfausweis, da es sich bei letzterem um kein amtliches Dokument handelt, in dem Adress- und Namensänderungen ausgewiesen werden (müssen). Zudem erachtet nur knapp jeder Vierte (23 %) das auf sechs Euro pro Impfzertifikat gesenkte Honorar als ausreichend.

Konjunkturindizes weiterhin positiv bewertet

Der positive Trend bei der Bewertung der aktuellen Geschäftslage hält auch im Juli an: Der Konjunkturindex steigt deutlich und liegt im Juli mit einem Plus von 16,8 Punkten gegenüber dem Vormonat bei 109,1 Indexpunkten. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Zuwachs von 51,7 Punkten. Die Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate bleiben im Juli weitgehend stabil (-0,5 Punkte) und liegen bei 72,9 Punkten. Gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet dies ein Plus von 20,8 Punkten.

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Daten und Grafiken aus dieser Pressemitteilung dürfen nur im Rahmen journalistischer oder redaktioneller Zwecke genutzt werden. Die werbliche und kommerzielle Nutzung sowie Aufbereitung für eine vertragsbasierte Weitervermarktung sind untersagt. Dies gilt insbesondere für Statistikportale.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • 94 Prozent stellen aktuell digitale Impfzertifikate in ihren Apotheken aus.
  • 95 Prozent der Befragten geben an, dass derzeit vermehrt Kund:innen in Apotheken kommen, um sich über digitale Impfzertifikat zu informieren bzw. sich diese ausstellen zu lassen.
  • Die Weitergabe der Kundendaten an das Robert Koch-Institut (RKI) funktioniert laut Angaben von 76 Prozent der Befragten problemlos.
  • 67 Prozent geben an, dass das Ausstellen und der Versand der QR-Codes durch das RKI schnell und unkompliziert erfolgen.
  • 44 Prozent stellt das Ausstellen der digitalen Impfzertifikate vor große Herausforderungen.
  • 23 Prozent erachten das auf sechs Euro pro Impfzertifikat gesenkte Honorar als ausreichend.
  • Der Konjunkturindex für die aktuelle Geschäftslage steigt im Juli auf 109,1 Punkte.
  • Der Konjunkturindex für die erwartete Geschäftsentwicklung in den kommenden 12 Monaten bleibt im Juli nahezu unverändert und liegt bei 72,9 Punkten.

Über den APOkix

Der Apothekenkonjunkturindex APOkix des IFH KÖLN ist das Stimmungsbarometer im deutschen Apothekenmarkt. In den monatlichen Onlinebefragungen werden Apothekeninhaber:innen zur Einschätzung ihrer aktuellen und erwarteten Umsatzlage befragt. In monatlich wechselnden Zusatzfragen werden zudem aktuelle Marktthemen beleuchtet. Für den APOkix im Juli wurden im Zeitraum vom 05.07.2021 bis zum 19.07.2021 144 Apothekeninhaber:innen online befragt. Die APOkix-Teilnehmer:innen stammen aus dem gesamten Bundesgebiet und repräsentieren sowohl größere als auch kleinere Apotheken, wie auch Apotheken in städtischen und ländlichen Gebieten. Die Zusatzfrage in diesem Monat beschäftigte sich mit dem digitalen Impfzertifikat. Der APOkix wird unterstützt von der NOWEDA eG Apothekergenossenschaft und dem Deutschen Apotheker Verlag.

Die aktuellen APOkix-Ergebnisse können im IFH Shop kostenfrei heruntergeladen werden.

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