Der Umsatz des Onlinehandels ist 2024 erneut gestiegen und erreicht ein Volumen von 104 Mrd. Euro. Auch 2025 ist der Onlinehandel gewachsen – hier liegt der voraussichtliche Wachstumskorridor zwischen +2,7% und +5,7%. Die meisten Konsumentinnen und Konsumenten, die während der Corona-Pandemie das Onlinehopping für sich entdeckt haben, sind dabeigeblieben. Es kommen immer noch neue hinzu und die Durchschnittsausgaben je Onlinekauf steigen.
Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Branchen, welche sich online fast durchgehend und teilweise deutlich besser entwickeln als insgesamt. Die weitere Verbreitung stationärer Versorgungslücken befeuert dies zunehmend. Je mehr Geschäfte schließen, desto mehr profitiert der Onlinekanal. So zeigt sich z.B. im Bereich Fashion 2025 eine eher schwache Entwicklung. Nichtsdestotrotz kann die Branche online im selben Jahr knapp 3% wachsen.
Zudem wirken Preisauftrieb, schlechte Wirtschaftslage und lahmende Konsumlaune nicht immer bremsend auf den Onlinehandel. Denn eine größere Preisorientierung begünstigt diesen generell jenseits des Niedrigpreissegmentes. Asiatische Plattformen, wie Temu und Shein, begünstigen diese Entwicklung zusätzlich.
Das Wachstum im Onlinehandel gewinnt wieder an Stabilität. Zwar ist die Dynamik weit von früheren Wachstumsraten der 10er Jahre entfernt, die absoluten Zuwächse sind auf dem hohen Umsatzniveau dennoch beachtlich. So wird bis 2029 eine durchschnittliche, jährliche Wachstumsrate von mehr als 4% prognostiziert. Neue Techniken mit TikTok oder Agentic-Commerce schaffen zusätzliche Shopping-Erlebnisse online, die diesen Trend weiter beflügeln können.
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