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FlexNet Handel: Digitale Weiterbildung mit Optimierungspotenzial

Datum: 06.02.2020

Neue Publikation des IFH Köln zum Projekt „Flexibles digitales Lernen – Netzwerk Handel“ zeigt: Digitale Weiterbildungskonzepte sind in kleinen und mittleren Unternehmen noch kaum verbreitet. Um die Anwendung von eLearning voranzutreiben, gilt es gezielt Implementierungsstrategien zu entwickeln und so die Vorteile von digitalen Fortbildungen bekannter zu machen.

Die Einführung von digitalem Lernen in Weiterbildungsprozesse stellt insbesondere für KMU (kleine und mittlere Handelsunternehmen) eine große Herausforderung dar. Vor allem Zeitmangel und der fehlende Fokus auf eine ausgefeilte Implementierungsstrategie sind die größten Hürden bei der Adaption von eLearning. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Publikation des IFH Köln, die für das von der Zentralstelle für Berufsbildung im Handel e.V. (zbb) koordinierte Netzwerk „FlexNet Handel“ einzelne Handelsunternehmen zum Status quo und zu den Schwierigkeiten rund um digitale Weiterbildung befragt hat.

„Digitales Lernen ist aktuell noch wenig verbreitet – was vor allem an einer oft wenig ausgereiften Implementierungsstrategie liegt. Wenn diese zielgerichtet optimiert wird, können KMU durch höhere Effizienz und geringere Kosten in der Weiterbildung nachhaltig von eLearning profitieren“, weiß Mailin Schmelter, stellvertretende Bereichsleitung Customer Insights am IFH Köln.

Informelles Selbstlernen verbreiteter als formelles eLearning

In kleineren und mittleren Unternehmen besteht betriebliches Lernen häufig aus informellem Selbstlernen. So nutzen Mitarbeiter neben den vom Unternehmen zur Verfügung gestellten Materialien auch eigene Recherchen. Formelles Lernen erfolgt selten digital, sondern wird meistens im Rahmen von Präsenzseminaren mit externen Trainern durchgeführt. Dabei können individuelle Niveaus und Schwerpunkte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie zeitliche Flexibilität selten berücksichtigt werden. An dieser Stelle können eLearning-Konzepte unterstützen, indem sie zeitlich und räumlich flexibel und je nach individuellem Lernbedarf eingesetzt werden können.

Implementierung von digitalem Lernen in vier Phasen         

Damit die Mehrwerte von digitalem Lernen wahrgenommen werden können, bedarf es einer Implementierungsstrategie, die sowohl relevante Ressourcen als auch die notwendigen Prozesse mit einbezieht. Vor diesem Hintergrund haben die Experten vom IFH Köln konkrete Ansatzpunkte der Implementierung von digitalem Lernen für KMU erarbeitet. Der Weg zur stärkeren Ausrichtung auf digitale Fortbildungsangebote gliedert sich in vier Phasen von der Planung, über die Entwicklung und Konzeption in die Umsetzungsphase mit anschließender Evaluation, um so eine laufende Qualitätskontrolle der Inhalte sicherzustellen. Eine individuelle Beratung und Bedarfsanalyse bei der Implementierung bietet das Kompetenzteam des Netzwerkes über myflexnet.de an.

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Daten und Grafiken aus dieser Pressemitteilung dürfen nur im Rahmen journalistischer oder redaktioneller Zwecke genutzt werden. Die werbliche und kommerzielle Nutzung sowie Aufbereitung für eine vertragsbasierte Weitervermarktung sind untersagt. Dies gilt insbesondere für Statistikportale.

 

Über die Publikation

Das Netzwerk „FlexNet Handel“ setzt sich in Zusammenarbeit mit Unternehmen intensiv mit digitalem Lernen in Unternehmen auseinander, um konkrete Anhaltspunkte herauszukristallisieren, worauf es dabei ankommt. In einer Kombination aus qualitativer und quantitativer Erhebungsmethodik hat das IFH Köln in insgesamt 11 kleineren bis mittleren Unternehmen (KMU) 29 Interviews und 2 Fokusgruppen durchgeführt, um Treiber und Barrieren bei der Implementierung digitalen Lernens in kleinen und mittleren Unternehmen zu identifizieren. Die Analyseergebnisse sollen KMU bei den strategischen Überlegungen rund um die Implementierung von eLearning unterstützen.

Die Ergebnisse können auf der Website von FlexNet kostenfrei heruntergeladen werden.

Über FlexNet Handel  

Das Projekt „Flexibles digitales Lernen - Netzwerk Handel (FlexNet Handel)“ wird im Rahmen des Programms „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland und der Europäischen Union gefördert. Ziel ist die Förderung des Wissens- und Technologietransfers, um digitales Lernen in Handelsunternehmen zu unterstützen und zu implementieren.

Koordiniert wird das Projekt durch die Zentralstelle für Berufsbildung im Handel e.V. (zbb) und unterstützt durch die folgenden Verbundpartner:

  • Bildungszentrum Handel und Dienstleistungen Thüringen gGmbH
  • BZH Bildungszentrum Handel und Dienstleistungen gGmbH
  • IFH Köln GmbH
  • KOMPASS gGmbH
  • Qualitus GmbH

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Wenden Sie sich gerne an uns unter:

T +49 (0) 221 943607-23
presse(at)ifhkoeln.de