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Deutscher Apothekertag 2018: Ergebnisse sorgen für Enttäuschung unter Apothekern

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Der aktuelle APOkix zeigt: Apotheker sind unzufrieden mit den Resultaten des Deutschen Apothekertags. In der Kritik stehen vor allem fehlende Lösungen bezüglich des Rx-Versandverbotes. Die Konjunkturindizes sinken im November.

Vom 10. bis zum 12. Oktober fand der diesjährige Deutsche Apothekertag (DAT), der zentrale politische Termin für die deutsche Apothekerschaft, in München statt. Obwohl mehr als die Hälfte der Apotheker laut eigener Aussage im Vorfeld geringe Erwartungen an den DAT hatte, herrscht nach dem „Apothekerparlament“ Enttäuschung bei den Apothekern. Das zeigt die aktuelle APOkix-Umfrage unter rund 200 befragten Apothekenleiterinnen und -leitern. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn war vor Ort, blieb aber ebenfalls hinter den Erwartungen der Apotheker zurück.

Noch immer keine Lösung für Versandhandelskonflikt

Zwar finden knapp sechs von zehn APOkix-Teilnehmern, dass beim DAT insgesamt die richtigen Themen beleuchtet wurden, allerdings blieben für die deutliche Mehrheit noch viele Fragen offen. Vor allem im Hinblick auf das Rx-Versandverbot hatten sich die Apothekenleiterinnen und -leiter konkrete Lösungsvorschläge von Jens Spahn erhofft, diese blieben jedoch aus. Dennoch schätzen es sieben von zehn Apothekern, dass sich der Bundegesundheitsminister offen für die Diskussion wichtiger Themen zeigte. Etwa die Hälfte der Apotheker setzt nun hohe Erwartungen in die anstehenden Verhandlungen rund um den Versandhandelskonflikt zwischen der ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände) und dem Bundesgesundheitsministerium.

Konjunkturindizes weiterhin im Abwärtstrend

Auch im November sinken die Konjunkturindizes wieder leicht. Die aktuelle Geschäftslage liegt damit bei einem Indexwert von 80,3 Punkten. Deutlich pessimistischer fällt der Blick auf die erwartete wirtschaftliche Lage in den kommenden zwölf Monaten aus. So sinkt der Index auf 60,3 Punkte und lediglich einer von zehn APOkix-Teilnehmern rechnet damit, dass sich seine Geschäftslage verbessern wird.

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Rückblick auf den Deutschen Apothekertag

Daten und Grafiken aus dieser Pressemitteilung dürfen nur im Rahmen journalistischer oder redaktioneller Zwecke genutzt werden. Die werbliche und kommerzielle Nutzung sowie Aufbereitung für eine vertragsbasierte Weitervermarktung ist untersagt. Dies gilt insbesondere für Statistikportale.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • 54 Prozent der Befragten geben an, dass sie eine geringe Erwartungshaltung gegenüber dem Deutschen Apothekertag hatten.
  • 95 Prozent der Befragten geben an, dass der Deutsche Apothekertag noch viele Fragen offengelassen habe.
  • 72 Prozent der Befragten haben erwartet, dass Jens Spahn konkrete Lösungsvorschläge zum Versandhandelskonflikt präsentiert.
  • 69 Prozent der Befragten finden es gut, dass Jens Spahn offen war für die Diskussion wichtiger Themen.
  • Der Konjunkturindex für die aktuelle Geschäftslage sinkt im November auf 80,3 Punkte.
  • Der Konjunkturindex für die erwartete Geschäftslage sinkt im November auf 60,3 Punkte.

Über den APOkix

Der Apothekenkonjunkturindex APOkix des IFH Köln ist das Stimmungsbarometer im deutschen Apothekenmarkt. In den monatlichen Onlinebefragungen werden Apothekeninhaberinnen und -inhaber zur Einschätzung ihrer aktuellen und erwarteten Umsatzlage befragt. In monatlich wechselnden Zusatzfragen werden zudem aktuelle Marktthemen beleuchtet. Der APOkix wird unterstützt von der NOWEDA eG Apothekergenossenschaft und dem Deutschen Apotheker Verlag. Die aktuellen APOkix-Ergebnisse können unter www.apokix.de kostenfrei heruntergeladen werden.

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