Die Schokoladenfabrik in Köln, 4. November: Händler:innen, Marketingprofis und Branchenexpert:innen kamen zusammen, um Antworten auf eine zentrale Frage zu finden: Wie kommunizieren wir Angebote in unsicheren Zeiten? Zum zweiten Mal fand der IFH MEDIA DAY statt – vollgepackt mit Impulsen, Diskussionen und Praxisbeispielen.
Auftakt mit klaren Botschaften
IFH-Geschäftsführer Dr. Kai Hudetz und der Geschäftsführer von IFH MEDIA ANALYTICS, Andreas Riekötter, eröffneten den Tag und Andreas legte gleich den roten Faden für alle Sessions: „Die Kommunikation ist das Abbild des Händlers“, betonte er. Wahrnehmung, Wirksamkeit und Relevanz seien die Währung der heutigen Zeit. Passend dazu brachte er mit dem frisch erschienenen Prospektmonitor Fakten auf den Tisch. Die zentrale Erkenntnis: Preis- und Rabattschlachten allein ziehen nicht mehr. Gestaltung und relevante Inhalte schlagen Preise, wenn es um den Erfolg von Print-Prospekten geht. Ein Weckruf für alle, die noch auf reine Preiskommunikation setzen.
Marke im Wandel: Vom Dänischen Bettenlager zu JYSK

Dann wurde es persönlich: Christian Schirmer nahm die Gäste mit auf die Reise vom Dänischen Bettenlager zu JYSK und zeigte eindrucksvoll, wie sich das Unternehmen zwischen 2020 und 2025 gewandelt hat. Ein zentraler Bestandteil des Erfolgsrezepts? Eine Community, die selbst zur Markenbotschafterin wird – nicht durch Hochglanzwerbung, sondern durch echte Geschichten aus dem Alltag. JYSK setzt auf Influencer:innen, die für das Unternehmen werben, authentisch und nahbar. Wer dazu mehr erfahren möchte, dem empfehlen wir die HandelBar-Folge mit Christian.
Die richtigen Kanäle finden

„Wer findet es herausfordernd, den richtigen Kanal für die Angebotskommuni-kation zu wählen?“ – mit dieser Frage starteten Jan Alex und Tim Grünewald von MEDIA CENTRAL ihre Keynote. Die Antwort: Viele Hände gingen nach oben. Ihre Botschaft: Reichweite und Relevanz müssen Hand in Hand gehen. Daten und Geo-Tracking sind essenziell, um die richtigen Kund:innen über den richtigen Kanal zu erreichen.
KundenVERbindung und Services als Differenzierungsmerkmal

Julia Wolf von dm stellte die KundenVERbindung in den Mittelpunkt. Bei dm geht es um das Verhältnis von Händler und Kund:in – darum, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Wie das gelingt? Über das dm-Ökosystem, in das sie spannende Einblicke gab. Im Fokus: Differenzierung über das große Serviceangebot von dm, gewachsen aus den Anforderungen der Kundschaft und bewusst jenseits von Preis- und Produktpolitik.
Print digital erlebbar machen
Koray Altintas vom Gartencenter Pflanzen-Kölle zeigte gemeinsam mit Carina Shea und Dina Mazzei von Publitas, wie sich Inspiration über das Gartencenter hinaus digital erlebbar machen lässt. Der Ansatz: Print nicht einfach digital kopieren als statisches PDF, sondern mit Bewegtbildern, Produktlinks und Rich Media emotional aufladen. Die datenbasierten Insights sprechen für sich: Öffnungsraten, Verweildauer und Engagement steigen deutlich im Vergleich von statischem und dynamischem digitalem Prospekt.
Kundeninsights als Basis für Wachstum

Stephanie Wölfel von Ernsting’s family gab tiefe Einblicke in Marketing und Kundengewinnung. Gerade in den aktuell herausfordernden Zeiten für die Fashionbranche gilt: Alles aus Sicht der Kund:innen bewerten. Kundeninsights seien die Basis für Wachstum und Marketingentscheidungen. Ihre Botschaft: „Orchestrierung ist Pflicht“ – immer neue Instrumente kommen hinzu, die es zu integrieren gilt. Das Ziel: Kund:innen gewinnen, egal über welchen Kanal. Auch Stephanie war schon an unserer HandelBar zu Gast, um über das Thema Omnichannel zu sprechen.
Kreativität im sensiblen Segment

Zum Abschluss zeigte Birte Fulde von ORION die besonderen Herausforderungen im E-Commerce für Erotikprodukte. Klassische Ad-Schaltungen auf Social Media? Kaum möglich. Google? Stark eingeschränkt. Die Folge: Kreativität ist gefragt. Markenaufbau erfolgt bei ORION vor allem über Influencer:innen – mit Persönlichkeit als USP. Mehr zu ihrer Erfolgsformel hat sie Kai in unserem Podcast erzählt.
Fazit: „Ein Feuerwerk an Impulsen“
Der IFH MEDIA DAY 2025 war weit mehr als eine Konferenz – er war ein Treffpunkt für Inspiration und praxisnahe Insights oder wie Andreas Riekötter sagte: „Ein Feuerwerk an Impulsen“. Der rote Faden: Omnichannel-Strategien und konsequente Kundenzentrierung sind der Schlüssel für erfolgreiche Angebotskommunikation. Der Tag hat eindrucksvoll gezeigt: Viele Unternehmen stehen vor ähnlichen Herausforderungen und Fragen. Die Dynamik von Handel, Konsumentenverhalten und Medienlandschaft zwingt alle dazu, flexibel zu reagieren und neue Wege zu gehen. Im Fokus: Kundenzentrierung und Omnichannel als strategische Leitplanken.
Die zahlreichen Impulse des Tages wurden nicht nur auf der Bühne geteilt – sie lebten weiter beim gemeinsamen Dinner und bei leckeren Cocktails, wo Diskussionen vertieft und neue Kontakte geknüpft wurden.
DANKE an unsere Partner

Ein ganz besonderer Dank gilt unseren Partnern, ohne die das Event nicht möglich wäre. Vielen Dank an unsere
- Gold-Partner: ems European Media Sourcing, MEDIA CENTRAL und publitas
- Silber-Partner: Bundesverband Druck und Medien (BVDM), DAM Deutsche Anzeigenblatt Marketing & Score Media Group
- Bronze-Partner: Bundesverband kostenloser Wochenzeitungen (BVDA), Burda Druck, Domus Delivery, EGRO Mediengruppe, FUNKE MediaSales, HOLMEN, Jungfer Druckerei und Verlag, Lokal Anzeiger, mgo360, Programmatic Print Alliance, Sattler Media & WEISS MEDIA.
Ausblick: Save the Date für 2026!
Ihr habt den MEDIA DAY verpasst? Kein Problem: ECC CLUB-Mitglieder finden ausgewählte Präsentationen der Speaker:innen im Mitgliederbereich. Noch kein Mitglied? Jetzt einsteigen! Die Jahresendaktion läuft bis 30. November.
Und nach dem MEDIA DAY ist vor dem MEDIA DAY: Die Planung für 2026 läuft bereits. Ihr wollt als Partner dabei sein? Meldet euch bei Andreas Riekötter, Geschäftsführer IFH MEDIA ANALYTICS.
Für alle, die beim nächsten Mal dabei sein wollen: Markiert euch den 3. November 2026 im Kalender! Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Branchentreffen.


















