Über Uns

User login

0,00 € *
Blog

Blog

Die Zeit nach Corona: Welche (digitalen) Möglichkeiten und Potenziale bietet die Krise für den deutschen Handel?

Autor: Jens-Peter Gödde | Datum: 16.06.2020
© Montri Nipitvittaya_shutterstock_525896389

Die Corona-Pandemie hat in den letzten Wochen zu deutlichen Umsatzeinbußen im deutschen Einzelhandel geführt und die aufkommende Rezession wird mittelfristig zu weiteren wirtschaftlichen Verwerfungen führen. Dies ist Grund für uns, nach vorne zu schauen und gemeinsam nach Zukunftsperspektiven und Lösungen zu suchen. In Zusammenarbeit mit Salesforce und basierend auf Expertengesprächen mit führenden deutschen Handelsvertretern sind 10 Thesen zu den Möglichkeiten und Potenzialen nach Corona entstanden.

Maskenpflicht, Hygienebedenken und Einlassbeschränkungen: Die „neue Normalität“ verdirbt so manchem Shopper aktuell die Lust am Einkaufen. Aber jede Krise bietet auch Chancen und Potenziale. Und diese gilt es zu identifizieren. Das Fazit der Experten von ECC Köln, Salesforce und führenden deutschen Handelsexperten für die Zeit nach Corona lautet: Onlinekanäle und andere digitale Konzepte werden zunehmend wichtiger. Dabei gilt es für kleinere Händler, sich mit innovativen Ideen voneinander zu differenzieren und den Austausch untereinander zu suchen.

These: Konsument*innen der Zukunft werden mehr online kaufen als heute

Die zehn erarbeiteten Thesen widmen sich Themen rund um Digitalisierung und den Konsum der Zukunft. Während des Lockdowns haben Konsument*innen Käufe, die sie normalerweise im Geschäft tätigen würden, vermehrt ins Internet verlagert. Spannend: Der Shift ist nach Lockerung des Lockdowns sogar noch deutlicher zu sehen. So gaben Anfang Mai 35 Prozent1 der Konsument*innen an, in der letzten Woche Einkäufe, die sie normalerweise im Geschäft erledigen, online getätigt zu haben – ein höherer Wert als während des Lockdowns bei weitgehend geschlossenen Geschäften im März und April.

Zwar verliefen in den letzten Wochen nicht alle Onlinebestellungen reibungslos und der dauerhafte Shift zu online ist auch kein Selbstläufer. Wir gehen aber davon aus, dass der Großteil der Konsument*innen die Vorteile des E-Commerce zu schätzen gelernt hat und insbesondere FMCG-Käufe mehr und mehr ins Internet verlagern werden – so eine der zehn Thesen des Thesenpapiers. Darüber hinaus greifen die Thesen Zukunftsthemen wie digitale Konzepte, Nachhaltigkeit, Wertschöpfungsketten oder auch Markenpositionierung auf.

Ausblick: Erfahrungsaustausch und innovative Ideen gefordert

Der erfolgreiche Austausch mit führenden deutschen Handelsexperten zeigt: Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch sind in Zeiten der Coronakrise elementar und für die Erarbeitung von Lösungsstrategien unverzichtbar. Wie innovativer Austausch in Zeiten von Corona aussehen kann, zeigte auch der Business-Hackathon „Retail Hack“, den des IFH Köln gemeinsam mit der Pro-Bono-Initiative „Händler helfen Händlern“ im April organisierte. Ähnliche Ansätze gilt es auch zukünftig zu etablieren, denn – so die zehnte These – „Für kleine, innovative Händler wird es immer Nischen geben, sich erfolgreich zu positionieren“. Diese Nischen gilt es gemeinsam zu finden und anzugehen.

Sie wollen mehr wissen?

Das Thesenpapier „Die Zeit nach Corona: Welche (digitalen) Möglichkeiten und Potenziale bietet die Krise für den deutschen Handel?“ von ECC Köln und Salesforce sucht Antworten auf die Frage, wie die von Corona geschundene Handelsbranche sich nun zukunftsfähig aufstellen kann. Dafür wurden insgesamt 10 Thesen zu den Chancen und Potenzialen des deutschen Handels erarbeitet.

Das Thesenpapier kann auf https://www.salesforce.com/de/form/pdf/ifh-corona-thesenpapier/ kostenfrei heruntergeladen werden.