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Die nachrückende Generation – eine unterschätzte Zielgruppe im DIY!

Autorin: Dr. Eva Stüber | Datum: 30.01.2020

© close-up-colors-construction-Rawpixel.com from Pexels

In der sich immer schneller verändernden Welt ist Kundenzentrierung zur elementaren Ausgangsbasis geworden. Und dabei geht es nicht nur darum, mit Konsument*innen in Kontakt zu sein. Alle Aktivitäten bis hin zum Geschäftsmodell an ihnen auszurichten, ist mittlerweile essentiell für erfolgreiches Handeln. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, überhaupt zu wissen, wer die eigenen Kund*innen sind. Zielgruppenforschung erlebt somit eine Renaissance. Mit Partnern des Innovation Store Netzwerks haben wir daher die 18-25-Jährigen im DIY-Kontext unter die Lupe genommen.

Sich auch neben der klassischen Zielgruppe einmal umzuschauen, kann sehr zielführend sein, um Verhalten und Entwicklungen ganzheitlich zu verstehen. Nachdem wir Ende letzten Jahres die Handwerker im Fokus hatten, sind es nun die 18-25-Jährigen. Die nachrückende Generation, welche durch ihre Einstellungen und ihr Verhalten sowie den daraus resultierenden „neuen“ Anforderungen vielfach im Fokus der Betrachtungen sind, spielen im DIY bislang keine Rolle – denn die Kernzielgruppe ist ab Mitte 30 definiert, wenn Eigenheim und Co. auch ein Thema werden.

Jüngere Menschen sind allerdings als Zielgruppe im DIY-Bereich nicht zu unterschätzen: So bezeichnen sich auch 61 Prozent von ihnen als affin in Bezug auf handwerkliche Tätigkeiten. Und hierbei wird eine große Bandbreite an DIY-Aktivitäten abgedeckt: Noch vor den klassischen und notwendigen Heimwerkertätigkeiten, wie Möbel aufbauen oder Polster reinigen, legen junge Männer und Frauen den Fokus im DIY-Bereich auf kreative Tätigkeiten, die das eigene Zuhause verschönern. Handwerkliche Tätigkeiten gehen bei jungen Menschen mit dem Wunsch nach kreativer Selbstverwirklichung einher.

Mit zwei Milliarden Euro Umsatz an DIY-Artikeln ist diese Zielgruppe nicht nur als Marketinginvestition, sondern auch bereits als Umsatzbringer zu betrachten. Um sie tiefgreifend zu erschließen und langfristig zu halten, braucht es aufgrund der „DIY-Neudefinition“ und den veränderten Anforderungen aber völlig neue Ansätze: Ansprache, Standorte, Sortimente und Leistungen müssen ganzheitlich angefasst werden. Für Hersteller ist aufgrund kaum noch vorhandener Markenbekanntheit die Herausforderung hierbei nicht kleiner. Wo stehen Sie in diesem Prozess? Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!