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Gero Becker

  • E g.becker(at)ifhkoeln.de
  • Gero Becker ist Teamleiter am IFH Köln. Er verantwortet das Thema „Strategische Insights B2B“ und befasst sich im Zuge dessen mit der Evaluation und Konzeption von B2B-Geschäftsmodellen im Kontext sich verändernden Kundenverhaltens und dynamischer Markt- und Wettbewerbsbedingungen.

Wie in den vorangegangenen Beiträgen festgehalten wurde, muss sich das Wertangebot des Großhandels (weiter) verändern. Denn um sich von digitalen Plattformen abgrenzen zu können, muss er neue Funktionen im Rahmen der Wertschöpfungskette übernehmen. Das bedeutet auch, dass die Unternehmen des Großhandels ihre Schlüsselaktivitäten verändern müssen, um ihr Geschäftsmodell...

In den vorangegangenen Beiträge zum B2B-Handel der Zukunft wurden bereits das veränderte Kundenverhalten und die fortschreitende Digitalisierung der Märkte im baunahen Bereich thematisiert. Viele baunahe Großhändler mögen jedoch auf ihr Umfeld schauen und die eigenen Entwicklungen deutlich langsamer wahrnehmen. Woran liegt das?

Der Großhandel wird sich im digitalen Plattformzeitalter immer stärker vom reinen Handelsgeschäft abgrenzen und sich noch stärker als Lösungsanbieter positionieren (müssen). Dafür wird es essentiell sein, klare Rollenverteilungen zwischen den Kanälen zu definieren und sich mit monetarisierbaren Services stärker von der Handelsmarge zu lösen. Darüber hinaus wird sich aber auch...

Auch im B2B nutzen Kunden längst unterschiedliche Kanäle entlang ihrer Customer Journey. Dabei fungieren diese oftmals noch substitutiv, da es im Großhandel häufig an klaren Rollenverteilungen zwischen den Kanälen mangelt. Um sich nachhaltig zu positionieren, sollten Großhändler daher ihre Kunden mit komplementären Lösungen über die verschiedenen Kanäle ansprechen und bedienen.

Jeder Service, der durch den Großhandel angeboten wird, ist mit entsprechendem Aufwand verbunden und bedarf einer Gegenfinanzierung. Der Großhandel steht daher vor der entscheidenden Frage, wie er solche Services und Dienstleistungen monetarisieren kann, ohne dabei im Kontext des größer werdenden (digitalen) Preiswettbewerbs ins Hintertreffen zu geraten.

Im digitalen Zeitalter werden klassische Handelsfunktionen wie die Aggregation von Angebot und Nachfrage zunehmend durch digitale Plattformen bestimmt. Denn digitale Plattformen sind schlicht besser und kostengünstiger in der Lage, effiziente Marktmechanismen zu gewährleisten. So wird für 52 Prozent der Beschaffer mindestens ein wichtiges Beschaffungskriterium von Marktplätzen...

Vom 19. bis 21. Februar fand die diesjährige LogiMAT in Stuttgart statt. Wir waren mit dem ECC-Club vor Ort und haben geschaut, welche Trends und Entwicklungen für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement von den Ausstellern präsentiert wurden. Eines wurde schnell deutlich: Digitale Technologien gewinnen auch hier rasant an Relevanz.

„B2B-E-Commerce im Plattformzeitalter“ – das war das Thema des ECC-Forums am 27. September. Vor Ort haben wir auch Christoph Hosang von Raiffeisen Service zum Interview getroffen. Er erklärt, warum es so wichtig ist und wie es gelingen kann, lange Entscheidungs- prozesse in einer Verbundgruppe im digitalen Zeitalter zu beschleunigen.

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Wie sieht die optimale Pricing-Strategie im Cross-Channel-Kontext aus? Mit dieser Frage haben wir uns in der Kurzstudie „Harmonisierung oder Differenzierung – Pricing-Strategien im Cross-Channel-Handel“ auseinandergesetzt – exemplarisch an einem Produkt aus der CE-Branche, einem Tablet.

Die Gestaltung bestimmt den ersten Eindruck, den Besucher von einem Online-Shop gewinnen. Dieser prägt sich aber nicht nur durch „optisches Design“, sondern auch durch Informationen, die im Online-Shop bereitgestellt werden, sowie die Einfachheit, mit der durch den Kaufprozess navigiert werden kann – so die Ergebnisse der aktuellen ECC-Erfolgsfaktorenstudie.