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30. Januar 2025

Trotz anhaltender Wirtschaftskrise konnten B2B-Onlineshops und Marktplätze (B2B-Internethandel) sowohl im vergangenen als auch im aktuellen Jahr zweistellige Wachstumsraten von 11,7 bzw. 10,4 Prozent verzeichnen, was einem Gesamtumsatz von 476 Milliarden Euro entspricht. (Quelle: B2B-Marktmonitor 2024). Zeit, sich näher mit dem Thema B2B-Webshop auseinanderzusetzen, denn der digitale Handel bietet Herstellern und Großhändlern viele Chancen, ihr Geschäft zu transformieren, Umsätze zu steigern und die Onlinesichtbarkeit zu erhöhen.

Was ist B2B-E-Commerce und wo liegt der Unterschied zu B2C?

B2B-E-Commerce steht für Business-to-Business E-Commerce und bezieht sich auf den elektronischen Handel zwischen Unternehmen. Im Gegensatz zum B2C (Business-to-Consumer) E-Commerce, bei dem Unternehmen direkt an Endkund:innen verkaufen, fokussiert sich der B2B-Handel auf Transaktionen zwischen Geschäftsparteien. Dies umfasst unter anderem den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen über Online-Plattformen, Marktplätze oder spezielle E-Commerce-Websites. Gut zu wissen: Der B2B-Internethandel ist mit einem Umsatz von 476 Milliarden Euro um ein Vielfaches höher als der B2C-Internethandel (85 Milliarden Euro).

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Weitere Informationen
Säulendiagramm des B2B-E-Commerce-Umsatz inkl. EDI und B2B-Internethandel-Umsatz inkl. Marktplätzen und Onlineshops von Großhanden und Hersteller von 2012 bis 2024. 

Was sind die Vor- und Nachteile eines eigenen Webshops im B2B?

B2B-Onlineshops bringen viele Vorteile, aber auch Herausforderungen mit sich. Gerade im B2B-E-Commerce ist Flexibilität der Schlüssel. Ein Onlineshop, der sich dynamisch an Marktanforderungen anpassen lässt und skalierbar ist, kann einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen und sowohl Händlern als auch Herstellern große Umsatzpotenziale bieten. Auf der anderen Seite steht die Komplexität des B2B-Handels, dem ein Webshop sowie das dahinterstehende System entsprechend gerecht werden muss. Vor dem Einstieg sollte man die Vor- und Nachteile deshalb genau abwägen:

Vorteile

  1. Gesteigerte Reichweite und Erschließung neuer Märkte über die geografischen Grenzen hinaus
  2. Ressourcenschonung durch automatisierte Prozesse und geringere Fehleranfälligkeit
  3. Uneingeschränkter zeitlicher und lokaler Zugang für Kund:innen zu Produkten und Dienstleistungen
  4. Verbesserte Kundenbindung durch personalisierte Einkauferlebnisse
  5. Wettbewerbsvorteil durch effizientere Datenanalyse, Abbildung und Früherkennung von sich ändernden Markttrends

Nachteile

  1. Kosten- und Zeitaufwand für die Implementierung des Onlineshops
  2. Investition in Sicherheit und Datenschutz, um sensible Kundendaten zu schützen
  3. Abhängigkeit von Technologien und mögliche Systemausfälle, die zu Unterbrechungen führen können
  4. Erhöhung von Preistransparenz und Verringerung von Margen durch gesteigerten Online-Wettbewerb
  5. Kontinuierliche Weiterbildung von Mitarbeiter:innen aufgrund der sich schnell ändernden technologischen Anforderungen und der Kundenbedürfnisse

Die Schlüsselfaktoren für einen erfolgreichen B2B-Onlineshop

Auf den ersten Blick kann die Integration eines Webshops überwältigend erscheinen, doch wie bei allem ist auch hier die richtige Vorbereitung und eine gut durchdachte Strategie der Schlüssel zum Erfolg:

Kenne deine Zielgruppe

Vor der Umsetzung kommt die Recherche: Je besser du deine Zielgruppe kennst, desto besser verstehst du, was sie von einem Webshop im B2B erwartet. Eine gründliche Marktanalyse hilft, Kundenbedürfnisse zu identifizieren und Angebote entsprechend anzupassen.

Wähle die richtige E-Commerce-Plattform

Diese sollte benutzerfreundlich, skalierbar und anpassbar sein und integrierte Funktionen für Zahlungsabwicklung, Bestandsverwaltung und Kundensupport bieten. Mittlerweile gibt es unzählige gute Anbieter für kleinere und größere B2B-Unternehmen; wichtig ist, dass sich die Bedarfe der Zielgruppe mit den Funktionen der Plattform decken.

Sei zuverlässig und flexibel

Neben der Bedienbarkeit sollte die Plattform außerdem schnelle und zuverlässige Lieferungen gewährleisten. Hier können Partnerschaften mit externen Dienstleistern eine sinnvolle Ergänzung sein, um eventuelle Bottlenecks zu schließen.

Sei stets auf dem neuesten Stand der Technik

Zu guter Letzt: Ein gut informiertes Team trägt maßgeblich zum Erfolg des Webshops bei. Regelmäßige Mitarbeiterschulungen und Workshops zu neuen Technologien und Trends im B2B E-Commerce sind wichtig, um mit Marktveränderungen und neuen Kundenanforderungen Schritt zu halten.

Fazit: Chancen nutzen, Herausforderungen meistern

B2B-E-Commerce wächst trotz Krisenzeiten stark und bietet Händlern und Herstellern viele Vorteile wie eine erhöhte Reichweite, automatisierte Prozesse und personalisierte Kundenerlebnisse. Doch die Umsetzung erfordert eine sorgfältige Planung: Eine umfassende Zielgruppen- und Marktanalyse, die Wahl einer skalierbaren Plattform und effiziente Lieferprozesse sind hierbei essenziell. Mit gut geschulten Teams und einer maßgeschneiderten Strategie kann der Einstieg in den digitalen B2B-Handel jedoch gelingen und zur Erfolgsgeschichte werden.

Du möchtest wissen, welche Themen im B2B-Handel ganz oben auf der Agenda stehen? Dann lohnt sich ein Blick in unsere B2B-Jahresrückblicksstudie.

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Michael Mertens. Ein Mann mit weißem Hemd und kurzen Haaren sowie Ohrring im linken Ohr.
EXPERTE
Michael Mertens

Michael Mertens ist Experte für B2B-E-Commerce bei ECC NEXT, der Beratungseinheit der IFH KÖLN Tochterfirma ECC KÖLN. Seit über 6 Jahren beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit der Implikation von Digitalisierung auf Geschäftsmodelle im B2B-Handel und berät als Trusted Advisor regelmäßig Kund:innen bei der Evaluation und Konzeption ihres Business.

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