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30. Mai 2022

Zwei der prägendsten Trends der vergangenen Jahre – Cocooning, der Rückzug in die eigenen vier Wände, und Nachhaltigkeit – haben dazu beigetragen, dass die GPK-Branche wirtschaftlich besser als andere Handelsbranchen durch die Coronakrise gekommen ist. Das Jahr 2021 konnte insgesamt mit einem Marktwachstum von 3,3 Prozent auf rund 6,4 Milliarden Euro abgeschlossen werden – das beste Ergebnis seit 2015. Trotzdem muss sich der GPK-Fachhandel stetig weiterentwickeln, um sich gegenüber Onlineplayern, Fachmarktketten und Möbel- und Einrichtungshäusern behaupten zu können. Wie dies gelingen kann, beantwortet das IFH KÖLN in einer neuen Studie in Zusammenarbeit mit dem GPK Handelsverband Koch- und Tischkultur. Welche Rolle speziell Services in diesem Zusammenhang spielen, haben wir Anfang Mai hier auf unserem Blog ausführlich erklärt.

Die wichtigsten Kernbedürfnisse aus Konsumentensicht

Insgesamt sieben Kernbedürfnisse haben wir durch qualitative Fokusgruppen und eine großangelegte quantitative Onlinebefragung von 1.500 GPK-Käufer:innen identifiziert und innerhalb der genannten Studie beschrieben und ausgeführt:

  1. „Meine Wertschätzung für Kochen und Essen drücke ich durch hochwertige GPK-Produkte aus.“
  2. „Meine nachhaltige Lebenseinstellung passt perfekt zu langlebigen GPK-Produkten.“
  3. „Ich bin ständig im Internet unterwegs – und suche hier natürlich auch meine GPK-Produkte.“
  4. „Bei meinem GPK-Kauf erwarte ich erstklassige, freundliche und kompetente Beratung.“
  5. „GPK-Produkte, die im Kontext meiner Lebenswelt präsentiert werden, inspirieren mich zum Kauf.“
  6. „Durch smarte digitale Services schafft der GPK-Fachhandel relevante Mehrwerte für mich.“
  7. „Meine individuellen Kundenbedürfnisse sollten beim GPK-Kauf im Vordergrund stehen.“
Grafik von Beschreibung eines GPK-Geschäfts

Überführung der Kernbedürfnisse in eine konkrete Strategie: von der inkrementellen Weiterentwicklung…

Die vorgestellten Kernbedürfnisse liefern dem GPK-Fachhandel bereits unterschiedliche Ansätze, um stetig näher an Kund:innen zu rücken. Diese sind immer auch in kleinen Schritten umsetzbar. Darüber hinaus haben wir anhand der geäußerten Konsumentenwünsche jeweils ein Konzept für eine inkrementelle und disruptive Weiterentwicklung des GPK-Fachgeschäfts entwickelt. Das inkrementelle Konzept beschreibt dabei einen „Store rund um den anspruchsvollen Lifestyle, Wohnen und Kochen“ (siehe links) unter Berücksichtigung der identifizierten Kernbedürfnisse. Und dieses kommt gut an: Immerhin 53 Prozent der GPK-Käufer:innen würden den Store wahrscheinlich nutzen, weitere 30 Prozent sind noch unentschlossen und nur 17 Prozent sind strikte Ablehner:innen des Konzepts.

…zur disruptiven Weiterentwicklung: Das GPK-Fachgeschäft neu gedacht

Langfristig – so das Zielbild der befragten GPK-Käufer:innen – sollte sich das GPK-Fachgeschäft weg von einer reinen Produktfokussierung hin zu einer Ort für hochwertige Koch-, Tisch-, und Designkultur entwickeln. Wie kann dies am besten gelingen? Durch den Fokus auf echte Lebensrealitäten bis hin zur Vision des GPK-Fachgeschäfts als „Wohnung“, wo im zentralen Esszimmer Lebenswelten („der gedeckte Tisch“) inszeniert und Beratung, Wertschätzung und smarte digitale Services stattfinden, in der Küche Events und Aktionen angeboten, im Wohnzimmer Verweilmöglichkeiten geschaffen werden und im Hobbyraum eine Reparaturwerkstatt Platz findet. Das disruptive Weiterdenken des GPK-Fachgeschäfts ist dabei als mittel- bis langfristige Aufgabe für einzelne GPK-Fachhändler zu sehen, bei der ein Paradigmenwechsel stattfinden sollte. Hier sind insbesondere Kooperationen vielversprechend.

Bei der strategischen Umsetzung in der Praxis beraten wir vom IFH KÖLN Sie gerne!

Grafik der disruptiven Weiterentwicklung des GPK-Fachgeschäfts

Sie wollen mehr wissen?

Die komplette Studie kann über den IFH KÖLN Shop erworben werden.

Mehr Insights zur Studie und zum Status quo der gesamten Branche gibt es am 23. Juni auf dem Gipfeltreffen des Handelsverbands Koch- und Tischkultur, bei dem IFH KÖLN Geschäftsführer Boris Hedde mit einem Vortrag vertreten sein wird. Mehr Infos und Tickets gibt es hier.

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