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Die Versorgung der Arztpraxen mit Corona-Impfstoffen und Impfstoffzubehör durch Apotheken funktioniert einwandfrei, ebenso die Belieferung der Apotheken durch den pharmazeutischen Großhandel. Die Konjunkturindizes zur Geschäftslage und -erwartung steigen.

Die Versorgung der Hausarztpraxen mit Corona-Impfstoffen durch öffentliche Apotheken funktioniert gut. Das zeigt der aktuelle Apothekenkonjunkturindex APOkix in seiner Umfrage im Mai. Nahezu alle befragten Apothekeninhaberinnen und -inhaber (94 %) geben an, dass die Belieferung der Hausarztpraxen mit Corona-Impfstoffen und Impfzubehör durch ihre Apotheken – abgesehen von den zur Verfügung stehenden Impfstoffmengen – einwandfrei funktioniert. Und das wird nach Einschätzung von 92 Prozent der Befragten auch so bleiben, wenn die Anzahl der impfenden Arztpraxen, der zugelassenen Impfstoffe und der zur Verfügung stehenden Impfstoffdosen zukünftig ansteigen wird.

Hohe Zufriedenheit bei der Zusammenarbeit mit dem pharmazeutischen Großhandel

Dass die Versorgung der Hausarztpraxen mit Corona-Impfstoffen und Impfzubehör gut funktioniert, ist auch ein Verdienst des pharmazeutischen Großhandels: 97 Prozent der im APOkix befragten Apothekeninhaberinnen und -inhaber berichten, dass sowohl die Bestellung als auch die Belieferung ihrer Apotheke mit Corona-Impfstoffen durch den pharmazeutischen Großhandel einwandfrei funktioniert. Nahezu alle Befragten geben zudem an, dass die Impfstofflieferungen bisher sachgerecht verpackt und lückenlos dokumentiert waren.

Reibungslose Impfstoffversorgung kein Selbstläufer

Doch ein Selbstläufer ist die reibungslose Versorgung der Hausarztpraxen mit Corona-Impfstoffen und Impfzubehör nicht. So stellt die Impfstoffversorgung knapp jede zweite Apotheke (49 %) vor große logistische Herausforderungen bei Lagerung, Auslieferung etc. Zudem geben mehr als drei Viertel der Befragten (77 %) an, dass ihre Apotheken bislang bei weitem nicht mit den Mengen an Impfstoffen beliefert werden, um die Hausärzte und -ärztinnen in ihrem Einzugsgebiet hinreichend bedienen zu können. Nach Meinung von knapp der Hälfte der befragten Apothekeninhaber:innen (48 %) wird zur besseren Steuerung der Impfstoffverteilung in Deutschland ein digitales Instrument zur frühzeitigen Erhebung des Impfstoffbedarfs in den Praxen benötigt. Dies erscheint umso wichtiger, je näher das Ende der Impfstoffpriorisierung und die Ferienzeit – in denen sich auch Arztpraxen eine Auszeit nehmen – rücken.

Konjunkturindizes steigen

Die aktuelle Geschäftslage wird im Mai deutlich positiver bewertet: Der Konjunkturindex steigt um 9,3 Punkte und liegt nun bei 82,9 Punkten. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Plus von 8,4 Punkten. Auch der Konjunkturindex für die erwartete Geschäftsentwicklung in den kommenden 12 Monaten ist im Mai gestiegen. Mit einem Plus von 11,9 Punkten liegt er nun bei 61,0 Punkten und damit 9,0 Punkte höher als im Mai des Vorjahres.

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APOkix Mai Impfstoffversorgung Hausarztpraxen

Daten und Grafiken aus dieser Pressemitteilung dürfen nur im Rahmen journalistischer oder redaktioneller Zwecke genutzt werden. Die werbliche und kommerzielle Nutzung sowie Aufbereitung für eine vertragsbasierte Weitervermarktung sind untersagt. Dies gilt insbesondere für Statistikportale.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • 94 Prozent bestätigen, dass die Belieferung der Hausarztpraxen mit Corona-Impfstoff und Impfzubehör durch ihre Apotheke gut funktioniert.
  • 97 Prozent berichten, dass sowohl die Bestellung als auch die Belieferung ihrer Apotheke mit Corona-Impfstoffen durch den pharmazeutischen Großhandel einwandfrei funktioniert.
  • 92 Prozent sind davon überzeugt, dass die Versorgung der Arztpraxen mit Corona-Impfstoffen auch dann einwandfrei funktionieren wird, wenn die Anzahl der eingeschalteten Arztpraxen, der zugelassen Impfstoffe und der zur Verfügung stehenden Impfstoffdosen ansteigt.
  • Die Versorgung der Hausarztpraxen mit Corona-Impfstoffen und Impfzubehör stellt 49 Prozent vor große logistische Herausforderungen.
  • 48 Prozent vertreten die Meinung, dass zur besseren Steuerung der Impfstoffverteilung in Deutschland ein digitales Instrument zur frühzeitigen Erhebung des Impfstoffbedarfs in den Praxen benötigt wird.
  • Der Konjunkturindex für die aktuelle Geschäftslage steigt im Mai auf 82,9 Punkte.
  • Der Konjunkturindex für die erwartete Geschäftslage in den kommenden 12 Monaten steigt im Mai auf 61,0 Punkte.

Über den APOkix

Der Apothekenkonjunkturindex APOkix des IFH KÖLN ist das Stimmungsbarometer im deutschen Apothekenmarkt. In den monatlichen Onlinebefragungen werden Apothekeninhaber:innen zur Einschätzung ihrer aktuellen und erwarteten Umsatzlage befragt. In monatlich wechselnden Zusatzfragen werden zudem aktuelle Marktthemen beleuchtet. Für den APOkix im Mai wurden im Zeitraum vom 03.05.2021 bis zum 17.05.2021 146 Apothekeninhaber:innen online befragt. Die APOkix-Teilnehmer:innen stammen aus dem gesamten Bundesgebiet und repräsentieren sowohl größere als auch kleinere Apotheken, wie auch Apotheken in städtischen und ländlichen Gebieten. Die Zusatzfrage in diesem Monat beschäftigte sich mit der Corona-Impfstoffversorgung der Hausarztpraxen. Der APOkix wird unterstützt von der NOWEDA eG Apothekergenossenschaft und dem Deutschen Apotheker Verlag. Die aktuellen APOkix-Ergebnisse können im IFH Shop kostenfrei heruntergeladen werden.

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