IFH Köln Logo
0
Neues aus der Handelswelt
Mit Forschung und Beratung erfolgreich im Handeln
#Verstehen
#Planen
#Machen
#Teilen
Ihre Experten für Handel im digitalen Zeitalter
Menu
Menu
Studien und Marktdaten zum Kauf / Download
Studien
Daten
Spannende Projekte aus der IFH Welt
14. Oktober 2020Juliane Steiert

Online ist schnell, einfach und bequem – das lernen Konsument*innen in vielen Lebensbereichen und Branchen Tag für Tag. In Zeiten der Coronakrise gilt dies ganz besonders und so wird auch der Ruf nach digitalen Angeboten und Services in deutschen Apotheken lauter. Am 27. Oktober um 11 Uhr spricht Dr. Markus Preißner, wissenschaftlicher Leiter am IFH KÖLN, im Rahmen der ECC WEB TALKS vom Umgang der Vor-Ort-Apotheken mit der zunehmenden Digitalisierung.

Markus, der Trend zum Onlinekanal hat sich in den letzten Jahren verstärkt. Wie ist die Lage der Vor-Ort-Apotheken beim Thema Onlinekanal und Digitalisierung? Und inwiefern hat die Coronakrise diesen Trend beschleunigt?

Das Konsumentenverhalten wird immer digitaler. Das ist jetzt während der Coronapandemie besonders deutlich spürbar, die Entwicklung an sich ist jedoch nicht neu. Zwar ist der Apothekenmarkt nicht eins zu eins mit anderen Branchen vergleichbar, doch setzen sich auch dort „digitale“ Denk- und Verhaltensweisen zunehmend durch. Wer es aus anderen Branchen gewöhnt ist, online zu bestellen und die Bestellungen schnell und bequem nach Hause geliefert zu bekommen, wird dies über kurz oder lang auch bei Arzneimitteln erwarten.

Welche Chancen bieten sich für Vor-Ort-Apotheken durch die Digitalisierung?

Im digitalen und multioptionalen Zeitalter ist es mehr denn je erforderlich, bestehende und potenziellen Kund*innen dort abzuholen, wo sie sich bewegen – und das ist immer häufiger auch im Internet der Fall. Das gilt auch für Vor-Ort-Apotheken, die digital präsent sein und digitale Services anbieten müssen. Die wachsende Digital- und Onlineaffinität der Apothekenkund*innen, die anstehende Einführung des E-Rezepts, sowie immer bessere digitale Servicelösungen für die lokalen Apotheken legen nahe, dass mit der zunehmenden Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft auch Chancen für die Apotheken einhergehen.

Konsument*innen sind der Meinung, Apotheken hätten Nachholbedarf bei digitalen Services. Welche Angebote sollten Apotheken heutzutage bieten?

Durch das Gebot des „Social Distancing“ infolge der Coronapandemie kommt digitalen Services eine noch größere Bedeutung zu und die Nachfrage steigt deutlich. Vor allem die Online-(Vor-)Bestellung gehört neben Informationen rund um die Apotheke zu den beliebtesten Services und wird vermehrt von Apothekenkund*innen gefordert. Hier sehen Apothekenkund*innen bisweilen noch Nachholbedarf seitens der Vor-Ort-Apotheken, den es schnell – spätestens bis zur flächendeckenden Einführung des E-Rezepts – zu begleichen gilt.

Wie sind die Perspektiven der lokalen Apotheken im digitalen Wettbewerb mit beispielsweise Versandhändlern?

Die Ausgangssituation für Vor-Ort-Apotheken ist besser als vielfach gedacht. Vor allem die starke Bindung und Treue der Apothekenkund*innen und das hohe Vertrauen sind von Vorteil. Im Vergleich mit Versandhändlern punkten sie vor allem bei Beratungs- und Sicherheitsthemen. Zudem bieten sie mit dem Botendienst den schnellsten und flexibelsten Lieferdienst im Wettbewerb.

Auf welche Insights dürfen sich die Teilnehmenden des WEB TALKS besonders freuen?

Das Onlinesegment wird auch im Apothekenmarkt weiterwachsen. Deshalb ist das alleinige Heben von Onlinepotentialen kein Selbstläufer. Im ECC WEB TALK werden wir auf professionelles und frühzeitiges Handeln hinweisen und erklären, wie dies in der Praxis umgesetzt werden kann.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann melden Sie sich jetzt kostenfrei zum ECC WEB TALK an. Hier geht’s zur Anmeldung.

Newsletter handel im fokus

Holen Sie sich die neueste Forschungserkenntnisse und aktuelle Themen, Trends und Hintergründe rund um Einzel-, Großhandel und E-Commerce wöchentlich in Ihr Postfach.
cart