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19. Mai 2021

Getränkeonlinelieferdienste boomen aktuell – nicht zuletzt auch durch die Coronakrise. Auf dem ECC FORUM DIGITAL 2021 am 09. Juni wird Simon Gauß von Durst.de unter anderem über Digitalisierung im Getränkehandel sprechen. Vorab gibt er Einblicke in den Status Quo im Getränkehandel und verrät, wieso man den Vortrag beim ECC FORUM auf keinen Fall verpassen sollte.

Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten bestellen ihre Getränke online. Welchen Status Quo beobachtet ihr im Getränkehandel und welche Rolle spielen Getränkelieferdienste aktuell?

Die Lieferung von Getränken hat in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt: Dass sich Kundinnen und Kunden Getränke nach Hause liefern lassen, ist ja grundsätzlich nichts Neues. Entsprechende Services bieten viele Getränkehändler schon seit Jahren an. Allerdings hat die Digitalisierung neue Bestell- und Lieferprozesse sowie eine Steigerung der Effizienz in allen Prozessen ermöglicht. Durch Corona hat das Thema dann nochmals einen massiven Schub bekommen und der Wunsch nach einer Belieferung an die Haustür ist deutlich gestiegen.

Ich bin mir sicher, dass die Lieferung von Mehrweggetränken in Zukunft nicht nur in Großstädten zum Alltag und zum normalen Einkaufsverhalten gehören wird.

Wie du bereits erwähnst, haben Getränkelieferdienste durch Corona einen Boom erlebt. Welche Entwicklungen habt ihr im letzten Jahr in Bezug auf Einkaufsverhalten und Erwartungshaltungen der Kund:innen registriert?

Im vergangenen Jahr war der Weg zum Getränkemarkt häufig schwierig und viele Menschen haben im Homeoffice oder mit der Kinderbetreuung zu Hause eine erhöhte Belastung. Wenn dann die Kiste Mineralwasser oder Bier nach Hause geliefert wird, ist dies für viele Kundinnen und Kunden ein willkommener Service, der Entlastung bringt. Während Corona stieg deshalb die Nachfrage nach Getränkelieferdiensten enorm an. Dadurch hat auch das Bestellvolumen bei Getränkehändlern deutlich zugelegt. Doch mit zunehmender Nachfrage und einer Vielzahl an Angeboten steigen natürlich auch die Erwartungshaltungen der Kund:innen: Die Getränkelieferung soll möglichst schnell, zuverlässig, kontaktlos und zu fairen Preisen erfolgen. Getränkehändler, die einen vollständig digitalen Ansatz verfolgen, konnten hier besonders punkten. Denn durch den digitalen Ansatz werden bisher analoge Prozesse digitalisiert und dadurch gleichzeitig auch beschleunigt.

Digitalisierung bringt also mehr Effizienz in die Bestell- und Lieferprozesse. Wieso ist es genau jetzt so wichtig, auch im Getränkehandel die Prozesse zu digitalisieren?

Der Wettbewerb im Markt der Getränkelieferservices hat sich natürlich verändert: Durch die Übernahme von Flaschenpost durch die Oetker-Gruppe gibt es jetzt einen großen, bundesweiten Anbieter. Regionale Händler spielen im Konzept von Flaschenpost keine Rolle, da die Ware direkt beim Hersteller bezogen wird.

Aber natürlich wollen auch regionale Getränkefachhändler einen effizienten und vor allem zeitgemäßen, digitalen Getränkelieferdienst betreiben – und das nicht erst seit Corona. Dieser soll bei der Bestellung per App oder auf einer Website beginnen, geht über die digitale Touren- und Routenplanung und endet bei einer Leerguterfassung per Smartphone – all diese Prozessschritte werden auch heutzutage häufig noch analog mit Stift und Papier abgebildet, was zu Ineffizienz und Verzögerungen führt. Um die Prozesse zu digitalisieren, können entsprechende Plattformen und Technologien genutzt werden, die den Lieferservice sowohl für die Kundschaft als auch für den Händler so effizient wie möglich gestalten.

Der Vorteil eines ganzheitlichen digitalen Ansatzes ist, dass Händler hierbei auf bestehende Ressourcen wie Lager, Fahrzeuge und Personal sowie ihre Sortiments- und Beratungskompetenz zurückgreifen können – so entstehen nachhaltige, digitale Geschäftsmodelle.

Ihr werdet beim ECC FORUM DIGITAL 2021 mit eurer Case Study von Durst.de spannende Insights in die Digitalisierung des Getränkehandels geben. Worauf können sich die Teilnehmer:innen besonders freuen und warum sollte man euren Vortrag auf keinen Fall verpassen?

Wir werden unter anderem zeigen, wie sich in einer dezentralen Umgebung mit verschiedenen Partnern digitale Plattformen aufbauen lassen: Durst.de ist ein erfolgreiches Beispiel für eine partnerschaftliche Organisation und das Joint-Venture verschiedener mittelständischer Handelsunternehmen. Wir zeigen, welche Mehrwerte in der Digitalisierung liegen und wie die technischen Herausforderungen gelöst werden können.

Sie wollen beim ECC FORUM DIGITAL 2021 am 09. Und 10. Juni dabei sein?

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