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8. Februar 2021

Das Jahr 2021 hat im Lockdown begonnen und die Coronapandemie beherrscht weiterhin Wirtschaft und Gesellschaft. Spürbar ist dies auch im Apothekenalltag. So kamen nach Angaben von 59 Prozent der im Apothekenkonjunkturindex APOkix befragten Apothekeninhaberinnen und -inhaber im Januar wieder vermehrt Kund*innen in die Apotheken, um sich rund um das Thema „Corona“ (Virus, Pandemie, Schutzmaßnahmen und -produkte, Schnelltests, Impfstoffe, Impfung etc.) zu informieren. Gut zwei Drittel der Befragten (68%) berichten zudem, dass unter den Apothekenkund*innen wieder eine verstärkte Verunsicherung rund um das Thema „Corona“ bestehe – Tendenz steigend.

Abgabe von FFP2-Masken an Risikogruppen funktioniert gut – Durchführung von Corona-Schnelltests in der Apotheke (noch) eine Ausnahme

Die kostenlose Abgabe von FFP2-Masken an Risikogruppen durch Apotheken hat im Dezember nach Angaben von 89 Prozent der im APOkix befragten Apothekeninhaber*innen gut funktioniert. Die enorme Nachfrage stellte 54 Prozent der Apotheken vor große Probleme bezüglich Lieferung und Organisation, rund jede zehnte Apotheke konnte die Nachfrage im Dezember nicht vollumfänglich bedienen.

Die Durchführung von Corona-Schnelltests in der Apotheke wird zur Zeit von 72 Prozent der im APOkix erfassten Apotheken nicht in Erwägung gezogen. Durchgeführt werden die Schnelltests aktuell in 9 Prozent der Apotheken, 19 Prozent haben dies für die Zukunft geplant.

Apotheken gewähren Mitarbeiter*innen Corona-Bonuszahlungen

In rund drei von vier Apotheken (73 %) wurden den Mitarbeiter*innen im vergangenen Jahr nach Angaben der im Apokix befragten Apothekeninhaber*innen steuerfreie „Corona-Bonuszahlungen“ gewährt, die die Bundesregierung im Rahmen der Corona-Soforthilfen bis zum 31. Dezember 2020 bis zu einer Höhe von 1.500 Euro steuerfrei gestellt hatte. Im Juni des vergangenen Jahres lag die Quote gemäß der damaligen APOkix-Abfrage noch bei 36 Prozent.

Einsatz von pharmazeutischem Apothekenpersonal in Impfzentren wird begrüßt

Acht von zehn Apothekeninhaber*innen (78 %) erachten es als notwendig, dass Pharmazeut*innen und PTAs aus öffentlichen Apotheken in den Impfzentren bei der Vergabe von Impfstoffen eingesetzt werden, um die Impfungen in Deutschland flächendeckend, effektiv, effizient und schnell durchführen zu können. Nach eigenen Angaben führt dies in 73 Prozent der Fälle zu Personal(einsatz)problemen. Dennoch bewerten 63 Prozent der Befragten den Einsatz des eigenen Personals in den Impfzentren als „gut“ oder „sehr gut“, lediglich 11 Prozent als „(sehr) schlecht“; 26 Prozent sind geteilter Meinung.  

IFH APOkix Corona Impfstoff

Die Hoffnung auf Besserung bleibt: Die Einschätzung der zukünftigen wirtschaftlichen Lage steigt

Der Start der Corona-Impfungen gibt nicht nur der breiten Bevölkerung Hoffnung auf Normalität, sondern auch Apotheken. So sinkt zwar die Bewertung der aktuellen Geschäftslage auf 77,4 Punkte, der Index für die Geschäftsentwicklung in den kommenden 12 Monaten legt im Januar jedoch um 5,2 Punkte gegenüber  dem Vormonat zu.

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