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IFH MEDIA ANALYTICS und MEDIA Central analysieren 13 Kanäle der Angebotskommunikation. Lieblingskanal der Konsument:innen bleibt der Prospekt. Aber: Zur Kaufvorbereitung werden durchschnittlich fünf verschiedene Angebotskanäle genutzt. Die crossmediale Verzahnung von mehreren Kanälen der Angebotskommunikation birgt großes Potenzial für den Handel.     

Gestiegene Papierpreise, allgemeine Konsumzurückhaltung und Inflation: Die Ausspielung von Angebotskommunikation im Handel ist aktuell herausfordernd und findet längst nicht mehr nur über den klassischen Printprospekt statt. Die Optionen sind vielfältig von klassischen Kanälen wie Prospekt, TV- oder Radiowerbung bis hin zu digitalen Kanälen wie Social Media oder Onlinewerbung. Und auch Konsumentinnen und Konsumenten nutzen die einzelnen On- und Offline-Kanäle der Angebotskommunikation in ihrer Customer Journey nicht nur unterschiedlich, sondern auch ergänzend zueinander. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie „It’s a Match! Kanäle der Angebotskommunikation und ihr crossmediales Zusammenspiel“ von IFH MEDIA ANALYTICS und MEDIA Central.

Prospekt bleibt Platzhirsch

Vor einem Kauf werden branchenübergreifend im Schnitt rund fünf verschiedene Kanäle der Angebotskommunikation genutzt oder wahrgenommen: Konsument:innen informieren sich über Angebote im Handel multimedial – und zwar sowohl primär aktiv über bewusst konsumierte Angebote (z.B. Printprospekte oder Suchmaschinen), als auch über primär passiv zugespielte Werbung (z.B. TV- oder Radiowerbung). Dabei ist unter den 13 untersuchten Kanälen* der Angebotskommunikation der gedruckte Prospekt der Lieblingskanal, welcher auch von zwei Drittel der Konsument:innen mit Angeboten assoziiert wird. Daneben konsultiert jede:r Zweite Onlineauftritte von Händlern wie Webseiten, Newsletter, Apps oder Social Media. Aber auch passive Werbung im Geschäft (49 %) oder Printanzeigen (38 %) werden vor einem Kauf häufig wahrgenommen.

Welcher Angebotskanal für welches Kommunikationsziel?

Im Rahmen der Customer Journey gilt es, aktive und passive Kanäle nach ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, den ausgelösten Sinneseindrücken sowie den Kommunikationszielen des Unternehmens einzusetzen. Während Prospekte (53 %) oder Angebots-/Prospektapps (34 %) eher zur Inspiration dienen, eignen sich Suchmaschinen (62 %) und Preisvergleichsseiten (42 %) zur konkreten Angebotssuche. Onlineauftritte bedienen dagegen beides (Inspiration 36 %, Produktsuche 39 %). Primär passiv wahrgenommene Kanäle wie Online- oder Social-Media-Werbung können dagegen auf nicht geplante Angebote aufmerksam machen und so zum Spontankauf animieren.

„Wer seine Handelswerbung erfolgreich aussteuern möchte, für den reicht die rein multimediale Betrachtung heutzutage nicht mehr aus: Verschiedene Kanäle müssen so miteinander arrangiert werden, dass eine crossmediale Verzahnung und damit positive Verstärkung der Werbebotschaften erreicht wird“, so Andreas Riekötter, Geschäftsführer von IFH MEDIA ANALYTICS.

Orchestrierung und Verzahnung: Crossmediale Angebotskommunikation

Wie schaffen es Marketeers aber, ihre Angebotskommunikation nicht nur multi-, sondern crossmedial einzusetzen? Welche Kanäle sich am sinnvollsten ergänzen, ist abhängig von Branche und Kommunikationsziel. Dabei ist die beliebteste crossmediale Kombination die Verknüpfung von Preisvergleichsseiten und Suchmaschinen. Aber Händler können den Kanalwechsel von Konsument:innen auch mitgestalten und vereinfachen, so zum Beispiel durch den Einsatz von QR-Codes in gedruckten Prospekten zum Download der Händlerapp. Ein weiterer crossmedialer Einsatz kann auch die vom Händler orchestrierte Angebotskommunikation durch das Zuspielen passender Werbung nach der Nutzung und/oder Wahrnehmung eines ersten Kanals sein. Hier ist auch die zeitliche Aussteuerung der einzelnen Werbeformen entscheidend, um Angebotskommunikation crossmedial abzustimmen: So kann beispielsweise via Radio- oder TV-Werbung die Prospektlektüre am Wochenende vorbereitet werden.

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Grafik von Angebotskommunikation-Inspiration vs. Produktsuche

Daten und Grafiken aus dieser Pressemitteilung dürfen nur im Rahmen journalistischer oder redaktioneller Zwecke genutzt werden. Die werbliche und kommerzielle Nutzung sowie Aufbereitung für eine vertragsbasierte Weitervermarktung sind untersagt. Dies gilt insbesondere für Statistikportale.

*Die 13 untersuchten Kanäle sind: Gedruckte Prospekte; Onlineauftritte (Websites, Apps, Newsletter, Social-Media-Profile); Angebots-/Prospektapps; Suchmaschinen; Preisvergleichsseiten; Blogs, Foren, Influencer:innen; Social-Media-Werbung; TV-Werbung; Außenwerbung; Printanzeigen; Radiowerbung; Onlinewerbung; Vor-Ort-Werbung.

Über die Studie

Die Studie „It’s a Match! Kanäle der Angebotskommunikation und ihr crossmediales Zusammenspiel“ der IFH MEDIA ANALYTICS in Zusammenarbeit mit MEDIA Central untersucht 13 Kanäle der Angebotskommunikation* in monomedialer sowie in gemeinsamer multi- und crossmedialer Nutzung und Wirkung. Dafür wurden vier zweistündige Fokusgruppen mit je sechs bis neun Teilnehmer:innen durchgeführt. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden anschließend in einer repräsentativen Onlinebefragung von 3.000 Konsument:innen validiert.

Die gesamte Studie kann im Onlineshop des IFH KÖLN erworben werden.

Die Studie „It’s a match! Kanäle der Angebotskommunikation und ihr crossmediales Zusammenspiel“ wird am 7. Juni im Rahmen der ECC WEB TALKS vorgestellt. Jetzt kostenfrei anmelden.

Einen Einblick in die verschiedenen Medien der Angebotskommunikation bietet die im Februar erschienene kostenlose Kurzstudie „Medien auf Partnersuche – Datingprofile im Bereich Angebotskommunikation“. Den Fokus auf das Werbemedium Prospekt legt die kostenfreie Kurzstudie „Die Bedeutung des Prospekts 2022“.  

Über MEDIA Central

MEDIA Central ist unabhängiger Reichweitenmanager für den Handel  mit Hauptsitz in Mönchengladbach und weiteren Standorten in Prag und Warschau. In 24europäischen Ländern verbreitet MEDIA Central die Werbebotschaften seiner Kunden auf Basis modernster Geo-Intelligence. Als Marktführer in der unadressierten Haushaltswerbung steuert MEDIA Central jährlich über 15 Milliarden Prospekte. Das Kunden-Portfolio der Agentur umfasst mehr als 100 Unternehmen aller Branchen.

MEDIA Central wurde 1997 gegründet und ist Teil der MEDIA Central Unternehmensgruppe, die heute knapp 400 Mitarbeiter beschäftigt. Seit 2021 ist das Shopper-Marketing-Network Offerista Group GmbH mit acht europäischen Standorten Teil der Unternehmensgruppe und ergänzt das Portfolio der MEDIA Central mit digitaler Exzellenz.

www.media-central.de

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