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29. März 2021

Testen, testen, testen – das ist wichtiger Bestandteil der neuen Strategie der Bundesregierung und des Gesundheitsministeriums, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. So können seit Anfang März Bürgerinnen und Bürger einmal wöchentlich einen kostenlosen Corona-Schnelltest durchführen lassen. Neben Arztpraxen, Corona-Ambulanzen und Testzentren kommen dabei auch Apotheken zum Einsatz: Gesundheitsminister Jens Spahn hat ausdrücklich betont, dass die Mithilfe von Apotheken hier gefragt sei, um ausreichend flächendeckend testen zu können. Der Apothekenkonjunkturindex APOkix hat das Thema in seiner Märzausgabe aus Apothekersicht näher beleuchtet.

Kundenfrequenz und -nachfrage nach Schnelltests steigt

Einhergehend mit der Durchführung kostenloser Corona-Schnelltests in Apotheken, dem Verkauf von Corona-Schnelltest an Privatpersonen, steigenden Inzidenzzahlen, Virusmutationen etc. kommen derzeit nach Angaben von 81 Prozent der im APOkix befragten Apothekeninhaber:innen wieder vermehrt Kund:innen in Apotheken, um sich rund um das Thema „Corona“ beraten zu lassen. Dieser Wert markiert den Höchststand seit Beginn der Coronapandemie. Im Vormonat lag die Quote noch bei 58 Prozent.

Zeitvergleich Kundenfrequenz APOkix

Einhergehend mit der steigenden Anzahl an Kund:innen, die sich in der Apotheke rund um das Thema „Corona“ beraten lassen möchten, beobachten Apothekeninhaber:innen unter ihren Kund:innen eine wachsende Verunsicherung. Mögliche Gründe hierfür: Neue, sich stetig ändernde Regelungen hinsichtlich Ladenöffnungen, Maskenpflicht etc., unzureichende Informationen über die Durchführung der Corona-Schnelltests bzw. die Corona-Teststrategie als Ganzes sowie die rasche Ausbreitung der Corona-Mutanten.

Nachfrage nach Corona-Schnelltests für Laien kann in Apotheken häufig (noch) nicht vollständig gedeckt werden

Dem Appell von Gesundheitsminister Jens Spahn, auch in Apotheken Bürgerinnen und Bürger professionell auf das Coronavirus zu testen, folgen bislang 17 Prozent der 159 im APOkix befragten Apothekeninhaber:innen mit ihren Apotheken. Im Februar lag die Quote noch bei 12 Prozent; 23 Prozent der Apothekeninhaber:innen, in deren Apotheken bislang noch nicht auf das Coronavirus getestet wird, planen dies zukünftig zu tun. Insgesamt gaben 69 Prozent der Apothekeninhaber:innen an, dass die Nachfrage der Kund:innen nach Testungen in der Apotheke (stark) gestiegen sei.

Die Durchführung von Corona-Schnelltests stellt viele Apotheken vor Raum- und Personalprobleme. Zudem erachten viele Apothekeninhaber:innen die Vergütung als nicht kostendeckend und befürworten aufgrund höherer Ansteckungsgefahren eine Impf-Priorisierung der bei der Testung eingesetzten Mitarbeiter:innen.

Unter dem Strich sind sich die befragten Apothekeninhaber:innen mehrheitlich darüber einig, dass kostenlose Corona-Schnelltests einen entscheidenden Beitrag dazu leisten werden, Corona-Beschränkungen zukünftig wieder lockern zu können.

Den aktuellen APOkix können Sie hier herunterladen.

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