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11. Januar 2021

Ein spannendes und ereignisreiches Jahr liegt hinter uns. Infolge der Coronapandemie standen auch Apotheken 2020 vor neuen Herausforderungen und Aufgaben. Die Dezemberausgabe des Apothekenkonjunkturindex APOKix rekapitulierte das zurückliegende Apothekenjahr und gibt einen Ausblick auf 2021.

Rückblick auf das Apothekenjahr 2020 fällt uneinheitlich aus – Ausblick auf 2021 durch Unsicherheit geprägt

Mehr als 50 Prozent der befragten Apothekeninhaber*innen bewerten das vergangene Apothekenjahr mindestens mit der Note „befriedigend“. Doch vergibt knapp jede/r Zweite nur die Note „ausreichend“ oder schlechter. Im Durchschnitt ergibt sich für 2020 die Durchschnittsnote 3,6. Auf das Apothekenjahr 2021 blicken nur 14 Prozent der Apothekeninhaber*innen positiv, rund jede*r Zweite gibt eine „neutrale“ Einschätzung ab und 38 Prozent sehen dem Jahr 2021 eher skeptisch entgegen. Es zeigt sich, dass die neuen Herausforderungen und Aufgaben, welche 2020 entstanden sind, auch an Apotheken nicht spurlos vorbeigegangen sind und die Unsicherheit beim Blick auf das Apothekenjahr 2021 befeuern.

Zufriedenheit APOkix Dezember 2020 Jahresendbefragung

Bewertung der Standesvertretungen und Gesundheitspolitiker*innen steigt

Doch es zeichnen sich nicht nur negative Gesichtspunkte ab. Das Jahr 2020 konnte im Hinblick auf die Bewertung der Standesvertretungen und der Gesundheitspolitik im Vergleich zu den vergangenen Jahren an positiver Bewertung zulegen. So lagen im Jahr 2019 die Durchschnittsnoten für beide Gruppen noch bei 4,8, im Jahr 2020 konnten sich die Gesundheitspolitiker*innen auf 4,2 und die Standesvertretungen auf 4,4 verbessern. Luft nach oben bleibt jedoch weiterhin bestehen.

Topthemen im Apothekenjahr 2021

Es zeigt sich deutlich: Das Rx-Boni-Verbot ist das Topthema 2021. Darüber sind sich 67 Prozent der Befragten einig. Dicht gefolgt vom Rx-Versandhandelsverbot, das von 63 Prozent der im APOkix befragten Apothekeninhaber*innen weiterhin als besonders bedeutsam eingestuft wird. Topthema Nr. 3 ist das E-Rezept bzw. dessen Umsetzung in den Apotheken (57 Prozent) und der infolge der Einführung des E-Rezepts erwartete Wettbewerbsschub, insbesondere mit Blick auf den Versandhandel (59 Prozent). Drüber hinaus finden sich unter den Topthemen des Apothekenjahres 2021 auch viele weitere Themen wieder, die die Apothekerschaft schon seit vielen Jahren intensiv beschäftigen. Hierzu zählen die Themen „Bürokratieabbau“ (57 Prozent), „Apothekenhonorar“ (48 Prozent), „Wettbewerb mit Arzneimittelversendern und Plattformen“ (45 bzw. 36 Prozent) sowie die „Vermeidung von Retaxationen und Lieferengpässen“ (41 bzw. 39 Prozent).

Auch im Apothekenbereich hat die Coronapandemie die Wichtigkeit der Digitalisierung verdeutlich, die als weiteres Thema im Fokus der Apothekeninhaber*innen platziert ist. Nicht zuletzt wird auch im kommenden Jahr das Thema Coronavirus, COVID-19 und die dazugehörigen Schutzmaßnahmen eine übergeordnete Rolle im Apothekenalltag spielen.

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