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31. August 2020

Die Monate Juli und August sind normalerweise geprägt von Sonne, Strand und Meer. Gerade in Deutschland nutzen viele diese Zeit, um andere Länder zu bereisen. Doch infolge der Coronapandemie findet die Urlaubssaison in diesem Sommer in weiten Teilen der Bevölkerung nur sehr eingeschränkt statt. Die Menschen in Deutschland reisen weniger und wenn doch, dann überwiegend im eigenen Land oder in die angrenzenden Länder. Das macht sich auch in Apotheken bemerkbar. So zeigt der APOkix im August, dass die Nachfrage nach Produkten und Beratung rund um das Thema Reiseapotheke in Apotheken deutlich gesunken ist.

Inlandsreisen erfordern eine kleinere Reiseapotheke

Die Coronapandemie hat viele Menschen in Deutschland veranlasst, den Sommer im eigenen Land zu verbringen. Das Thema Reiseapotheke tritt damit in den Hintergrund. So geben über 84 Prozent der Apothekenleiter*innen an, dass die Nachfrage nach Produkten und Ratschlägen zum Thema Reise und Reiseapotheke im Sommer 2020 im Vergleich zum Sommer 2019 gesunken sei. Wird doch gereist und in die Reiseapotheke investiert, stehen Desinfektionsmittel und – mit einem gewissen Abstand – Schutzmasken in der Gunst der Kund*innen ganz oben. Erst dahinter folgen die klassischen Produkte der Reiseapotheke aus den Bereichen „Insektenschutz“, „Sonnenschutz“, „Schmerz & Fieber“, „Verbandsmaterialen“ sowie „Magen & Darm“.

Die Deutschen bleiben zu Hause – Apotheken verkaufen weniger

Aufgrund der eingeschränkten Urlaubssaison rechnen 96 Prozent der Apothekenleiter*innen mit erheblichen Einbußen beim Verkauf von Produkten rund um das Thema Reise und Reiseapotheke. Dies setzt den Apothekenertrag vielerorts unter Druck: 42 Prozent der Apotheken geben an, dass das Thema Reise und Reiseapotheke in den letzten zwei bis drei Jahren eine hohe Bedeutung für die Ertragslage der eigenen Apotheken hatte.

Geschäftslage der Apotheken erholt sich langsam

Zum ersten Mal nach Beginn der Corona-Pandemie steigt der Konjunkturindex für die aktuelle Geschäftslage im August zum Vormonat wieder an und dies um ganze 6,6 Punkte auf 64,0 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahr bleibt jedoch ein enormes Minus von 17,1 Punkten zu verzeichnen. Hinsichtlich der erwarteten Geschäftslage für die nächsten 12 Monate, schätzen die befragten Apothekenleiter*innen diese als etwas positiver ein als noch im Vormonat Juli. Der Index steigt gegenüber dem Vormonat um 11,9 Punkte auf 64,0 Punkte. Auch hier ist ein Plus von 4,1 Punkte im Vergleich zum Vorjahresmonat zu vermerken.

Bildnachweis: © Blende 40 Fotolia

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