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4. Oktober 2022

In einer neuen Kurzstudie in Zusammenarbeit mit LINK Mobility untersuchen wir  die Themen Business Messaging und Conversational Commerce. In diesem zweiten Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf Bezahlvorgänge, die direkt im Messenger stattfinden.

Die bequeme Bestellung von Waren direkt über einen Smartphone-Messenger ist in den letzten Jahren bekannter und beliebter geworden. Die Bezahlung der Produkte musste jedoch meist eher umständlich per E-Mail, Rechnung oder vor Ort bei der Abholung gelöst werden. Wie sieht es jedoch mit einer Bezahlung ebenfalls direkt im Smartphone-Messenger aus? Hierbei wird nach der Bestellung im Chat ein Link zugeschickt, über den Konsument:innen ohne Umwege auf ein Zahlungsportal kommen.

Hohes Potenzial für eine Bezahlung via Messenger-Link

Es zeigt sich, dass rund 19 Prozent der Befragten schon einmal über einen in einem Messenger geschickten Link gezahlt haben – unter den Teilnehmenden bis 30 Jahre waren es etwas weniger als ein Drittel (30 %). Insgesamt können sich mehr als die Hälfte der teilnehmenden Konsument:innen vorstellen über einen Messenger-Dienst zu bezahlen (57 %). Durch diese Bereitschaft ergibt sich entsprechend ein hohes Potenzial für die integrierte Zahlungsmethode.

Anforderung an mobile Bezahlprozesse: Sicherheit und Transparenz!

Gefragt nach den Must-Haves eines mobilen Bezahlprozesses sind vor allem Aspekte rund um die Sicherheit der Anwendung relevant: Je 97 Prozent der Befragten stimmen eher oder voll und ganz zu, dass der Bezahlvorgang sicher verschlüsselt sein muss und persönliche Daten nicht weitergegeben werden sollten. Weiterhin muss Transparenz gewährleistet sein, d.h. der Betrag sowie der Empfänger der Zahlung müssen direkt ersichtlich sein – hier stimmen 96 Prozent der Befragten eher oder voll und ganz zu.

Nutzungsbereitschaft bei Messengern – wo ziehen Nutzer:innen Grenzen?

Was wäre, wenn der Messenger noch mehr könnte als Bezahlungen, Bestellungen oder ein bequemer Kanal zum Kundenservice? Wie sehen hierzu die Nutzungsbereitschaft und gegebenenfalls auch Datenschutzbedenken aus? Bei einem Messenger, der alle alltäglichen Aufgaben und Funktionen abdeckt, geben insgesamt 49 Prozent und 60 Prozent der 18 bis 29-Jährigen an, sich grundsätzlich eine Nutzung vorstellen zu können. Gleichsam haben beide Gruppen aber mit 76 Prozent und 77 Prozent Bedenken beim Datenschutz. Geht es hingegen um Messenger, bei deinen sich auch um medizinische oder offiziell-administrative Belange gekümmert werden kann, sind die Befragten zurückhaltender – aber nicht komplett abgeneigt. Jeweils etwas mehr als ein Drittel geben an, dass sie einen solchen Messenger (medizinisch/offiziell) nutzen würden. Wenngleich je 83 Prozent angeben, Bedenken bezüglich des Datenschutzes zu haben.

Weiterentwicklung von Transaktionen – Augen auf Sicherheit und Datenschutz

Zusammenfassend zeigt sich, dass Befragte durchaus offen sind, ihre Messenger auch für weitergehende Funktionen zur Kommunikation mit Unternehmen zu nutzen: Bestellungen, Reservierungen oder der Kontakt zum Kundendienst sind dabei nur drei Beispiele. Auch eine Bezahlung über den Messenger birgt Potential. Jedoch ist Sicherheit der persönlichen Daten und genereller Datenschutz für alle Befragten extrem relevant – für Jüngere wie für Ältere.

Sie wollen mehr erfahren?

Hier finden Sie die komplette Studie zum Download.

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