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Zukunft des Handels: 7. Tengelmann e-Day – was war, was bleibt?

Autor: Dr. Kai Hudetz | Datum:

Bereits zum siebten Mal lud Karl-Erivan Haub vergangene Woche zum Tengelmann e-day nach Mühlheim an der Ruhr ein. Zu einem Ganztageskongress, der traditionell sehr unterschiedliche Sichten auf die Handelslandschaft im digitalen Zeitalter vereint. So war es auch in diesem Jahr, wo ich den Event nunmehr zum fünften Mal in Folge moderieren durfte. Knapp 400 Teilnehmer trafen sich zum Austausch, darunter Firmengründer wir Torsten Töller (Fressnapf) und Peter Pohlmann (Poco), zahlreiche Führungskräfte aus etablierten Handelsunternehmen, aber auch viele junge Start-up-Gründer. Auch im Programm spiegelte sich die Vielfalt wider, von Dr. Paul Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank, über Fintecs und andere Start-ups bis hin zu Ralf Dümmel, Jurymitglied bei „Die Höhle der Löwen“.

Eröffnet wurde der Kongress von Herrn Haub im Zusammenspiel mit Alexa, dem Sprachsteuerungssystem von Amazon. Dieser Einstieg verdeutlichte auch im Rückspiegel die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung. In den letzten Jahren gab es auf dem e-day schon selbstfahrende Autos, Drohnen oder Roboter zu sehen. Wenngleich Alexa bei einigen Fragen von Herrn Haub passen musste, wurde doch das große Potenzial dieser Technologie deutlich.

Im Anschluss an die Eröffnungs-Keynote von Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen zu den Landesinitiativen im Bereich Digitalisierung, durfte ich unsere Sicht auf den Handel der Zukunft darstellen. Ausgehend von aktuellen Studienergebnissen und Erkenntnissen sind die Herausforderungen für den Handel klar: Amazon gewinnt weiterhin sehr schnell Marktanteile hinzu, aber Mehrkanalsysteme haben ihre Chance, wenn sie sich konsequent auf die Bedürfnisse der Konsumenten ausrichten. Dabei ist Kanalexzellenz eine Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Handel der Zukunft – online wie offline.

Besonders begeistert hat mich auch der Vortrag von Dror Sharon, CEO von Consumer Physics aus Tel Aviv, der eine Scio-Anwendung vorstellte, mit der sich beispielsweise Lebensmittel, aber auch andere physische Produkte sehr schnell auf ihre Zusammensetzung und Qualität hin analysieren lassen. Er bestimmte mit einem kleinen Sensor und der entsprechenden App innerhalb weniger Sekunden live die Qualität einer Tomate, die Konsistenz eines Joghurts sowie die Zusammensetzung von Pralinen. Ende des Jahres soll ein Smartphone mit der entsprechenden Technologie auf den Markt kommen.

Nach dem abschließenden Fazit von Christian Winter, CEO von Tengelmann Ventures, hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit, sich bei perfekten Rahmenbedingungen weiter auszutauschen. Das Networking der spannende Austausch sind bei dieser Veranstaltung – ähnlich wie bei unseren ECC-Foren – sicherlich ebenso wichtig wie die Vorträge selbst. Bei mir persönlich kam auf der Rückfahrt nach Köln schon wieder Vorfreude auf den nächsten e-day auf, denn eines ist sicher: Es wird bis dahin wieder unheimlich viel passieren!

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