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Startschuss für das Projekt „FlexNet Handel“ gefallen – IFH Köln unterstützt digitales Lernen in KMU als Verbundpartner

Autorin: Mailin Schmelter | Datum:

© oatawa/Shutterstock

Mit dem Projekt „Flexibles digitales Lernen – Netzwerk Handel (FlexNet Handel)“ von zbb, IFH Köln und weiteren Verbundpartnern gilt es, digitale Lernangebote im kleinen und mittelständischen Handel (KMU) auf den Weg zu bringen und zu erweitern. Erste Details zum Projekt und zu konkreten Maßnahmen erhalten Sie im folgenden Beitrag.

Der Handel stellt mit seinen ca. 3 Millionen Beschäftigten den drittgrößten Wirtschaftszweig in Deutschland dar und rund 95 Prozent der Handelsbetriebe sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die fortschreitende Digitalisierung sorgt nicht zuletzt auch in diesem Bereich für veränderte Anforderungen und Prozesse im Arbeitsablauf. Deshalb gilt es, im Handel vorzufindende Aus- und Weiterbildungsmethoden zu modernisieren und digitale Potenziale hierfür zu nutzen. Mit dem Projekt „Flexibles digitales Lernen – Netzwerk Handel (FlexNet Handel)“* werden Bedarfe im Bereich des digitalen Lernens analysiert und die Umsetzung von eLearning in kleineren Unternehmen des Handels unterstützt. Koordiniert wird das Projekt durch die Zentralstelle für Berufsbildung im Handel e.V. (zbb), das IFH Köln beteiligt sich gemeinsam mit weiteren Partnern an dem Projekt.

Digitales Lernangebot in KMU ausbaufähig

Die bisherigen Analysen zum Status quo digitalen Lernens zeigen, dass digitales Lernen in KMU noch immer wenig verbreitet ist. So wird formelles betriebliches Lernen derzeit bei vielen Unternehmen zwar angeboten, aber überwiegend „offline“ durchgeführt und als ausbaufähig wahrgenommen. Auch unbewusstes digitales Lernen, beispielsweise eine eigene Recherche im Internet, findet häufig und mit großer Selbstverständlichkeit statt. Bewusste digitale Weiterbildungsmaßnahmen werden bisher allerdings nur selten genutzt, dabei bieten diese große Potenziale. Beispielsweise können eLearning-Angebote recht kostengünstig implementiert und genutzt werden und ermöglichen es, in kurzer Zeit viel zu lernen. Zudem können Lerninhalte individuell und entsprechend des jeweiligen Kenntnisstandes gestaltet werden.

FlexNet Handel: Digitale und flexible Weiterbildungsformate implementieren

„FlexNet Handel“ unterstützt KMU dabei, diese Potenziale zu nutzen und Hürden auf dem Weg zu digitalen Lernangeboten zu beseitigen. Das Ziel des Projektes ist es, ein Netzwerk und Onlineportal aufzubauen, um die Implementierung digitalen Lernens in KMU zu fördern. Über das Onlineportal myflexnet.de werden dafür Informationen zu digitalem Lernen, Implementierungsstrategien und konkrete Lernangeboten bereitgestellt. Perspektivisch soll zudem eine digitale Lernplattform mit konkreten Lerninhalten für den kleinen und mittelständischen Handel entstehen.

MitarbeiterInnen von Anfang an mitnehmen

Damit eLearnings erfolgreich eingeführt werden können, ist es allerdings zunächst und während des gesamten Prozesses wichtig, Hemmnisse und Hürden auf Mitarbeiterseite zu adressieren und die MitarbeiterInnen auf der Fläche bei jedem Schritt von Beginn an mitzunehmen. Nur so kann es gelingen, die jeweiligen Bedarfe zu analysieren und MitarbeiterInnen ausgehend von ihrem persönlichen Kenntnisstand zu schulen. Des Weiteren sind auch attraktive Lerninhalte sowie klare Strukturen und Prozesse wichtige Faktoren, um MitarbeiterInnen zu motivieren.

Wie wollen Sie sich zukünftig fort- und weiterbilden? Ihre Meinung ist gefragt!

Die ersten Analyseergebnisse werden in einem zweiten Schritt mittels einer quantitativen Befragung erweitert werden. Für die Befragung suchen wir Personalverantwortliche und MitarbeiterInnen aus KMU, die an einer zehnminütigen Umfrage rund um das Thema digitales Lernen teilnehmen. Sie haben Interesse? Unter folgendem Link gelangen Sie zur Umfrage: http://bit.ly/flexnet_umfrage

*Das Projekt „Flexibles digitales Lernen - Netzwerk Handel (FlexNet Handel)“ wird im Rahmen des Programms „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland und der Europäischen Union gefördert.