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Smart Data: Der Schlüssel zur perfekten Versanddienstleistung?

Autorin: Anne Lisa Weinand | Datum:

© William Potter/ Shutterstock

Höher, schneller, weiter: durch individuelle Kundenansprüche und dem florierenden Onlinehandel steht die Logistikbranche immer größeren Herausforderungen gegenüber. Neuartige Smart Data-Ansätze für individualisierte Versand- und Lieferservices können Abhilfe schaffen. Das zeigt das aktuelle Hermes Thesenpapier „7 Thesen zur Zukunft der Zustelllogistik – Reloaded“ des ECC Köln in Zusammenarbeit mit Hermes.


Ein smartes Zustellerlebnis wird zukünftig zum elementaren Bestandteil der Logistik

Stellen wir uns einmal vor Händler und Logistikdienstleister würden vereint ihren Datenschatz intelligent einsetzen und dadurch vorhersagen können, wo und wann Konsumenten erreichbar sind und welcher ihr präferierter (alternativer) Zustellort ist. Die letzte Meile wäre somit individuell auf den Konsumenten zugeschnitten. Was allerdings noch viel entscheidender wäre: Händler könnten darüber hinaus ein smartes Zustellungserlebnis bieten, das wiederum zur Kundenbindung beiträgt.

Doch es gibt einen großen Knackpunkt:  Konsumenten gehen heutzutage vor allem in Deutschland noch nicht freigiebig mit ihren Daten um. Nur 23 Prozent der Konsumenten sind derzeit bereit ihre persönlichen Daten gegen maßgeschneiderte Angebote und Services einzutauschen.

Hopfen und Malz ist für einen Smart-Data-Ansatz aber noch nicht verloren! Die Voraussetzung für die Akzeptanz einer personalisierten Zustellung auf Basis der eigenen Daten ist gegeben. Denn 77 Prozent der Konsumenten trauen ihrem Paketzusteller zu, sicher mit den eigenen Daten umzugehen. Darüber hinaus gehen 59 Prozent der Konsumenten bereits davon aus, dass die Preisgabe ihrer persönlichen Daten Teil der modernen Kommunikation sein wird. Die Scheu vor der Datenfreigabe wird somit nicht mehr lange von Dauer sein. Allerdings nur unter der Bedingung, dass auch echte Convenience-Vorteile für den Konsumenten dabei herausspringen und die Datensicherheit gewährleistet wird.

Back to Basic – Wo ist die Präzision geblieben?

Um die Mehrwerte durch Smart Data allerdings wirklich nutzen zu können, muss erst einmal wieder an der Basis gearbeitet werden – Back to Basic lautet die Devise. Häufig bleiben in der ganzen Diskussion rund um Drohen, Roboter und Co. die essenziellen Hygienefaktoren auf der Strecke. Der Konsument setzt schlichtweg einen zuverlässigen, schnellen und flexiblen Versand- und Lieferprozess voraus. Eine Nichterfüllung dieser Faktoren führt schnell zu Unzufriedenheit und Frust.

Bei der Umsetzung dieser Anforderungen stößt allerdings insbesondere die Citylogistik häufig an ihre Grenzen. Eine neue Logistikinfrastruktur mit nachhaltigen und effizienten Konzepten ist gefragter denn je – „More of the same“ hat dabei keine Zukunft. Erst wenn ein Umdenken und eine Umstrukturierung in der Citylogistik stattgefunden hat, stellt der Einsatz von Drohen, Roboter und Co. das „i-Tüpfelchen“ einer zufriedenstellenden und reibungslosen Zustellung dar.

Sie wollen mehr erfahren?

Das ganze Thesenpapier „7 Thesen zur Zukunft der Zustelllogistik - Reloaded“ können Sie hier downloaden.