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Lappenclownkostüm beim Fashion-Allrounder: Warum C&A und Deiters kooperieren

Autor: Michael Mertens | Datum:
Deiters-Aufsteller lockt Kunden in C&A-Filiale

Wer zurzeit durch die Kölner Innenstadt geht, begegnet nicht nur vermehrt kostümierten Personen, auch der Kostümhändler Deiters ist präsent wie nie zuvor. Den Marktführer für Karnevalskostüme und -accessoires trifft man nämlich jetzt auch in der stark frequentierten Schildergasse beim Filialisten C&A an. Auch in sechs weiteren Städten wie z. B. in München, Düsseldorf oder Saarlouis befinden sich integrierte Markenflächen von Deiters in den C&A-Häusern.

Win-Win für den Kostümspezialisten und den Fashion-Allrounder

Für Deiters liegen die Vorteile einer solchen Kooperationslösung auf der Hand: Neue Zielgruppen und Märkte können schnell und einfach erschlossen werden, ohne kostspielige Ladenflächen in stark frequentierten Innenstadtlagen anzumieten. Darüber hinaus verwässert der Markenkern nicht, da bei einer solchen Shop-in-Shop-Lösung die Markenwelt von Deiters durch Sonderflächen im Laden klar vom übrigen C&A-Sortiment abgrenzbar ist.

Auf der anderen Seite kann C&A durch die Erweiterung des Sortiments selbst neue Zielgruppen erschließen und – nicht zu verachten – die Kundenfrequenz in den Filialen erhöhen. Cross-Selling-Potenziale ergänzen diesen Effekt: Kunden, die sich auf Kostümsuche in den Filialen befinden, können für Zusatzkäufe gewonnen werden. Aus finanzwirtschaftlicher Sicht ergeben sich für C&A durch die Flächenvermietung an Deiters außerdem neue Einnahmequellen.

Deiters Shop-in-Shop-Konzept bei C&A

Strategisch weitergedacht: Internationale Expansion für Deiters vs. Warenhausansatz für C&A

Die Kooperation soll auch über Aschermittwoch hinaus fortgeführt und intensiviert werden. Für Halloween wird Deiters weitere 100 C&A Filialen mit einem Sondersortiment ausstatten und expandiert somit auch erstmals in die Länder Österreich und Schweiz. Auch im kommenden Jahr soll die Partnerschaft fortgesetzt werden.

Für C&A ist eine solche Shop-In-Shop-Partnerschaft durch Fremdmarkenintegration keine Premiere. Bereits im Oktober 2018 verkündete C&A MUSTANG Jeans als ersten Partner im Premiumbereich, der seine Bestseller-Basic-Produkte auf eigens gebrandeten Flächen in 30 C&A Filialen präsentierte. Und in der Vorweihnachtszeit des vergangenen Jahres machten C&A und der Accessoire-Spezialist BUTLERS gemeinsame Sache und brachten in sieben Filialen des Modehauses Weihnachtsshops an den Start. Darüber hinaus sind Bestseller-Produkte von BUTLERS europaweit in 500 Filialen sowie im C&A-Onlineshop erhältlich.

Nicht nur Herstellermarken, sondern auch Handelsmarken müssen reagieren

Der partnerschaftliche Ansatz von C&A und Deiters zeigt, dass der durch den Onlinehandel eingeleitete Besucherfrequenzverlust der Innenstädte, zunehmend auch stationäre Handelsmarken fordert. Ein aufeinander abgestimmtes Konzept aus Erlebnis und Convenience durch Shop-in-Shop-Systeme kann dem entgegenwirken.

Shop in Shop-Partnerschaften sind somit nicht nur für Herstellermarken, sondern auch für Handelsmarken interessant, die den Kundenzugang nicht verlieren wollen. Zielgruppen werden an weiteren Touchpoints abgeholt, neue Zielgruppen erreicht und die Fühler international ausgestreckt. Voraussetzung: Ein starker Partner der zur eigenen Zielgruppe passt.

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