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Kooperationen mit Influencern: Was Unternehmen beachten sollten

Fabian Mayntz Melanie Günther | Datum:

© happydancing/shutterstock

Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram oder YouTube sind vor allem bei den Smart Consumern ein fester Bestandteil des Alltags. Für Händler und Marken sind sie daher die ideale Plattform, um insbesondere junge Kunden anzusprechen. Perspektivisch haben sie sogar das Potenzial, sich noch stärker zu Verkaufsplattformen zu entwickeln, wie die IFH-Studie „Social Media im Handel – Bedeutung und Performancevergleich von Branchen“ zeigt.

Wie aber gelingt es, Social-Media-Kanäle erfolgreich zu bespielen? Häufig setzen Unternehmen hier auf Influencer als Markenbotschafter. Aber: Influencer ist nicht gleich Influencer. So erfordert jede Kooperation mit einem Influencer eine gute Vorbereitung.

Kooperationen mit Influencern sind keine Selbstläufer

Im Kern unterscheiden sich Influencer primär hinsichtlich ihrer Reichweite, jedoch ist es das Engagement, das über Erfolg eines Influencers entscheidet. Große Reichweiten vermitteln zwar Erfolg, es kommt aber auf die Interaktion mit den Followern an. Je höher die Interaktion, desto relevanter sind die Beiträge. Sind die Beiträge für die Follower nicht relevant, hilft eben auch keine hohe Reichweite.

Achtung: Eine hohe Followerschaft bei gleichzeitig geringem Engagement spricht dafür, dass Follower gekauft wurden.

Bei der Auswahl eines Influencers sollten Sie außerdem darauf achten, dass er zur Marke passt und sich mit dem Themengebiet auskennt. Nur so kann er ein Produkt oder eine Marke authentisch vermarkten. Passt eine Marke nicht zum Influencer, wirkt sich die Kampagne womöglich imageschädigend auf die Marke oder das Produkt aus.

Auswahlkriterium: Klasse statt Masse

Unterschätzen Sie zudem nicht die Kosten einer Kooperation. Diese werden häufig anhand der Reichweite berechnet. Für einen einzigen Influencer-Post verlangen reichweitenstarke Influencer bei YouTube beispielsweise durchschnittlich 300.000 Dollar. Eine Summe, die insbesondere kleinere Unternehmen nicht stemmen können.

Es sind aber nicht nur finanzielle Gründe, die für Influencer mit einer kleineren Reichweite, sogenannte Mikro-Influencer, sprechen. Sie sind oft authentischer, da ihre Reichweite „organisch“ gewachsen ist. Die aufgebauten Beziehungen innerhalb der Followerschaft sind stärker und Empfehlungen erhalten daher eine stärkere Gewichtung.

Wichtig: Erfolg misst sich nicht an der Frage, wie viele Personen potenziell erreicht wurden, sondern daran, wie viele Personen den Inhalt als relevant und vertrauenswürdig einstufen.

Werden Sie selbst zum Influencer

Statt externe, kostspielige Influencer als Markenbotschafter zu engagieren, können Sie auch selbst zu Influencern werden, indem sie eigene Kanäle eröffnen und dort aktiv mit relevanten Inhalten bei Ihren Kunden punkten. Durch erhöhtes Engagement und Interaktion mit der Community können Sie so Ihre Umsätze steigern.

Sie wollen mehr erfahren?

Wie stark bereits die Top-Unternehmen aus Ihrer Branche auf den Plattformen performen und welche Onlineumsätze mit Social Media-Einfluss schon heute erzielt werden, stellt Ihnen die aktuelle Studie „Social Media im Handel – Performancevergleich der Branchen“ ausführlich dar.

Lesen Sie außerdem: Social Media: Aktivitäten auf Plattformen können den Onlineumsatz ankurbeln