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Kommentar: Was ist der Maßstab für den Konsum der Zukunft?

Autorin: Dr. Eva Stüber | Datum:

© Beboy-Fotolia

Während vergangenen Freitag – dem Black Friday – die vorweihnachtliche Rabattschlacht den Konsum antrieb, gingen gleichzeitig in über 500 deutschen Städten hunderttausende von Menschen beim vierten weltweiten Klimastreik auf die Straße. Dieser offensichtliche Unterschied eint jedoch eine Gemeinsamkeit: Das Internet bzw. Social Media hat sie jeweils groß gemacht.

Spannend zu beobachten ist, in welchen Ansätzen Konsum und Nachhaltigkeit vereint werden. In den letzten Jahren sind zahlreiche Unternehmen entstanden, die nachhaltige Produkte an den Markt bringen und sich auch sozial engagieren. Wasser von Viva con Agua, Riegel und Co. von Share oder die wiederbefüllbaren Flaschen von Soulbottles sind nur einige Beispiele.

Die Kraft der (Online-)Gemeinschaft nutzen gerade Start-ups aber auch über ihre eigentlichen Produkte hinaus. Eines der bekanntesten Beispiele ist das Berliner Start-up Einhorn mit der erfolgreichen Petition zur Senkung der Steuer auf Periodenprodukte. Damit wird nicht nur gesellschaftliche Verantwortung übernommen, sondern auch neue Formen der Mitbestimmung gelebt.

Dieser Erfolg treibt das Unternehmen zur nächsten Vision an und ließ sie den „Superbowl der Demokratie“ im Berliner Olympiastadium initiieren. Das Crowdfunding ist gestartet, um das Vorhaben zur Realität zu machen. Das Besondere daran: Jede*r – ob Unternehmen oder Konsument*in – kann Teil der Veränderung sein und mitbestimmen, wie Konsum der Zukunft aussieht.